Irgendwas mit Mass Effect 3 und George Lucas

Mass Effect 3 endet nicht mit dem großen Knall wie es alle erwartet hatten. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man sich die zahlreichen Tweets, Statusmeldungen oder Foreneinträge der letzten Wochen durchliest. Tatsächlich scheint das Internet weniger über das Spiel selbst, als explizit über den Abschluss der Trilogie zu diskutieren.
Wie dem auch sei, Bioware hat es irgendwie so halb abgekündigt, was “anonymen Quellen” bei Veröffentlichung des Titels schon durch das weltweite Netz geschrieen haben. Ein offizieller DLC mit dem vorläufigen Namen “The Truth” soll das ganze Debakel um Shepard irgendwie wieder ins rechte Licht rücken. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: April.
Jetzt könnten doch alle wieder glücklich sein, Petitionen eingestellt und Spendengelder zurückgezahlt werden. Stattdessen bricht die nächste Welle der Empörung über Kanada herein. Wie kann es Bioware nur wagen ihr Produkt nachträglich zu verändern? Man hätte ja wohl direkt von Anfang an alles richtig machen können!?
Dieses Verhalten ist bezeichnend für einen Menschen, der Mitten in einem Umbruch, einer digitalen Revolution steckt, ohne es wirklich zu merken. Dabei ist der letzte Satz keinesfalls abwertend und herablassend gemeint. Wird sind es einfach nicht gewohnt, dass (Kunst-)Werke nachträglich verändert werden. Wir leben mit der romantischen Vorstellung, dass Künstler mit wenigen Pinselstrichen ein Werk für die Ewigkeit erschaffen, unveränderbar, unverbesserlich.

Doch tatsächlich ändert sich ständig etwas um uns herum, alles wird stetig erweitert, verbessert, komplexer. Druckfehler in Büchern werden korrigiert, Erinnerung an Software-Updates erscheinen wöchentlich, wenn nicht sogar täglich auf unserem Monitor, Musik wird remastered und digital aufgeblasen. Scheinbar sind die Grenzen der Empörung fließend, abhängig von Konsument, Produkt und Schöpfer. Berühmtestes Beispiel: George Lucas und das nie vollendete Werk – die Star Wars Saga.
Als Lucas Ende letzten Jahres alle Star Wars-Filme als BluRay-Fassung veröffentlichte ging ein Aufschrei um. Ein “Nooooo”, um genau zu sein. Da hatte Lucas doch tatsächlich eine gesamte Szene ruiniert, nur in dem er Darth Vader ein alltägliches Wort in den Mund legte. Und die Kneipen-Szene aus Episode IV war auch nicht mehr das, was sie einmal war. Von den ganzen digitalen Erweiterung mal ganz abgesehen.
Viele empfinden die ständige Arbeitswut von George Lucas, die sicherlich nicht nur von Perfektionismus sondern auch von finanziellen Interessen getrieben ist, als unerträglich. Ich denke, wir müssen uns damit abfinden. Und zwar nicht nur im Speziellen sondern im Gesamten. Produkte werden in Zukunft immer stärker, immer häufiger verändert. Teilweise auf Wunsch des Konsumenten, teilweise aus Gründen die nur der Produzent kennt. Zu mächtig sind die Tools geworden, zu schnell der Workflow, als das es Schöpfer nicht ständig in den Fingern jucken würde nachzubessern.

Dies lässt sich schon länger in der Kunst beobachten. Ständig gibt es “Mash-Ups”, “Remixe” und “Features”. Künstler wie Georg Baselitz kopieren sich selber und bessern in diesem Prozess direkt noch alte Fehler früherer Werke aus. Musikbands müssen ihre größten Erfolge nicht nur remastern oder sogar komplett neu einspielen sondern führen unter dem Deckmantel eines “Anniversary-Happenings” den ganzen Kram sogar noch mal live auf. Und das natürlich in reifer, besser und vor allem: Fehlerfrei.
Und das ist okay, Perfektionismus ist zu respektieren. Manchmal scheint jedoch mehr als eine beeindruckende Charaktereigenschaft dahinter zu stecken, wenn große Unternehmen nachträglich aufsetzbare Analog-Sticks für ihre Handhelds veröffentlichen. Aber muss ja jeder selbst wissen, ob er für so etwas Geld ausgeben möchte.
