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Archiv: Tag „mac“

mac

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Tiny and Big: Grandpa's Leftovers

In gewisser Weise kann Tiny & Big nur scheitern. Seit einer ganzen Weile schon heißt es, dass das Spiel über mächtige Laser und magische Unterhosen (Arne berichtete) das erste richtig tolle Indie-Projekt aus Deutschland sein wird. Eine Erwartungshaltung, die kaum ein Spiel befriedigen könnte. Und dann stürmt der titelgebende Held Tiny in einem Level des fertigen Spiels unbesorgt über eine Tempelbrücke und schneidet mit einem Schuss seines Lasers die halbe Welt entzwei. (…)

Run

“A science fiction story from the ancient world –
as a long night falls across the Earth, a stranger arrives bearing the promise of new daylight, and the breaking of old covenants.”

Ich schreite in einer Landschaft umher, die von einem gemäßigten Salvador Dalí stammen könnte. Während ich renne, fallen mir die Worte einer kryptischen Geschichte unter den Füßen weg. (…)

Resonance

Spätestens seit dem atmosphärischen Noir-Thriller Gemini Rue (aber eigentlich schon seit der wundervollen Blackwell-Reihe) gehören die Entwickler und Publisher Wadjet Eye zu den Vorreitern moderner Adventures. Nach über fünf Jahren Entwicklungszeit in Zusammenarbeit mit xii games präsentieren die beiden Gründer/Ehepartner Janet und Dave Gilbert ihr bisheriges Meisterwerk: Resonance — eine komplexe Detektivgeschichte mit mehreren spielbaren Charakteren, anspruchsvollen Rätseln und dem genialen Bastion-Sprecher Logan Cunningham in der Hauptrolle. (…)

Splice

Unter kompetenten Menschen ist das sogenannte Impostor Syndrome verbreitet. Es ist die Unfähigkeit, die eigenen Erfolge rational erklären zu können. Und die Furcht, dass sie alle ein elaborater Betrug sind, der nur darauf wartet, vor aller Öffentlichkeit entblößt zu werden. Was das mit Splice zu tun hat? Im wunderschönen Puzzlespiel um das Verbinden von Bakterien löse ich Rätsel, komme weiter, mache also irgendwas richtig — aber ich habe keine Ahnung warum. (…)

Diluvium

Während ich es innerhalb von drei Tagen weder schaffen würde, mir einen Dreitagebart wachsen zu lassen, noch den Mond davon abzuhalten, auf die Erde nieder zu schmettern, haben vier junge Herren beim Toronto Game Jam 2012 noch wesentlich größere Taten vollbracht.
In nur 72 Stunden erschufen Renaud Bédard (FEZ), Henk Boom (FRACT), Devine Lu Linvega und Dom2D (Playpeep) das Mehrspieler-Tastatur-Taktik-Spiel™ Diluvium, in dem unzählige Tiere durch Eingaben hinaufbeschworen und in den Kampf um Leben und Tod aufs Schlachtfeld geschickt werden. (…)

A Mother's Inferno

Im ersten Moment dachte ich ja, A Mother’s Inferno sei eine virale Aktion von der Deutschen Bahn, schließlich ist das in Unity realisierte Horror-Szenario aus dem Leben gegriffen: Ein mit Monstern und dubiosen Gestalten bestückter Zug rast unaufhaltsam in die Hölle. (Auf der Webseite erfährt man jedoch, dass es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Studenten der ‘Danish Academy of Digital Interactive Entertainment’ handelt.)
A Mother’s Inferno gehört zu den Spielen, die man möglichst ohne Hintergrundinformationen konsumieren sollte, da sonst merklich die Stimmung leidet. (…)

The Humble Indie Bundle V

Zugegebenermaßen gibt es derzeitig Indie Game Bundles wie Sand am Meer. Doch das gestern erschienene Humble Indie Bundle V wartet gleich mit fünf Paradespielen — allesamt für Linux-, Mac- und Windows-Systeme geeignet — auf.
Für eine frei bestimmbare Spende gibt es die beiden Indie-Spiele des Schreckens Amnesia: The Dark Descent und LIMBO, das 3D-Jump’n’Run-Adventure Psychonauts mit seinen surreal-psychologischen Neigungen sowie das mond-fokussierte Adventure Superbrothers: Sword & Sworcery EP. (…)