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Archiv: Tag „review“

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FRACT OSC: Synthhaft schön

Ich habe schon immer gern gespielt. Zuerst mit farbigen Bauklötzchen, anschließend mit Videospielen und irgendwann kamen schließlich auch Musikinstrumente dazu. Lange Zeit sah ich diese drei als separate, völlig unterschiedliche Spielarten an, doch FRACT OSC würfelt sie alle zusammen und herausgekommen ist ein überraschend harmonisches Zusammenspiel, das nicht nur regelmäßig den Bass droppen lässt, sondern meine Kinnlade gleich mit. (…)

Re: Moebius Review

Ach Mann … ich habs jetzt durch und weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Das Komische ist: Das, was in dem RPS-Artikel steht, ist alles richtig und das meiste davon ist mir genauso auch beim Spielen aufgefallen. Aber bis ich den Artikel gelesen hatte (da war ich so etwa halb durch), fand ich es trotzdem nicht total scheiße. (…)

Quest of Dungeons: Das erste Casual-Roguelike der Welt

Neben meinem blau leuchtenden Proleten-Desktop-PC besitze ich auch ein Notebook. Ich nutze es eher selten — und wenn, dann hauptsächlich, um im Bett zu meiner Erheiterung YouTube-Videos von irren Verschwörungstheoretikern zu konsumieren. Das entspannt mich und fühlt sich an, als würde ich eine Waschmaschine, eine Lavalampe oder ein Aquarium mit Seepferdchen beobachten. (…)

FTL: Advanced Edition: Hurra, wir sterben wieder!

Sektor Fünf, Hard Mode. Ich fühle mich gut vorbereitet, alles ist in Ordnung. Mein Raumschiff hat eine komplett gefüllte Energieleiste, alle Systeme sind intakt sowie sämtliche Crew-Mitglieder am Leben, ich habe genügend Raketen an Bord, mein geliebter “Ion Stunner”, das Flak-Geschütz sowie zwei weitere Laser-Waffen sind auf Hochglanz poliert – es kann nichts schief gehen. (…)

Stranded: Magische Momente

Als ich die zerschmetterten Überreste des Raumschiffes erneut verlasse, ist längst Nacht auf dem Planeten herein gebrochen. Schwer und behäbig stapft die Gestalt im Raumanzug durch die trostlose Wüstenlandschaft. Die Melancholie des Vortages scheint sich zu verstärken, die Aussicht auf Rettung ist immer unwahrscheinlicher. Doch dann setzt die Musik ein, und die Landschaft verwandelt sich in einem Moment, den ich schwerlich in Worte fassen kann. (…)

Ether One: Demenz, Depression, sterile Erinnerungen

Demenz ist für Angehörige zu Beginn leicht zu verleugnen. Wenn ein geliebter Mensch häufiger mal Salz mit Zucker verwechselt, geht das gut als Schrulligkeit durch. Dann kommen vergessene Termine. Dann liegt die Brille nicht mehr auf dem Nachttisch, sondern im Kühlschrank, die Tischdecke liegt neben der Unterwäsche und in den Kochtöpfen stecken die Pantoffeln. (…)

Cloudbuilt: Fallträume

Man sollte vorsichtig mit seinen Wünschen sein, sie könnten in Erfüllung gehen. Nachdem ich meine Liebe zu Präzisions-Platformern mit Deadlock wieder neu entfachen konnte, entwickelte ich Lust an ähnlichen Spielen. Die Vorfreude über Cloudbuilt war daher zunächst mehr als groß. Endlich würde ich wieder elegant über die schwebende Blöcke springen, dabei gezielt feindliche Roboter deaktivieren und mein Selbstbewusstsein für jedes abgeschlossene Level steigern. (…)

Echo of the Wilds: Surrealer Survival-Trip

Was haben die nur immer alle mit dem Überleben? Gerade erst habe ich noch Stunden darauf verwendet, meine Dorfbevölkerung in Banished vor dem Tod durch Hunger und Kälte zu bewahren, da kommt Echo of the Wilds mit neuem Unheil um die Ecke. Meine Aufgabe besteht darin, die Protagonistin (oder den Protagonisten) vor dem Tod durch Hunger und Kälte … und so weiter. (…)

Diablo III: Reaper of Souls

„Lieber würde ich mein heiliges Szepter in die stinkenste, schwärigste Dirne stoßen, als einen Fuß in diese Höhle zu setzen.“

So ungehobelt wie dieses Zitat von Gheed aus Diablo II hatten sich viele auch dessen Nachfolger gewünscht. Stattdessen bekam man vor knapp zwei Jahren ein rundgelutschtes Kaugummi aus simplifizierter Spielmechanik und bonbonbunter Grafik vorgesetzt, mit dem niemand so richtig zufrieden schien. (…)

Aber der Sound ist Geil: Luftrausers

Es gibt diese Anekdote vom Journalisten, der mit einer klapprigen Dell-Tastatur vor dem langerwartetem Arcade-Shooter Luftrausers sitzt und Umstehenden vom Spiel erzählt. Wie tight sich die Steuerung anfühlt, wie essentiell die Macher Rami Ismail und JW für andere Indie-Entwicker sind, wie das gesamte Design des Spiels das Gefühl einfängt, ein unbesiegbares Fliegerass zu sein. (…)

Oquonie: Verwirrend schön

Die Wüstenameise (Cataglyphis fortis) ist ein ziemliches trickreiches Wesen. Klar, sie überlebt ja auch in der Wüste. Aber diese These lässt sich sogar wissenschaftlich untermauern: Wenn man einer Wüstenameise nämlich die Beine ein Stück weit amputiert – alles für die Wissenschaft! – oder aber sie künstlich mit Schweineborsten verlängert, dann verläuft sie sich einfach. (…)