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Archiv: Tag „geschicklichkeit“

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Roundabout: Roadmovie in rotierender Stretch-Limo

Einst dienten Stretch-Limousinen Big Bands oder Staatsoberhäuptern als Transportmittel, sie riefen auf den Straßen Ehrfurcht und Beachtung hervor. Sie waren ein seltener Anblick, nur wenigen war die Fahrt in einem der nachträglich verlängerten Vehikel vorbehalten. Heute gibt es in jeder Kleinstadt Verleihdienste, die Stretch-Limousinen schon für ein paar Euro mitsamt chronisch genervtem Fahrer an unwürdige Junggesellenabschiedsgesellschaften vermieten. (…)

Ludum Dare 30: Antbassador

Ameisen sind Plagegeister. Sie legen Straßen an, die in die Wohnungen der Menschen führen, befallen dort Nahrungsmittel und tragen sie in kleinen Häppchen zurück in ihren Bau. Moderne Raubritter gewissermaßen, die zu allem Überfluss auch noch in Staaten leben und von Königinnen regiert werden, die ihren Herrschaftsanspruch allein auf ihre einzigartige Gebärfähigkeit stützen. (…)

Ludum Dare 30: Superdimensional

Forscher aus Großbritannien haben eine Datenbank aufgebaut, die zeigt, wie Bienen Blumen sehen. Da wäre beispielsweise der Husarenkopf, ein kleines Blümchen, das auch Miniatursonnenblume genannt wird. Es gedeiht hierzulande auf sonnigen Balkonen, kommt aber auch gut an halbschattigen Plätzen über die Runden und sieht tatsächlich aus wie eine kleine Sonnenblume. (…)

Duck Marines: ChuChu Rocket! reloaded

Die einfachsten Spielideen funktionieren manchmal einfach am besten. ChuChu Rocket! für das Sega Dreamcast etwa: Es geht darin um Mäuse, die in einer zweidimensionalen Spielwelt von einem Ausgangspunkt zu einem Ziel dirigiert werden müssen. Das geschieht, indem der Spieler Pfeile auf dem Boden verteilt. Die folgsamen Mäuse gehen, Lemmingen gleich, immer in die Richtung, die der Spieler vorgibt. (…)

Ludum Dare 30: Belämmert

Es gibt wahrlich seltsam anmutende Glaubensrichtungen. Aus Melanesien etwa stammen die Cargo-Kulte. Die Gläubigen sind der festen Überzeugung, dass sie durch rituelle Handlungen dafür sorgen können, dass ihre Ahnen wiederkehren und westliche Waren mitbringen: hochprozentigen Alkohol beispielsweise, Gewehre oder Kassettenrecorder. Ein Cargo-Kult auf der zu Vanuatu gehördenden Insel Tanna verehrt gar Prinz Philip als Gottheit. (…)

Männer, die auf Ziegen stapeln: Mount Your Friends

Neurosen sind dazu da, um überwunden zu werden. Ich beispielsweise habe die Eigenart, mir Klebriges sofort von den Händen waschen zu müssen. Habe ich auch nur einen Bonbon angefasst, gehe ich zur nächstbesten Wasserquelle und wasche mir die Hände. Auch die Berührungen durch andere Menschen sind mir häufig unangenehm, Herzlichkeit muss meines Erachtens nicht durch das Aneinanderreiben von Körpern ausgedrückt werden. (…)

Lukratives Stellenangebot als Aktienhändler/in: The Firm

Sie besitzen eine schnelle Auffassungsgabe? Stresssituationen meistern Sie, ohne auch nur mit einer Augenbraue zu zucken? Der Graph einer Aktienkurve zaubert Ihnen ein verzücktes Lächeln auf die Lippen? Dann haben wir genau den richtigen Job mit enormer Aufstiegsleiter für Sie! Kommen Sie zu The Firm, geleitet vom Schweizer Mutter-Bankkonzern Sunnyside Games! (…)

I’ve got 99 problems, but the brick ain’t one: 99 Bricks Wizard Academy

Einen Zeitvertreib erster Güte bietet uns das niederländische Spielestudio WeirdBeard Games mit 99 Bricks Wizard Academy. Hier trifft gewissermaßen eine strenger auf die physikalischen Gesetzmäßigkeiten achtende Version von Tetris auf den Endlos-Modus von World of Goo — und macht ungeheuer viel Spaß. Schwingt eure Zauberstäbe, liebste Amateurarchitekt*Innen!

Zwar ist das Spiel aus narrativer Sicht in eine äußerst unnötige Verpackung gesteckt worden — “Du willst ein Zauberer werden? (…)

GBJam 3: Catherine’s Post

Fabelwesen sind Psychopathen. Nicht selten wollen sie sich gegenseitig ans Leder und je nach Tierart haben sie unterschiedliche negative Charakterzüge: Kraniche gelten als bürokratisch, Affen als eitel und intrigant, Enten als dumm und Hunde als besonders affektiert. Weitestgehend unbekannt ist dagegen, dass Fabelwesen auch meckernde und motzende Kleinbürger sein können – etwa dann, wenn die Post mal wieder nicht pünktlich kommt. (…)

Double Hitler: Gemeinsame Spitze

Als im Jahre 1873 Alois Schicklgruber seinen Nachnamen aufgrund einer Erbschaftsbedingung in Hitler umändern ließ, ahnte er vermutlich nicht, durch welch bedauernswerte historischen Ereignisse dieser einmal um die Welt gehen würde. In Damian Schloters Double Hitler wird das Leben seines berüchtigten Sohnes Adolf um eine Wendung bereichert, die ihm eine absurde Komik verleiht, ohne es dabei ins Lächerliche zu ziehen. (…)