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Archiv: Tag „wtf“

wtf

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Now with realistic physics: Super Wolfenstein HD

Die letzten Worte eines Nazis vor seinem gerechten Ableben stehen seit dem 1992 erschienenen und in Deutschland umgehend beschlagnahmten und indizierten Wolfenstein 3D fest. Sie lauten: „Mein Leben!“ Nichts anderes riefen die Faschisten im Egoshooter-Urvater, wenn der Spieler sie mit Blei vollpumpte. Plump fielen sie anschließend zu Sprite-Haufen zusammen. (…)

Balla Balla: Glorkian Warrior – The Trials Of Glork

Immer wenn ich lese, ein Spiel sei wie XY auf LSD oder Crack, rolle ich innerlich mit den Augen, da davon auszugehen ist, dass der Autor blind in die Metapher-Kiste griff, statt die eigene Rauschmittelerfahrung zu reflektieren. Meine eigene LSD-Erfahrung lässt sich an einem Finger abzählen und resultierte in freundlichen, bunten Dinosauriern, die durch den Vorgarten eines damaligen Freundes stampften und sich in unverständlichem Kauderwelsch unterhielten. (…)

Bodybag: Ein guter Mord endet nicht mit dem Tod

Überall Blut auf dem grauen Teppichboden, das kleine Hackebeilchen ist noch ganz vollgesaut und zu allem Überfluss liegt da auch noch eine Leiche auf dem Boden. Wie geht man aber nun mit solch einer alltäglichen Situation um?
Das pflichtbewusste Mörder-Duo von heute ist sich seiner ersten Bürgerpflicht bewusst: Natürlich wird erstmal der (möglichst noch warme!) Körper in eine Plastikhülle gepackt und anschließend ordnungsgemäß fortgeschafft. (…)

Kim Jong Golf: Es lebe der geliebte Führer!

Nordkorea wird nun in dritter Generation von einem komischen Kerl regiert, der sich vor allem selbst herausragend findet. Kim Jong Un mag amerikanische Filme, Western, ich nehme an auch Pornos. Kim Jong Un hat eine unstillbare Freude daran, koreanische Schulmädchen zu monumentalen Stadion-Koreographien zu indoktrinieren, er empfindet faschistoide Ästhetik als Kunst und hält sich auch noch selbst für den Künstler. (…)

Random Encounters – Gat Life: Boyfriend Bar

Es ist beileibe kein Geheimnis, dass unser Medium auf dem wackeligen Fundament eigenwilliger Moralvorstellungen zu einem riesigen Industriekomplex herangewachsen ist. Allerorten dröhnt es aus den Lautsprechern der Heimkinos: Das Gepolter und Geratter, begleitet von Schmerzens- und Todesschreien. Gewalt hat sich als zentrale Spielmechanik etabliert, mal abstrakt und mal mit fast fotorealistischer Detailtreue. (…)

Reiner Zufall: Infini-Quest

Ich erkläre meine Aufgabe einem wütenden Helden. Währenddessen finde ich etwas: einen Ziegelstein. Den Ziegelstein verwende ich gleich, um auf einen verdächtigen Strauß einzuschlagen. Obwohl ich mir Mühe gebe, verletze ich mich dabei. Besser läuft da schon die Attacke mit der Armbrust auf den aggressiven Fasan. Bei seinem Ableben spendiert mir dieser immerhin eine Violine. (…)

Ludum Dare 31: Entire Screen of One Game

Manchmal filme ich gern mit dem Handy meinen Fernseher. Was er abbildet, ist keine Überraschung, aber irgendwie doch faszinierend: ein Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher. Und so weiter, versteht sich. Mein Hirn fühlt sich wohl beim Gedanken an endlose Verschachtelung. Manchmal frage ich mich, ob die Atome unseres Universums nicht vielleicht kleine Planeten sind, auf denen wieder andere Lebewesen existieren, deren Universum ebenso unerkundet ist wie das unsere. (…)

Hurt Me Plenty: Im Angesicht des Podex

“A short ‘n’ small game about spanking the heck out of some dude”

“Moralische” Entscheidungen sind ein Feld, mit dem sich Videospiele generell sehr schwer tun, sei es aufgrund der gängigen Schwarzweißmoralität, der niedrigen Anzahl an Wahlmöglichkeiten oder aufgrund des Mangels an etwaigen langfristigen Folgen. Wenn man nicht mehr oder weniger subtil in eine Richtung gedrängt wird, sei es durch mehr XP, bessere Goodies oder Achievements, wird einem die Wahl, sei es aufgrund der Situation oder anhand der “color-coded for your convenience! (…)

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