Und irgendwie ist das auch der Schlüssel zu diesem ganzen Dilemma, das ja eigentlich gar keines ist, sondern nur eine unabwendbare, logische Entwicklung. Wir können immer noch selbst entscheiden, wem wir unser Geld geben. Denn für gewöhnlich kann ich mich zwischen Version 1.0 und 1.1 entscheiden. Unzufrieden mit der Star Wars-BluRay-Edition? Dann kauf dir doch einfach die Laserdisc-Fassung auf ebay. Windows 8 sieht total blöd aus und Quadrate sind eh so was von 2005? Kein Problem, der Vorgänger wird ja noch bis 2020 unterstützt. Auf 1080p-Lichtschwerter und Supadupa-Taskmanager muss dann allerdings verzichtet werden. Alles hat einen Haken.

Trotzdem tut es uns weh, wenn Werke nachträglich verändert werden. Und je älter diese sind, desto größer ist der Schmerz, denn auch desto größer ist die Identifikation, die wir mit ihnen eingegangen sind. Wir definieren uns über Musik, Bücher, Filme, Videospiele und zahlreiche andere (Konsum-)Güter, die wir über die Jahre ansammeln. Werden diese modifiziert, verschiebt sich unser Selbstbild. Dass, was wir nach außen darstellen. Diese Modifikationen müssen aber nicht nur negativ vorbelastet sein. Freunde von Silent Hill und Metal Gear Solid können sich über hervorragende HD-Editionen erfreuen, die die alten Meisterwerke sogar noch besser zur Geltung bringen. Auch das ist möglich. Und es wird vom Publikum für gewöhnlich dankbar angenommen.
Bei diesem aufgezeigten Gedankengang ist natürlich die Unterscheidung zwischen kommerziellen Produkt und individuellem Kunstwerk nicht zu unterschätzen. Kunst entsteht meistens wegen dem und für den Künstler. Er erschafft ein höchst persönliches Werk, aufgeladen von Emotionen, Erinnerungen und Visionen die möglicherweise nur er kennt. Hier kommt auch die besondere Eigenschaft von Kunst zu tragen, dass Kunst nicht an einen Zweck oder eine Funktion gebunden ist, ganz im Gegensatz von zum Beispiel Design oder einem Produkt. Es entsteht ein seltsames Paradoxon, welches zu einem Konflikt zwischen Schöpfer und Betrachter führt. Einerseits ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn der Künstler seine Kreation nachträglich bearbeitet. Er möchte sie verbessern, stetig zur Perfektion führen. Immerhin ist es seine private Schöpfung, er darf damit machen was er will. Trotzdem führt dies zu Empörung beim Fachpublikum. Warum etwas verändern? Es ist doch schließlich fertig und daran soll auch bitteschön nicht mehr rumgefummelt werden. Möglicherweise hängt diese Reaktion aber auch mit der Kommerzialisierung einer uralten kreativen Ausdrucksform zusammen. Womit eine Unterscheidung zwischen Produkt und Kunst wieder etwas mehr verschwimmt, denn nicht umsonst schwellen immer wieder Diskussionen über den Sachverhalt an, ob Videospiele nun Kunst, Kultur oder nur Unterhaltung sind.

Mass Effect 3 stellt daher nur ein frühes Paradebeispiel dar, was in naher Zukunft in der Videospieleindustrie möglich sein wird. Das Nachpatchen von Elementen, die über technische Komponenten hinausgehen, das Zerkleinern und Aufteilen von Gesamterlebnissen in kostenpflichtige DLCs. Und darin sehe ich das eigentliche Problem, im Zusammenhang mit einer unangenehmen Entwicklung, die bei vielen aktuellen Produkten einen faden Beigeschmack herbeiführt. Denn sollten Entwickler in Zukunft immer weniger Zeit haben, ihre Produkte zufriedenstellend abzuschließen, könnte es für den Konsumenten zur Gewohnheit werden nicht nur technische Software-Patches sondern auch nachträgliche Änderungen in Story oder Gameplay in Kauf zu nehmen. Für die er möglicherweise sogar extra zahlen muss. In Anbetracht dessen finde ich es eigentlich ganz okay, dass man in jeder Ecke des Internets grade über grummelnde Gamer stolpert. Auch wenn ich Mass Effect 3 noch gar nicht gespielt habe und überhaupt keine Ahnung habe worum es eigentlich geht.
21 Kommentare zu “Irgendwas mit Mass Effect 3 und George Lucas”
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Ist was dran. Digitales Kunstwerk als prozedurales, manipulierbares Dings statt einem festen, nicht reproduzierbaren, fertigem Objekt.
