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Archiv: Tag „geschicklichkeit“

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DNCE PRTY

In meiner Schulzeit gab es eine Phase, in der gut die Hälfte meiner Klasse ziemlich verrückt danach war, zu tanzen. Einige meiner Mitschüler schlossen sich Tanzschulen an und absolvierten mir völlig fremde Gold- und Silberkurse in Standardtänzen. Anderen genügte es dagegen, sich zur damals vollkommen gesellschaftsfähigen Dancefloor-Musik in Großraumdiskos zu bewegen. (…)

10 More Bullets

Dominosteine gehören zu den am meisten zweckentfremdeten Gegenständen dieser Welt. Statt sie entsprechend ihrer Augenzahlen aneinanderzulegen, stellen sie die meisten Menschen hintereinander hochkant auf den Tisch und werfen dann den ersten Stein um, nur um später die tolle Kettenreaktion zu beobachten, an deren Ende im Idealfall auch der letzte Stein umfällt. (…)

Alphalevel: Astro Golf

Minigolf ist eine äußerst beliebte Sportart bei Groß und Klein. Die ganze Familie kann sich in den warmen Monaten des Jahres auf den häufig mit deutscher Kleingärtnerpassion gepflegten Bahnen messen. Profis spielen mit unterschiedlichen Schlägermodellen und vielen verschiedenen Bällen. Neben den 18 bekannten Turnierbahnen gibt es unzählige weitere Fantasiebahnen, vor denen Kenner zwar die Nase rümpfen, die die Möglichkeiten des Sports aber ins Unermessliche steigern. (…)

Space is Key Hell

Space is Key Hell ist meine persönliche Hölle in Quadratform. Das Spiel besteht aus Quadraten in verschiedenen Rottönen, elektronischer Musik und dem permanenten Drücken der Leertaste. Andere Tasten sind nicht belegt. Zunächst springt das Quadrat nur über andere Quadrate, später ändert sich der Leertastenmodus, das Quadrat bleibt dann beispielsweise an der Decke kleben. (…)

Ludum Dare 27: Hallucivian

“In 10 seconds your LSD induced bird hallucination is going to give birth to you.”

Manche Tiere haben es schwerer, sich zu vermehren als andere. An Pandas beispielsweise beißen sich Biologen die Zähne aus — sie wirken häufig liebesmüde und aneinander gänzlich desinteressiert. Kein Pandabiologe dieser Welt hat sich jedoch je einen Eindruck davon verschafft, wie schwierig es ist, sich als LSD-induzierte Vogel-Halluzination selbst aus einem Ei zu legen. (…)

Ludum Dare 27: Breakfast of Champignons

“Discover the wonderful meaning of being a bad line cook, or a good line cook, or whatever.”

Kantinenfraß ist eine eigene Kategorie von Essen. Sie steht für uniforme Nahrung aus einer Großküche, für Bratensoße, auf der Haut schwimmt, für trockene Spiegeleier und lauwarme Beilagen. Dabei können Kantinenköche gar nichts dafür. Die Aufgabe, im Rahmen einer einstündigen Mittagspause hunderte von hungrigen Fachangestellten mit Speisen abzufüllen, ist zwar bewältigbar, sie geht aber zu Lasten des guten Geschmacks. (…)

Ludum Dare 27: Con 10 Sedi

Eine der kreativsten Umsetzungen beim Ludum Dare 27 zum Thema “10 Seconds” dürfte Con 10 Sedi sein. Die Aufgabe ist es, zehn von elf Kurzstreckenläufern zeitgleich zweitplatziert über die Ziellinie laufen zu lassen (“10 second places”). Großartige Idee. Bewerkstelligt wird dass, indem man die Geschwindigkeiten der einzelnen Läufer durchweg korrigiert, sie also langsamer laufen lässt oder das Tempo erhöht. (…)

Ludum Dare 27: Clocked In

“Go clockwise!”

Clocked In ist im wahrsten Sinne ein Rennen gegen die Zeit. Ihr steuert einen blauen Kreis auf der stilisierten, mit Hürden versehenen Oberfläche eines Ziffernblatts und dürft nicht mit dem Zeiger kollidieren, der sich im Uhrzeigersinn dreht und 10 Sekunden für eine Umdrehung benötigt. Hier hat also jemand das vorgegebene Thema “10 Seconds” sehr wörtlich genommen. (…)

Icarus Proudbottom Teaches Typing

Als ich in den Neunzigern die Berufsfachschule Wirtschaft besuchte, um meine Mittlere Reife nachzuholen, gab es ein Fach, dem ich besonders wenig abgewinnen konnte: Textverarbeitung. Das bedeutete nämlich nicht das Erlernen von Office-Programmen, sondern bereits damals antiquiertes Maschineschreiben. An einer Schreibmaschine. Durch den Unterricht führte eine ältere, reservierte Frau, die stets mit bösen Blicken strafte, wenn man es wagte, beim Schreiben den Blick nach unten auf die Finger zu richten. (…)