Superlevel

The Daily Show über das ekelhafte Geschäftsmodell der sogenannten Freemium-Games. Wirkliche Videospiele sind das meiner Meinung nach nicht mehr, da es dort per Design nur noch um Sucht (und vor allem Geld), statt Unterhaltung geht. Aber das ist eine andere Geschichte.

Der Fairness halber muss man natürlich zugeben, dass die Jungs von The Daily Show das Interview absichtlich entsprechend suggestiv gestaltet haben. Darauf geht der im Beitrag zu sehende Entwickler in seinem Blog ein. Ein interessanter Einblick nicht nur in das Mindset der Menschen hinter den Drogen, sondern auch auf die Methoden der Daily Show, wenn ihr mich fragt.

(via)

* nur in ausgewählten Ländern verfügbar.

15 Kommentare zu “

  1. Jeremy
    2

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  2. Micha
    6

    Es ist ja schön das der Hersteller mit Passion daran zu glauben scheint das er nichts schlimmes tut.
    Aber gerade weil diese Free2Play games meistens nichts mit gameing zutun haben, sondern nur mit klicken und warten, kommt man am ende doch immer wieder sehr direkt zu dem Schluss das es nur darum geht möglichst viele Menschen so abhängig zu machen das beginnen möglichst viel Geld für keinen echten mehr wert in die Tonne zu treten.
    Man hört ja durchaus das diese Art von Gamedesigner um sich greift wie eine Krankheit… z.b. Touch Arcade hat es schön beschrieben als es um die GDC Online ging die binnen eines Jahres von einer sehr kreativen Indy platform zu einer Bussines Free 2 Play Arschloch versammlung geworden ist.
    http://toucharcade.com/2011/10/17/gdc-online-2011-in-four-words/

  3. meno
    7

    Das solche Spiele wie im Beitrag (ich sage bewusst nicht Free2Play Games, weil es auch welche gibt die wirklich gut sind und nur das Preismodell als eben dies nutzen) nicht wirklich super sind, ist klar.

    Der Dailyshow Beitrag allerdings ist unglaublich unfair und extrem ‘suggestiv gestaltet’. Man schau sich allein mal das ‘interview’ mit der Familie an. Wenn ich nicht wüsste das der Entwickler echt ist (aufgrund es Blog posts), hätte ich angenommen das der ganze Beitrag voll und ganz geschauspielert ist.

    Wie auch immer, mir stößt sowas auf.

  4. Jeremy
    8

    Der Beitrag von The Daily Show war wirklich unfair, das stimmt. Recht haben sie natürlich trotzdem.

  5. aSak
    9

    Die Daily Show ist niemals unfair.

  6. Jeremy

    Und Kommentare sind immer klug.

  7. Mattes

    Oh, und in dem Verteidigungsschrieb aufm Blog sagt der Kerl, dass nur 1% der Kunden überhaupt bezahlt. Von 20 Millionen sind das aber immer noch 200.000. Und “nur” bei 1% davon passieren unautorisierte Käufe. Immerhin 2000 betrogene Kunden.

    Davon abgesehen, dass man ungefähr alles selber schuld ist, wenn man eine Satiresendung 4 Stunden lang in seinem Büro drehen lässt.

  8. Manu

    Die Daily Show ist eine Comedy-Show, Jungs. Das ist kein Journalismus und will es auch gar nicht sein. Da geht es um Unterhaltung und Lacher. Dass die trotzdem den Kern der Sache besser treffen (auch bei politischen Themen) als die meisten anderen News-Sender wie Fox News und CNN, ist ja die eigentliche Tragik an der Medienlandschaft.

    Außerdem ist das TapFish-Modell auch nicht fair, mit diesen Preisen bei einem Kinderspiel.

  9. Manu

    Disclaimer: Eltern, die Kindern ein iPad in die Hand drücken und inApp-Purchases erlauben, sind selber schuld.

  10. Jeremy

    Die Daily Show ist eine Comedy-Show, Jungs. Das ist kein Journalismus und will es auch gar nicht sein. Da geht es um Unterhaltung und Lacher. Dass die trotzdem den Kern der Sache besser treffen (auch bei politischen Themen) als die meisten anderen News-Sender wie Fox News und CNN, ist ja die eigentliche Tragik an der Medienlandschaft.

    Äh, ARGH. Das ist NATÜRLICH kein Journalismus! War das etwa irgendwem hier nicht klar?

    Ich hielt das eigentlich für selbstverständliches Allgemeinwissen.

  11. p.

    Er schreibt ja, dass er die DailyShow kannte, also nehme ich an, hätte er sich auch über die Praktiken, die für diese Einspieler benutzt werden, entweder informieren können oder sich früheres (dailyshow.com ist ja frei für alle) ansehen können. Zu guter Letzt hätte er auch aushandeln können, den Clip vorher genehmigen zu müssen, bevor er ausgestrahlt wird.

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