Was mir bei Star Wars und Mass Effect bitter aufstößt:
Sie beide werden nachträglich verändert, nicht um klassische Fehler auszubügeln (Tonspur rauscht, Farbe verwechselt, sowas in der Art), sondern um sich dem recht schnelllebigen Zeitgeist anzupassen.
Star Wars als Kinder- und Familienunterhaltung muss halt bunter, liebenswerter und blöder werden. Han-Solo kann darf kein Antiheld mit unklarer Motivation sein (zumindest in den ersten 30min), er muss sofort als positiver Held zu erkennen sein.
Ich mochte das Ende von Mass Effect nicht, es war mir zu platt. Aber es hat versucht düster und tragisch zu wirken. “Die Fans” wollen nicht die strukturellen Probleme von Mass Effect beseitigt wissen (wie denn auch? Dafür müsste es ein völlig neues Spiel werden), sie möchten ein Happy End haben.
Denn Videospiele sind zum Gutfühlen und Gewinnen da und Mass Effect befriedigt das in der derzeitigen Fassung nicht.
Ich finde das schade, weil gerade tragische Enden viel Macht haben.
So richtig neu ist das aber auch nicht. Shakespear hat z.B Sequel zu Henry IV geschrieben, weil Fans mehr von den Charakteren sehen wollten. So richtig gut wird Henry IV, Part 2 aber nicht mehr gefunden.
Was ich damit sagen will:
Wir brauchen einen neuen Umgang damit. Die Geisteswissenschaftlerin Katherine N. Hayles spricht bei verschiedenen digitalen Versionen eines “Werkes” von Editionen, die dann aber auch als solche markiert werden sollen.
Ich fände es schön, wenn die Ur-Fassung von Star Wars ohne ebay-Umwege erhältlich wäre, genauso wie jede einzelne von den neueren Fassungen, nicht nur Lucas’ neueste endgültige Version. Das lässt sich bestimmt alles in Filmarchiven finden, für Normalsterbliche ist das aber schwer zugänglich.
Ebenso bei Mass Effect. Neues optionales Ende anbieten: Meinetwegen, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich damit nicht glücklich werde. Altes (dämliches, dämliches) Ende überschreiben: Bitte nicht.
Ich finde, der Vergleich zwischen dem ME3-Drama und dem Phänomen “Director’s Cut” hinkt insofern, als sich Bioware ja nicht unbedingt freiwillig zum Nachbasteln bereit erklärt. Ridley Scotts große Director’s Cut-Editionen von “Blade Runner” sowie Camerons “Aliens” wurden ja nicht etwa deswegen veröffentlicht, weil sich die Kunden beschwert hätten -- beide waren ja ziemlich erfolgreich und galten als Klassiker -- sondern weil sich die Regisseure selber in ihrer Idee von den Studios beschnitten sahen.
Dass Bioware hier von EA oder wemauchimmer gezwungen worden wären, gegen ihren kreativen Willen die kritisierten Enden rauszuhauen, um den Releasetermin zu halten, wurde ja noch nirgends verlautbart. Bislang haben die Kreativen ja das Ende eher verteidigt und sich gegen die Fan-Proteste verwehrt. Ein nachtrrägliches “Truth”-DLC ist also im Gegensatz zu DIrector’s Cuts oder George Lucas’ Verschlimmbesserungen etwas ganz anderes: Hier beugt sich der Kreative dem Fan, ob das angesichts des mauen Endes gerechtfertigt ist oder nicht, sei einmal dahingestellt.
Wenn das Schule macht, ist das 1. ein seltsamer Wandel des Autor-Publikums-Verhältnisses und 2. möglicherweise ein Präzedenzfall für kommerzielle Zusatzverwertungen. Dann gibt es vollständige Werke bald nur mehr im Stückwerk für Zusatzbezahlung.
Man stelle sich das Spektakel mal in anderen Medien vor: Dann gibt’s den neuen Harry Potter in drei Varianten -- mit 0-day-DLC Hermione, auf die man sonst in der Story verzichten muss, und mit nachgereichtem Finale-DLC, wo Lord Voldemort tatsächlich besiegt und nicht nur, Hausnummer, vertrieben wird -- bin kein Potterologe, also sorry für den ev. hinkenden Vergleich. Das Ganze führt in jedem Fall den Ausnahmestatus des Mediums als reines Konsumprodukt in neue Untiefen.
