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w00t zum Sonntag

Sonntag. Die besten Artikel-Fundstücke der letzten Woche als QUOTE.fm-Empfehlungen. Einige Liter Kaffee. Eine bequeme Leseposition. Seid ihr bereit? Ich bin bereit. Hier ist das neue w00t zum Sonntag.

Als erstes möchte ich euch einen Artikel ans Herz legen, der bis aufs überordnete Thema der Technologie wenig bis gar nichts mit Spielen zu tun hat. Ben Popper lieferte in einem ausführlichen Feature spannende Einblicke in die Welt der “Body Hacker”, Menschen, die ihren Körper mechanisch verbessern – und dem ziemlich nahe kommen, was manch einer “Cyborg” nennen würde:

Rainer Sigl betrieb Feldforschung im Bereich der Game-Narration:

Jan Willem Nijman, eine Hälfte des holländischen Entwickler-Duos Vlambeer, schrieb über die Motivation zum Game-Design und einige Gedankengänge während der Entstehung ihres neuen Spiels Luftrausers:

Passend dazu hat Keith Burgun versucht, eine Antwort auf die Frage zu finden, was die Begriffe “Game Design” und “Game Designer” eigentlich genau bedeuten:

Die Gaymercon ist eine über Kickstarter finanzierte Messe von und für spielende Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. André Peschke sprach mit Initiator Benjamin Williams über die Sexualisierung von Spielen, die Convention selbst und sein Leben zwischen den Stühlen als Nerd und Homosexueller:

“Zugänglichkeit” ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Games und ihren Reviews häufig fällt, für meisten von uns aber sicher von weniger Bedeutung ist als für Josh Straub – er ist nämlich körperlich beeinträchtigt und konnte aus eigener Erfahrung berichten, wie wichtig es ist, Spiele für jeden zugänglich zu machen:

Habitat, ein Spiel aus dem Hause LucasArts (damals noch Lucasfilm Games), ist ein ganzes Stück älter als ich selbst und der erste Vorreiter heutiger MMOs. Joe Martin hat Geschichten aus einer Welt erzählt, deren Spuren sich noch heute in Multiplayerspielen bemerkbar machen:

Nicht direkt zitiert, trotzdem lesenswert: Steve Fultons Artikel über Perma-Death und Hardcore-Schwierigkeits-Modi und Jamie Madigans Untersuchung zum Zusammenhang zwischen dem Spielen kooperativer Spiele und besserem Umgang mit Menschen in der echten Welt.

Oh, schon fertig? Die nächste Ladung transzendenter Textschnipsel folgt nächsten Sonntag, bis dahin seid ihr erneut herzlich eingeladen, uns eure persönlichen Empfehlungen per Twitter oder Mail zukommen zu lassen.

Sämtliche Artikel sind übrigens in hübsch aufbereiteter Version zum Nachlesen für eure elektronischen Lesegeräte verfügbar. (Kindle / Epub) – Viel Spaß beim Lesen!

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