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Archiv: Tag „review“

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DmC: Devil May Cry

Was war das für ein Geschrei, als Capcom die Entwicklung des neuesten Ablegers der Devil May Cry Reihe an das englische Studio Ninja Theory abgab. Diese Stümper hatten doch mit Heavenly Sword und Enslaved bisher nur zwei mittelprächtige Action-Adventures vorzuweisen. Dann sollte es auch noch eine inhaltliche Neuausrichtung geben und Hauptcharakter Dante bekam eine frische Frisur. (…)

Strike Suit Zero

Es ist Oktober 1999 und du bist elf Jahre alt. Obwohl dein Lieblingsfilm Matrix ist (wegen der Mäntel!), verschlingst du immer noch jeden Sonntag Cartoons auf RTL und Super RTL — neben dir ein PC-Spieleheft voller Helden, die dich 13 Jahre später nur enttäuschen werden. Und dort siehst du es zwischen Disneys Großer Pause und Doug: Das Spielzeug, das du haben musst, so schnell wie möglich. (…)

Proteus

Ein Haiku zum Einstieg: Immer nur ballern // Schnarchen schallt in den Dungeons // Proteus ist anders! Und dieses Anderssein bringt dem audiovisuellen Experiment einige Aufmerksamkeit ein. Unter anderem die Nominierung für den begehrten “Nuovo Award” des Independent Games Festivals 2012 und die Auszeichnung zum “Most Amazing Game” auf dem A MAZE. (…)

The Cave

Seit 25 Jahren versucht Ron Gilbert — der Mann, der Piraten, Beleidigungen und Boris Schneider-Johne erfunden hat — The Cave zu entwickeln. Es ist sein inoffizieller Nachfolger zu Maniac Mansion, dem Spiel, das ganz nebenbei das Genre des Point&Click-Adventures begründete. Es ist der Versuch, ein Adventure auch auf einer Konsole spielbar zu machen und das Rätseln mit gleich mehreren steuerbaren Charakteren auf eine neue Ebene zu hieven. (…)

Krunch

Krunch ist das Spiel, das entstanden wäre, wenn Edmund McMillen und Terry Cavanagh statt Super Meat Boy und VVVVVV den heißen Draht erfunden hätten. Ein kleiner Roboter muss in grober Gameboy-Optik vor Kreissägen, Müllpressen, Geistern, Mutantenwürmern, Stromkugeln und anderen klassischen Videospielfallen entkommen. Es reicht, ein bisschen Hand-Augen-Koordination zu besitzen? Kein Problem für alle, die mit Meat Boy und Captain Viridian durch die Hölle gingen? (…)

Time Surfer

Time Surfer

“We mashed up two very different game mechanics:
Tiny Wings and Braid.”

Erinnert sich noch jemand an Bean’s Quest? Als würdigen Nachfolger des bunten Bohnen-Jump’n’runs hat das Indie-Trio Kumobius Games nun Time Surfer herausgebracht, in dem ein junger Held durch Raum und Zeit gleitet, um dem allesvernichtenden Ende des Universums zu entkommen. (…)

Hundreds

“IF THEY TOUCH WHEN RED THEN YOU ARE DEAD”

Beim Blick auf meine Twitter-Timeline erscheint es mir sehr wahrscheinlich bis sicher, dass der durchschnittliche Besitzer eines iOS-Geräts und zweier Daumen in den letzten Tagen vom „Spiel mit den Kreisen und den Zahlen” gehört hat.
Der minimalistische Puzzler Hundreds ist eine Kollaboration von Adam Saltsman, seiner Schmiede Semi Secret Software (die bereits mit Canabalt und Gravity Hook iOS-Können bewies) und dem Gasketball-Macher Greg Wohlwend. (…)

Age of Barbarian oder: Ein Review aus der Hölle

“Was lange währt, wird weird.”

Es gibt diese Spiele, bei denen man wenige Sekunden nach dem Betrachten der ersten Ankündigung mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass das fertige Produkt eine schmerzvolle Erfahrung sein wird. Im Kopf gehen alle möglichen Warnsignale an, die einen davon abhalten wollen, Lebenszeit oder gar Geld in etwas zu investieren, das zum Scheitern verurteilt ist. (…)

Hitman: Absolution

Die Glatze ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber der Mann hat Stil, das muss man ihm lassen. Seit zwölf Jahren mordet sich Agent 47 im schicken Anzug mit weißem Hemd und roter Krawatte durch die Videospiellandschaft und macht dabei immer eine gute Figur. Beneidenswert. Im neusten Teil Hitman: Absolution bekommt die glatte Kopfgeldjägerfassade allerdings ein paar Kratzer verpasst, denn diesmal wird es persönlich. (…)