Shame, shame, shame. Das Ganze ist auf jeden Fall eine Lose-Lose-Situation für das Medium und die Kunden. Besser wärs gewesen, Bioware würde zu den vermurksten Ende stehen.
“Ridley Scotts große Director’s Cut-Editionen von “Blade Runner” sowie Camerons “Aliens” wurden ja nicht etwa deswegen veröffentlicht, weil sich die Kunden beschwert hätten (…). Dass Bioware hier von EA oder wemauchimmer gezwungen worden wären, gegen ihren kreativen Willen die kritisierten Enden rauszuhauen, um den Releasetermin zu halten, wurde ja noch nirgends verlautbart.”
Vollkommen korrekt. Ob Bioware mit ME3 unzufrieden war oder nicht werden wir in naher Zukunft wohl nicht erfahren. Aber wir sollten die immer kürzer werden Crunch-Perioden, die zur Zeit in der Videospiele-Industrie Einzug hält, nicht außer acht lassen (ME3 war keine 2 Jahre in der Entwicklung). Das lässt sich allein schon an den zahlreichen mittelmäßigen Produkten der letzten Monate ausmachen, wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.
Andererseits waren die Kritiken zum Blade Runner-Ende stellenweise vernichtend. Den Einfluss des Publikums würde ich daher auch bei dieser Nachbearbeitung nicht herunterspielen.
Im Endeffekt ist es doch so: Wir haben 2 Parteien. Eine spricht sich gegen das nachträgliche Abändern aus und motiviert den Künstler dazu, zu seinem Werk zu stehen. Die andere Partei jedoch besteht auf die Versprechungen des Produktes, sie wollen ein episches Ende, mit dem jeder zufrieden. Auf Deutsch: Ein Happy-End, wie Dennis schon richtig erläutert hat.
Und da wird es interessant. Denn Mass Effect ist nicht nur (Kunst-)Werk. Es ist auch Produkt. An dieses werden Anforderungen, Erwartungen gestellt. Und es sichert das Überleben des Produzenten. Ist der Kunde nicht zufrieden, will er sein Geld zurück oder zahlt erst gar nicht. Die Abhängigkeit zwischen Produzent und Konsument ist um ein vielfaches größer als z.b. in der freien Kunst. Daher besteht diese Partei auf Nachbesserung.
Ich denke, daran müssen wir uns gewöhnen. Videospiele sind auf Grund ihres jungen Alters wahrscheinlich eines der fortschrittlichsten Medien. Wenn man alleine schon beobachtet was sich bei Kickstarter gerade tut. Auch dort werden Videospiele zum Teil nach Kundenwunsch entworfen. Denn sonst kommt das Geld ja nicht rein. Dass ist etwas anderes als der hier besprochene Tatbestand, weist aber deutliche Parallelen auf. Und das zeichnet sich auch auf weiteren Social-Plattformen ab. Produzent und Konsument rücken immer weiter zusammen.
Daher müssen wir uns, wie du schon richtig bemerkst, damit auseinandersetzen, was das für die Zukunft des Mediums heißen kann. DLC-Flut? Bessere Spiele dank Kundenwünschen? Oder sogar viel schlechtere Spiele, weil der Kunde keine Ahnung hat?
Ich denke es ist ein bisschen Hybris, dass wir im veränderlichen Kunstwerk ein Problem unserer Gegenwart sehen. Kunstwerke waren schon immer modifizierbar, sei es durch Übermalen, Interpretation, den Zeitgeschmack oder einfach nur weil der neue Kaiser den Statuen des alten den Kopf abschlagen ließ um klar zu machen, wer jetzt der neue Sheriff ist (und um Kohle zu sparen, neue Köpfe sind billiger als neue Statuen).
Die Vorstellung des eremitischen Künstlers, der einsam und von sozialen und biologischen Zwängen unbeeinflusst unveränderliche Werke für die Ewigkeit schmiedet, ist einfach Kitsch (I blame Goethe). Kitsch den wir u.a. gerne glauben möchten, weil er den Künstler zu einem erhabenen und bewundernswerten Wesen macht, nichtsdestotrotz Kitsch der mit der Realität nicht ganz so viel zu tun hat.
Vor diesem Hintergrund finde ich den (erneuten) Terz um Mass Effect nicht recht nachvollziehbar. Selbst die Tatsache dass nicht der Künstler selbst, sondern der öffentliche Druck eine Veränderung bewirkt, ist nicht neu. Ich denke da z.B. an den Tod von Sherlock Holmes. Doyle hatte einfach keinen Bock mehr auf die Figur und hat sie Jahre später wiederbelebt, weil die Fans keine (auch finanzielle) Ruhe gaben. Der Hund von Baskeville war vielleicht nicht mehr so stark wie das Zeichen der 4, aber definitiv nicht übel.
