Superlevel

Archiv: Tag „flash“

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Threaded

“You are entering an experiment in which you may feel strange sensations like bodily disassociation and an unfamiliar internal presence.”

Bösartige künstliche Intelligenzen üben eine faszinierende Wirkung auf mich aus, nicht zuletzt dann, wenn sie mit einer halbwegs menschlichen Schnittstelle versehen wurden. So halte ich GLaDOS, SHODAN, HAL 9000 und ihre Verwandtschaft auf der einen Seite zwar für furchteinflößende, übermächtige Widersacher, kann aber auch nicht abstreiten, mit dem ein oder anderen menschlich-naiven Charakterzug der Maschinen zu sympathisieren. (…)

Sepe’s Cumshot

Manchmal neige ich dazu, in den vermeintlich stumpfesten und primitivsten Spielchen eine Vielschichtigkeit zu suchen. Wenn man bei Sepe’s Cumshot also dazu aufgefordert wird, einen leblosen Polygonesen bei der Masturbation zur Hand zu gehen, sehe ich mehr als das Bedienen homo-erotischer Fantasien. In meiner Welt ist das nicht nur ein sowohl technisch als auch grafisch minderwertiger Handjob-Simulator, nein. (…)

Counter Terror

“Awesome tactical action!”

Auch wenn bei Counter Terror die taktische Komponente eher eine Nebenrolle spielt, gehört dieser kleine Action-Plattformer ganz sicher zu den besseren Vertretern der Flashgameliga. Als Ein-Mann-Sondereinsatz-Kommando müsst ihr mit Hilfe von Waffengewalt und Equipment Lokalitäten stürmen, Schurken ausschalten und Geiseln befreien. Wer lieber in Gesellschaft auf Ganovenjagd geht, kann optinal einen Mitspieler an die Tastatur zerren und in Teamarbeit Pixel über den Bildschirm schubsen. (…)

A Rabbit Fable

A Rabbit Fable ist nicht nur ein surreales Point’n’Click-Adventure, nein, für mich war es zugleich eine Konfrontations-Therapie, da ich seit Donnie Darko ein gespaltenes Verhältnis zu Hasen habe. Zur Geschichte: Der namenlose Protagonist, ich nenne ihn der Einfachheit halber Herr Hase, möchte ins Land seiner Träume einreisen, doch der boshafte Türsteher verwehrt ihm den Zugang. (…)

Bodiless

Ein Spiel, in dem ich bereits im 3. Level scheitere, ist entweder verdammt gut oder verdammt schlecht. Im Fall von Bodiless tippe ich spontan auf letzteres — auch wenn ich den Puzzle-Plattformer innerlich verfluche, während ich diese Zeilen schreibe. Ihr steuert ein körperloses Etwas, das auf Kopf, Hände und Füße reduziert wurde. (…)

Prism Panic

Sobald in meinem Feedreader ein neues Browserspiel bei Adult Swim beworben wird, erwarte ich direkt ein kunterbuntes Absurditäten-Kabinett der Extraklasse. Barbusige Gorillaweibchen, die auf einem Einrad fahrend sechsköpfige Investmentbänker mit Geleebananen bewerfen. Sowas eben. Der gesellige Schweinebauer schicke Plattformer Prism Panic hingegen kommt ohne Dampfhammer und Augenzwinkern daher.

Adam

Sebastian steht am Rande einer Bühne und blickt auf das Rednerpult. Gleich wird es soweit sein. Vor Hunderten Menschen wird er eine Präsentation abhalten. Langsam geht er nach vorne, tritt in das Rampenlicht und stellt sich sogleich vor das Mikrofon. Ein letztes Mal sortiert Sebastian gründlich seine Notizen zum Flash-Spiel Adam. (…)

400 Years

Wem die Digitalspielekultur zu rasant und schnelllebig vorkommt, dem dürfte mit 400 Years eine wohlige Oase der Entschleunigung geboten werden. Das gesamte Spieledesign ist auf das Warten als (Nicht-)Handlung ausgerichtet – und wird damit zu einer lang-weiligen Erfahrung im besten Sinne.
Der beseelte Steinriese spürt, dass eine Katastrophe droht und das Leben auf dem Planeten in 400 Jahren auslöschen könnte. (…)

Cathode Raybots

Cathode Raybots

“Our old TVs have returned from being scuttled into space and they have made a sport out of killing humans!”

Ich hab’s ja schon immer aus den stählernen Schluchten meines heimischen Technologie-Schrottbergs geschrien: Irgendwann würde uns das achtlose Entsorgen alter Fernseher, Mikrowellen und VHS-Rekorder noch zum Verhängnis.
Mit Cathode Raybots werfen Tom Fulp, seines Zeichens Newgrounds-Gründer und die Hälfte von The Behemoth, sowie Illustrator Johnny Utah den Spieler mitten ins Geschehen eines futuristischen Krieges zwischen Menschen und ausrangierten Röhren, die sich vom Weltraummüll irgendwie zu gnadenlosen Kampfmaschinen weiterentwickelt haben. (…)

Just the Tip

“80s themed, two player competitive game where narwhals fight each other and try to stab the other in the heart… in space.”

Die Lebenserwartung der Narwale beträgt 40 Jahre – wenn sie sich nicht gerade im Weltall auf einen Todeskampf inklusive Slow-Motion-Szenen treffen und sich gegenseitig die verdammten Stoßzähne mitten ins Herz rammen. (…)