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Für den Bruchteil einer Sekunde fragte ich mich tatsächlich, ob wir heute den 1. April haben. Haben wir augenscheinlich nicht, also scheint diese Meldung den Tatsachen zu entsprechen: Sam Raimi inszeniert einen World of Warcraft-Kinofilm.
Die Gerüchte um einen Film kursieren ja schon recht lange im Netz, schließlich bot sich Uwe Boll im letzten Jahr als Regisseur an. Boll biss auf Granit und wurde von Blizzard nur müde belächelt.
Nun ist es amtlich: Sam Raimi, Regisseur der Spider-Man-Trilogie, bringt World of Warcraft auf die Leinwand. Mit im Boot sitzt Charles Roven, der schon bei “The Dark Knight”, “Batman Begins” und “Twelve Monkeys” die Rolle des Produzenten übernahm. Sehr interessant — zumal vorige Videospiel-Verfilmungen meist zum Scheitern verurteilt waren, weil sich stets nur die zweite, dritte oder vierte Hollywood-Liga an Umsetzungen wagte. Eine stabile und etablierte Basis könnte sich auch in der Besetzung widerspiegeln, die bis jetzt noch nicht bekannt ist. Lediglich von Bruce Campbell ist die Rede (Cameo-Auftritt). Immerhin.
Man kann von Blizzard denken was man will — die Firma hat stets Weitsicht bewiesen und irgendein Gefühl sagt mir, dass auch hier die richtigen Personen zur richtigen Zeit ins richtige Boot geholt werden.

Terrordrome ist ein Splatter-Beat ’em up im Stil von Mortal Kombat. Als Kämpfer stehen diverse Kultcharaktere des Horrorfilm-Genres zur Verfügung: Freddy Krueger, Jason, Leatherface, Michael Meyers, Ghostface, Ash, Chucky, Pinhead und Maniac Cop. Obwohl das Freeware-Spiel bereits für 2008 angekündigt wurde, ist bis dato nur eine Demoversion (v2.5) verfügbar. Bleibt zu hoffen, dass das Projekt nicht auf Eis gelegt wurde, denn der Trailer sieht recht blutig vielversprechend aus.

Der Kurzfilm “Link: The Later Years” wirbt für den mit 10.000$ dotierten Wettbewerb Insert Coin (“Healthy Game Idea Contest“), in dem nach Spielekonzepten zum Thema “Gesundheit” gesucht wird.
“Decades after the fall of Ganon, Link works a 9-5 desk job at a corporation. Things didn’t work out with Zelda, he squandered his money, and his boss is, well, a Boss.”
Dass ich in diesem Blog jemals über einen Pornofilm schreiben würde, der auch noch zum Kontext der Seite passt, wäre mir vorher nicht im Traum eingefallen. Dabei sind die Fotos, auf denen Ron Jeremy als Klempner Mario posiert ja hinlänglich bekannt. Auf den Erotik-Streifen “The Super Hornio Brothers” (1993) stieß ich jedoch erst heute bei Level One Boss. Schande, und dabei hielt ich mich auf dem Gebiet immer für bewandert. Ron Jeremy ist schon ein Phänomen. Er hält mit über 1.700 Auftritten in Pornofilmen nicht nur den Guinness-Rekord, sondern gehört ganz nebenbei wohl zu den untypischsten — böse Zunge könnten auch “unattraktivsten” sagen — Darstellern der Branche. Dazu muss man sagen, dass er früher tatsächlich besser aussah.
Der Film “The Super Hornio Brothers” bietet genau das, was man erwartet: Trash. Freunde von “Harry Potter und die Kammer des Schleckens” kommen voll auf ihre Kosten.