Dann die zahllosen Leute die doch noch mal in den Schneideraum gehen, eine revidierte Fassung autorisieren, auf die Bühne zurückkehren und und und.
Wir brauchen da keinen “neuen Umgang” sondern einfach einen nüchterneren Blick auf Kultur, Kunst und Gesellschaft, dann ist das alles nur noch halb so wild und ein Bruchteil so neu.
Was die digitale Technologie uns an neuer Qualität bringen kann, ist Transparenz! Ein nahtloses Umschalten verschiedener Editionen, Schnittfassungen, Patches und Addons. Was Lucas an Geschichtsrevision versucht ist letztlich albern, ganz einfach weil es nicht funktioniert wenn für jeden jederzeit die anderen Fassungen verfügbar sind (und sei es nur als wackeligen Youtube-VHS-Rip). Ich denke zwar auch dass es Bioware besser stehen würde, wenn sie ihr Ende verteidigen (denn die Fans sind Idioten die Grundsatzprobleme nicht sehen wollen), aber optionaler DLC, warum nicht?
- “Die Fans” wollen nicht die strukturellen Probleme von Mass Effect beseitigt wissen (wie denn auch? Dafür müsste es ein völlig neues Spiel werden), sie möchten ein Happy End haben. -
Bitte nicht verallgemeinern. Ich als “Fan” kann mit einem tragischen Ende durchaus leben, irgendwie war die Serie ja von Anfang an darauf ausgelegt, dass der Held eventuell sterben wird. Obgleich natürlich auch ein Happy End etwas gutes sein kann, warum auch nicht. Es muss ja nicht immer alles mit dem Tod enden, um ein Drama auf die Spitze zu treiben.
Was mir, als “Fan” aber etwas Zahnschmerzen bereitet, ist, dass es einfach nicht wirklich schlüssig und plausibel genug geworden ist. Das meiste am ganzen Finale wirft mehr Fragen auf, als das sie beantwortet werden. Teile der Dialoge sind fraglich, Teile der Sequenzen sind fraglich. In den letzten 10 Minuten wird eine komplett neue Kiste aufgemacht. Womit ich sogar leben kann ist die Tatsache, dass meine Entscheidungen der ganzen Teile keine wirkliche Rolle spielen. Das “der Weg ist das Ziel” und das mein Shep eine individuelle Geschichte hat, funktioniert für mich durchaus, auch wenn ich am Schluß das nicht mehr genau in Bildern und Texten präsentiert bekomme. Klar, schön wärs gewesen, aber es ist alles noch tragbar.
Ärgerlich sind für mich eben die vielen Fragen, die bleiben. Die neue Kiste am Ende, die Themen ausgräbt, die entfernt vom Rest der Serie stehen und sich alles mögliche offen gehalten wird. Was ist mit meiner Crew, sind sie alle gestorben? Warum sind die Portale auch alle futsch? Alle Völker die sich im Sol-System befinden, kommen nun nicht mehr heim. Wo sind Joker und mein LI gelandet und warum überhaupt? Ich verstehe ja, das alles irgendwie in einem “Neuanfang” endet und dass das auch etwas gutes sein kann. Besser wäre es aber, wenn es runder umgesetzt gewesen wäre. So saß ich schon ziemlich perplex und traurig vor meinem TV.
Aber abseits davon fand ich Teil 3 ganz hervorragend, überhaupt die ganze Serie wird dadurch für mich nicht schlechter. Ich spiele es nach wie vor gern und das bleibt auch so.
Ich glaube, dass BioWare und die Autoren am Anfang der Reise noch nicht genau wussten, wohin sie denn am Ende eigentlich hinführen soll. Und ich glaube, dass ursprünglich auch ein anderes Ende angedacht war, nur war es evtl. nicht DLC-tauglich genug, weil da alles beantwortet wird. ^^ Ich weiß es nicht, ich vermute es nur.
