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Archiv: Tag „literatur“

literatur

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StoryBundle: The Video Game Bundle

Wem die deutschsprachige Literaturszene zu unbefleckt von Computerspielthemen erscheint, sollte einen Blick auf das wundervolle StoryBundle werfen: Bis zu zehn qualitativ hochwertige eBooks rund um das Thema Computer- und Videospiele, ein Gesamtgehalt von insgesamt 2.377 Seiten sowie ein von euch selbst zu bestimmender Preis sollen zu einem Kauf innerhalb der nächsten 16 Tage verführen. (…)

Five out of Ten: Players Guide

“As gaming becomes a more inclusive and popular pastime, it’s important to remember that while many of us have grown up with videogames our whole lives, some players are just getting started.”

Spiele zu spielen und sie verstehen oder diskutieren zu wollen ist für viele von uns selbstverständlich. Die moderne Spielekritik ist wichtig und erleuchtend, gleichzeitig aber weitreichend in Fachmedien beheimatet, die erhebliches Vorwissen und intensive Beschäftigung einfordern. (…)

BioShock Infinite: Mind in Revolt

Eigentlich versuche ich mich so weit wie nur irgend möglich von Informationen rund um Bioshock Infinite fernzuhalten. Ich schaue mir fast keine Screenshots an und habe auch die letzten Trailer bewusst ignoriert. Columbia, die fliegende Stadt in den Wolken soll von mir mit möglichst frischen und unverdorbenen Augäpfeln erblickt werden. Dementsprechend überrascht war ich von meinem eigenen Handeln als ich ohne zu zögern die Leseprobe zum gerade erschienenen E-Book BioShock Infinite: Mind in Revolt öffnete. (…)

Rezension: “Theorien des Computerspiels zur Einführung”

„Das Ziel ist [...], ein theoretisch abgestimmtes Set von Analyseperspektiven und -methoden darzustellen, das [...] den bisherigen methodologischen Diskurs [...] resümiert und ihn [...] auf ein Niveau jenseits der Beliebigkeit disziplinärer Einzelaspekte und kontingenter Materialselektionen hebt.“

(GamesCoop, aus Theorien des Computerspiels zur Einführung)

Dieses äußerst anspruchsvolle Vorhaben formuliert das Siegener MedienwissenschaftlerInnen-Kollektiv GamesCoop (bestehend aus Benjamin Beil, Philipp Bojahr, Thomas Hensel, Britta Neitzel, Timo Schemer-Reinhard sowie Jochen Venus) in der Einleitung. (…)

Five out of Ten: New Horizons

Oh, süßer Spielejournalismus. Über das Twitter-Profil von Brendan Keogh, dem Autor der gigantischen Spec Ops-Behandlung Killing Is Harmless, stieß ich auf ein digitales Magazin, das mir einige sonst so triste Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln versüßen sollte. Five out of Ten ist eine vierteljährlich erscheinende, unabhängige Sammlung lesenswerter Essays, die gerade ihre ersten, zarten Gehversuche wagt und ein vielfaches ihrer jetzigen Reichweite verdient hat. (…)

Killing Is Harmless

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie viele sind eines Spieles würdig? Der Spielekritiker und Geisteswissenschaftler Brendan Keogh hat mehrmals versucht, Spec Ops: The Line in der konventionellen Form und Herangehensweise eines Reviews zu begegnen. Jedes Mal fiel ihm auf, dass es nicht ausreicht, bestimmte Szenen oder Aspekte des Spiels isoliert zu behandeln – es brauchte Kontext, Details und Tangenten. (…)

Rezension: "Sortieren, Sammeln, Suchen, Spielen. Die Datenbank als mediale Praxis"

Vorab sei erwähnt: Sortieren, Sammeln, Suchen, Spielen. Die Datenbank als mediale Praxis ist grundsätzlich keine Game-Studies-Publikation. Der Fokus ist ein generell medienwissenschaftlicher, der sich daher nicht nur auf Computerspiele fixiert — wobei sich vier der 14 Beiträge mindestens mit der digitalen Spielkultur beschäftigen –, sondern auf sämtliche mediale Phänomene des Alltags. (…)

Rezension: "Playing Yesterday. Mediennostalgie im Computerspiel."

„Nostalgie [ist] eine Neuschöpfung aus den beiden griechischen Wörtern nostos für Heim oder Heimkehr und algia für Schmerz [...]. Diesen Neologismus prägte der Schweizer Mediziner Johannes Hofer in seiner Dissertation 1688 [...].
Für Hofer und seine Zeitgenossen war dies eine ernstzunehmende, medizinisch behandelbare Krankheit, [...] [a]ls Behandlungsmethoden [...] schlug man daher Opium, Blutegel oder einen Urlaub in der Heimat vor.“

(Sebastian Felzmann, aus Playing Yesterday.

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Call for Papers: "Zwischen|Welten. Atmosphären im Computerspiel."

„Man weiß nicht recht, soll man sie den Objekten oder Umgebungen, von denen sie ausgehen, zuschreiben oder den Subjekten, die sie erfahren. Man weiß auch nicht so recht, wo sie sind. Sie scheinen gewissermaßen nebelhaft den Raum mit einem Gefühlston zu erfüllen.“

(Gernot Böhme, aus Atmosphäre als Grundbegriff einer neuen Ästhetik)

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Johnny Got His Gun Quest

Waffennarr Johnny zog in den Krieg, genau genommen in den Ersten Weltkrieg. Der 21jährige Amerikaner wird beim Versuch, einen gefallenen Deutschen zu bergen, um seinem Leichnam die Möglichkeit einer würdigen Bestattung zu geben, schwer verwundet. Im Hospital realisiert Johnny nach und nach die Ausmaße seiner Verletzungen: Er verlor nicht nur beide Arme und Beine, sondern auch die Sprach-, Seh- und Hörfähigkeit. (…)

Rise of the Videogame Zinesters

“These days, everybody can make and distribute a photograph, or a video, or a book. Rise of the Videogame Zinesters shows you that everyone can make a videogame, too. But why should they? For Anna Anthropy, it’s not for fame or for profit, but for the strange, aimless beauty of personal creativity.” — Ian Bogost

Ab Dienstag ist Rise of the Videogame Zinesters: How Freaks, Normals, Amateurs, Artists, Dreamers, Drop-outs, Queers, Housewives, and People Like You Are Taking Back an Art Form, das erste Buch von Anna Anthropy, endlich für Normalsterbliche erhältlich. (…)