Andreas Kronbecks fünfminütiger Animationsfilm “Video Games” ist eine schöne und stimmungsvolle Zeitreise, die bei Pong beginnt und mit World of Warcraft endet. Handarbeit deluxe!
Sehr schön — einige von euch werden sich bestimmt an den Monkey Island-Flashfilm von Marius Fietzek erinnern. Im aktuellen Werk “Launch of the Screaming Narwhal” präsentiert Majus eine (un)mögliche Story zur gleichnamigen, ersten Episode von “Tales of Monkey Island”. Will this actually happen? Morgen werden wir es wissen.
(via @Majus)

Ich muss gestehen, dass mir der Sinn hinter dem Super Mario Movie verborgen blieb. Egal, ich finde es trotzdem großartig. Ein erwähnenswertes Detail ist, dass der Film als downloadbare ROM-Datei vorliegt und dementsprechend in jedem herkömmlichen NES-Emulator betrachtet werden kann. Mario Christ Superstar!
(via)

“TURBO is a high-adrenaline short film in the tradition of The Karate Kid and Tron. It tells the story of Hugo Park (Justin Chon, Twilight), a misspent youth whose only outlet for angst is a 4D fighting video game called Super Turbo Arena. (…)“
Ich schwanke zwischen Ekel und Faszination. Wenn schon Trash, dann bitte richtig.

Empire Online versteckt im Gemälde The Cryptic Canvas 50 Filmtitel, die erraten werden müssen. Eigentlich hielt ich mich in solchen Dingen für recht talentiert, aber irgendwie will der Knoten nicht platzen. Grmpf!
CHESS
POKER
FIGHTER COMBAT
GUERRILLA ENGAGEMENT
DESERT WARFARE
AIR-TO-GROUND ACTIONS
THEATERWIDE TACTICAL WARFARE
THEATERWIDE BIOTOXIC AND CHEMICAL WARFARE
GLOBAL THERMONUCLEAR WAR

Die CG-Community Game Artist veranstaltete einen interessanten Wettbewerb, der inzwischen endete. Unter dem Motto “Scene from a Movie” galt es, Szenen aus Filmen (z.B. Blade Runner oder Aliens) in Form von 3D-Renderings mittels Crysis-Engine nachzustellen. Die Resultate sind wirklich beeindruckend.
In der halbstündigen TV-Dokumentation Commerical Breaks (1984) des Senders BBC werden zwei erfolgreiche Publisher der damaligen Zeit vorgestellt: Imagine und Ocean
Morgen endet der von Barclaycard initiierte Waterslide Contest auf YouTube.
“Now its up to you to decide which waterslide film you rate above the rest and who youd choose to walk away with the grand prize. Yes the competition is closed, its all down to the voting and its about to get very competitive.”
Ich musste mir nur einen Film ansehen, um zu wissen, dass es sich um meinen klaren Favoriten handelt: 8-Bit Waterslide

It’s 1975 And This Man Is About To Show You The Future.
Wah, das ist so³ schick. Ich bin ganz hin und weg. Laut eines Kommentars handelt es sich um Bilder aus einem Film der legendären Gebrüder Eames. Leider konnte ich das Sahnestück nirgends finden. Charles und Ray Eames entwarfen diverse Stühle Filme im Auftrag von IBM — u.a. The Powers of Ten (1977), den einige von euch vielleicht bereits kennen.

Während das neue Street Fighter 4 wie warme Semmeln über die Ladentheke wandert, hat sich der Film Street Fighter: The Legend of Chun-Li als Rohrkrepierer erwiesen und spielte in den USA am ersten Wochenende schlappe $4,65 Mio. ein. “Rotten Tomatoes” bewertete das Meisterwerk mit vernichtenden 0,0% und Kritiker von Videospiel-Verfilmungen sind um ein Negativbeispiel reicher. Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich mir kein Urteil erlauben. Aber die Kritiken in Kombination mit Erfahrungwerten und dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit ersticken die verbleibende Hoffnung im Keim.

The Outbreak ist ein interaktiver Zombie-Kurzfilm. Alle ein bis zwei Minuten muss man in die Handlung eingreifen und entscheiden, wie es weitergehen soll. What would you do?
Rollenspieler sind eine Klasse für sich. Als ehemaliger DSA-Spieler und engagierter Meister kann ich ein Lied* davon singen. Die Comedy-Serie GOLD greift dieses Thema auf und lässt uns an den Abenteuern professioneller Rollenspieler teilhaben.
Ah, so könnte also die Intro der NES-Umsetzung des Blockbusters “The Dark Knight” aussehen. Yeah! Vorschlag: Zeitmaschine bauen, ins Jahr 1987 reisen, Sunsoft das Werk unter die Nase halten und als Spielentwickler anheuern lassen. Alternativ vielleicht Lotto spielen und mich mit 50% am Gewinn beteiligen.





