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Archiv: Tag „html5“

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Fire Theft: Die künstliche Intelligenz von nebenan

Als Angela Merkel kürzlich zu einem Staatsbesuch nach Japan flog, wurde sie dort, noch bevor sie Kaiser Akihito persönlich traf, von einem 1,40 Meter großen Roboter namens Asimo begrüßt. “Good Morning, Madam Chancellor“, sagte Asimo und eigentlich war wohl geplant, dass er der Kanzlerin die Hand geben sollte. Am Ende funktionierte das nicht besonders gut, weshalb sich Merkel selbst nach der Hand bücken musste – ein Ereignis, das Indizien dafür liefert, dass künstliche Intelligenzen inzwischen zwar in der Lage sind, vortrefflich Schach zu spielen. (…)

Chesslike: Der Kasparow’sche Zeitvertreib

“Schach lehrt Logik, Fantasie,
Selbstdisziplin und Entschlossenheit.”
(Garri Kimowitsch Kasparow)

In der westlichen Welt ist Schach in seiner heutigen Form seit dem 13. Jahrhundert bekannt und stellt damit einen – nicht nur historisch – äußerst bedeutsamen Bestandteil unserer Spielekultur dar. Noch heute rankt sich eine Faszination darum, vermutlich gespeist aus dem prinzipiell simplen Aufbau des Bretts und der gleichzeitigen Komplexität, die sich dank der Bewegungsmuster der Figuren ergibt. (…)

Way to Go: Im Rausch der Klänge und Farben

“It is an astonishing interactive experience, a restless panorama, a mixture of hand-made animation, 360˚ video capture, music and dreaming and code; but mostly it is a walk in the woods, c’mon.”

Es beginnt trist. Ein grauer Wald, ein vorgegebener Laufpfad und… Ich? Vielleicht. Wenn das ich sein soll, so bin ich eine unpassend wirkende Gestalt mit einem Quadratschädel. (…)

Heiltrankmixer-Simulator 2015: Cureator

In allerhand Videospielen funktioniert das Kurieren menschlicher Krankheiten und Verletzungen sehr einfach: Für jedes Gebrechen gibt es einen passenden Trank. Der rote füllt meistens die Lebensenergie wieder auf, der blaue die Manapunkte. Andere Farben beseitigen Zustände wie Vergiftung, Taubheit, Blindheit, Wahnsinn oder Versteinerung. Die passenden Tränke liegen in der Gegend herum – hinter Büschen, unter Steinen, in herrenlosen Truhen. (…)

Reiner Zufall: Infini-Quest

Ich erkläre meine Aufgabe einem wütenden Helden. Währenddessen finde ich etwas: einen Ziegelstein. Den Ziegelstein verwende ich gleich, um auf einen verdächtigen Strauß einzuschlagen. Obwohl ich mir Mühe gebe, verletze ich mich dabei. Besser läuft da schon die Attacke mit der Armbrust auf den aggressiven Fasan. Bei seinem Ableben spendiert mir dieser immerhin eine Violine. (…)

Ludum Dare 31: Entire Screen of One Game

Manchmal filme ich gern mit dem Handy meinen Fernseher. Was er abbildet, ist keine Überraschung, aber irgendwie doch faszinierend: ein Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher im Handy im Fernseher. Und so weiter, versteht sich. Mein Hirn fühlt sich wohl beim Gedanken an endlose Verschachtelung. Manchmal frage ich mich, ob die Atome unseres Universums nicht vielleicht kleine Planeten sind, auf denen wieder andere Lebewesen existieren, deren Universum ebenso unerkundet ist wie das unsere. (…)

Ludum Dare 30: TL;DR (A-L)

A-L / M-Z

In den letzten zwei Wochen twitterte ich fast täglich Empfehlungen inklusive Screenshots zu über 230 Einreichungen des 30. Ludum Dares (insgesamt entstanden dieses Mal 2.538 Spiele), die mir nennenswert erschienen. Manche von ihnen sind nur ausgeklügelte Konzepte, andere wunderschöne Explorationsangebote in fantastischen Welten, während weitere Titel einen erstaunlichen Spielspaß bieten. (…)

Ludum Dare 30: Orange

Alles, das von dem abweicht, was wir als vertraut empfinden, nehmen wir als fremd wahr. Das kann sich auf unbekannte Gerüche oder Geschmäcker beziehen, unglückseligerweise jedoch auch auf andere Menschen. Menschen können aus verschiedenen Gründen als fremd wahrgenommen werden – aufgrund ihrer Hautfarbe etwa, ihrer Sexualität, Ethnizität, Religion oder schlichtweg weil sie Linkshänder sind oder zu große Füße haben. (…)

GBJam 3: Tim_

Es ist selten, dass Gegner in Computerspielen um ihr Leben winseln. Wenn es doch geschieht, dann meist vor allem in Szenen, die eine Geschichte vorantreiben sollen. Schließlich sollen sich Spieler mit dem Protagonisten identifizieren oder das, was er macht, zumindest irgendwie verstehen können. Entwickler Killiano Lopes sieht das offenbar anders. In seinem GBJam-Beitrag Tim_ schickt er ein Kaninchen auf einen Feldzug gegen ein Königreich aus Krokodilen. (…)