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Archiv: Tag „review“

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Legend of Dungeon: Im Kerker zu Tode gemartert

Schon mal violettes Pixelblut gekotzt? In Legend of Dungeon passiert das häufig dann, wenn ich eigentlich einen Heiltrank einnehmen möchte. Denn alles ist zufallsgeneriert. Die Dungeons selbst, die kleinen Rätsel, die Gegner, sogar die Musik und die Wirkung der Tränke. Ausprobieren ist daher oberste Pflicht, Pixelerbrochenes die unweigerliche Folge. Auch tödliche Fallen gibt es zuhauf. (…)

Octodad: Dadliest Catch – Ein Herz für Weichtiere

Liebe Oktopoden, bislang war mein Verhältnis zu euch von wohlwollender Gleichgültigkeit geprägt. Sicher, ihr seid faszinierende Tiere, überaus klug und optisch die Exzentriker unter den Meeresbewohnern. Ihr könnt Fußballergebnisse vorhersagen und habt durchgeknallte Familienmitglieder wie den Wunderpus photogenicus oder das Geflügelte Papierboot (Argonauta hians). Aber meine Liebe zu euch ging nie so weit, dass ich beim Griechen auf den Calamares-Teller verzichtet hätte. (…)

Paper Sorcerer: Im Bann des Buches

Es war einmal ein böser Zauberer, der lebte in einem großen Turm und vertrieb sich die Zeit damit, das Land mit Angst und Schrecken zu überziehen. Eines Tages beschloss der König, vier tapfere Helden auszusenden, dem Magier das Fürchten zu lehren. Sie machten sich auf den Weg durch tausend dunkle Höhlen, giftige Sümpfe und alte Ruinen und stiegen die tausend Stockwerke des Turmes empor, in dem der Zauberer hauste. (…)

Detective Grimoire: Monströser Mord im Moor

Dreitagebart, ungekämmte Haare, brauner Trenchcoat: Detective Grimoire scheint sich an allen Klischees eines Detektives zu bedienen und ist trotzdem weit davon entfernt, ein Meisterschnüffler zu sein. Grimoire ist ein Grünschnabel — nicht nur erhält er noch immer Unterstützung von seinem Mentor, er strahlt zudem statt der nötigen Autorität pure Unsicherheit aus. (…)

A Wizard’s Lizard: Von kampfeslustigen Kaltblütern

Verschwörungstheoretiker im Endstadium glauben daran, dass die Welt im Geheimen von interdimensionalen Echsenwesen kontrolliert wird. Die Reptiloiden führen nur Schlechtes im Schilde, sie wollen etwa der gesamten Menschheit RFID-Chips implantieren, um ihren globalen Eidechsen-Überwachungsstaat besser kontrollieren zu können. Vielleicht würde es diesen Menschen besser gehen, wenn sie sich nur selbst in die Situation einer Echse hineinversetzen würden. (…)

Baldur’s Gate II: Würfelsummenanzeige-Edition

Und dann startest du Baldur’s Gate II – Enhanced Edition und du hörst diese Musik und du bist wieder 14 oder 17 und du erkennst jeden einzelnen Takt der Melodie und die Stelle, an der sich die elektronische Harfe zu den elektronischen Streichern gesellt, summst du leise mit.
Und dann ist es 0 Uhr und 24 Minuten und du starrst immer noch auf ein Feld voller Zahlen und du klickst mechanisch auf den Knopf, der mit „würfeln“ beschriftet ist. (…)

Samurai Gunn: Off with their heads!

Langsam sinkt sie hinab, die glühende Sonne, und taucht alles in ein blutiges Rot. Das kalte Metall wiegt schwer in meinen Händen. Mein Kontrahent verzieht keine Miene, auch er umklammert den Griff seines Schwertes und harrt geduldig aus. Seit Stunden schon, so scheint es. Das Zirpen der Zikaden wird beständig lauter, hallt durch meinen Kopf, gerät mehr und mehr zu einem treibenden Rhythmus. (…)

Review: Nidhogg

Sie haben Nidhogg gespielt — und wir waren nicht da. Messhofs langerwartetes Degenduell hat sich über eins definiert: Seine Unerreichbarkeit. Gespielt wurde es auf hippen Parties in Brooklyn, auf Indie-Festivals in England, in Wohnzimmern von Indie-Entwicklern und ihren Freunden. Nun ist es auf Steam. Und jetzt?
Je nach dem wen man fragt (und ich habe wirklich niemanden gefragt), lässt sich Nidhogg als blutiges Tauziehen mit Anfassen, kompetetives Prince of Persia oder Samurai Gunns Großvater beschreiben. (…)

Review: Stick it to The Man

„It all started yesterday – ordinary day like any other – until I got hit on the head.”

Es ist mal wieder einer dieser Tage, an denen ich nicht hätte aufstehen, mich lieber unter der Papierdecke verkriechen, das Kartonkissen auf meinen Kopf pressen und alles, alles andere ignorieren sollen. Aber die Miete will nun mal bezahlt werden, und es gibt wahrscheinlich Schlimmeres, als sich tagein, tagaus von lethargischen Kollegen irgendwelches Gerümpel auf den Kopf werfen zu lassen – solange nur die Helme halten, was sie versprechen. (…)