Das BioWare da jetzt etwas nachlegen will und ob sie tatsächlich Zeitdruck hatten: Keine Ahnung. Ich arbeite da nicht und klar ist der Gedankengang auch berechtigt, aber ganz ehrlich, who knows. Über sowas kann man nur spekulieren. Unter Zeitdruck zu arbeiten ist ja heutzutage in allen Branchen üblich, thats life und das wird auch nicht mehr besser werden und eine neue Volkskrankheit ist es eben auch nicht. Ich finds auch oll, aber mich würde es echt wundern, wenn es in der Spieleentwicklung anders zugehen würde. Und was sie da an DLC jetzt nachlegen, puuh keinen Plan was das bringen soll. Das jetzige Ende kann man wohl schwer gänzlich aus der Welt schaffen, richtigen Frieden damit wird mir das nicht bringen. Aber ich muss zugeben, neugierig bin ich schon. Aber ich bin ja auch nur “ein Fan” und kein “hysterischer Fan”. Fragt sich jetzt nur, was besser ist. ^^
Wie gerne würde ich etwas zu diesem Thema sagen. Leider schrecken mich diese langen Antworten aber ab…
@Jingleball:
Ist das denn so schlimm wenn mal Dinge offen bleiben? Die Story hat schon vorher so viele Logiklöcher, alberne Motivationen und hirnrissige Strukturen, da verwirrt es mich warum grade das Ende so kritikwürdig sein soll.
(Selbst ohne alberne “das ist alles ein Traum”-Ausflüchte) fügt sich doch alles ganz brauchbar zusammen. Die Reaper bleiben halt genau das diffuse Konstrukt außerhalb des Erkenntnishorizontes, das sie von Anfang an waren. Imo besser als eine Matrix-DeusExMachina-”Auflösung” die alles drumherum explizit bis zur Lächerlichkeit erklärt. Der Kreislauf ist gebrochen, die Galaxis frei (u.a. durch die Zerstörung der Relays).
Dass die Reaper von Anfang an eine eher blöde Idee waren und die Nebenplots allesamt besser angelegt waren, das wussten wir aber schon seit Teil 1.
Lediglich der Absturz der Crew passt nicht so ganz ins Bild, aber wie gesagt, Offenheit ist ja nicht soooo schlimm, oder? Schließlich wird irgendwann Mass Effect Universe oder 4 oder sonstwas kommen.
Das wohl größte Missverständnis in der ganzen Debatte ist, dass immer wieder unterstellt wird, die Kritiker des Endes würden unbedingt ein Happy-End wollen. Bullshit!
***Ssschapeulerrr***
Dass Shepard sich opfert, geht voll in Ordnung. Ich rechnete von Anfang an mit dieser Möglichkeit. Mir persönlich gefällt es sogar, dass der Held den ultimativen Preis für sein Ziel zahlt. Als Abschluss für die Geschichte ist mir Shepards Opfer sogar deutlich lieber als irgendein “Friede-Freude-Eierlikör”-Ende.
Was mir (und vielen anderen Leuten) aber beim ME3-Ende fehlt, ist ein Mindestmaß an Plausibilität, Logik und stilistischer Homogenität.
Aber davon mal ganz abgesehen finde ich das nachträgliche Verändern/Erweitern des Finales für die heulenden Nerds völlig daneben. Jetzt können sie es auch so lassen wie es ist. Der Drops ist gelutscht.
@Ben: Das zweitgrößte Missverständnis dieser Debatte ist, dass Leute wie Du, die das Spiel bzw. die Serie, aus welchen Gründen auch immer, ohnehin nicht so prall finden, gar nicht verstehen können, warum wir (also die Leute, die die ME-Serie klasse finden) das Ende so enttäuschend finden.
Was Leute wie Dich aber natürlich nicht davon abhält, trotzdem ihren Senf zu allem beizusteuern…
@Ben: Was du da betreibst, ist ja schon fast Schönrederei inkl. Schadensbegrenzung eines ziemlich schlichten Finales. Aber wenn es dir ernsthaft so ausreicht, dann freut mich das natürlich. ;) (Und solltest du ME tatsächlich eh nur so Bla finden, kann man das Ende sicherlich auch schmerzfreier hinnehmen. Gratulation!)
Und “schlimm” ist hier ein denkbar schlecht gewählter Begriff. Schlimm finde ich ganz andere Dinge. Einige offene Fragen liegen mir hier trotzdem quer wie ein Furz, für den einen eben mehr, für den anderen weniger. Und über irgendwelche “Strukturen” in einer SF-Serie mache ich mir auch nicht viele Gedanken, dafür habe ich keine Zeit. Dennoch wäre ein Finale mit ein bißchen mehr Substanz ohne lange Diskussion drin gewesen.
@Spielerzwei:
Meine Güte, weil ich bestimmte Punkte der Reihe (begründet) kritisiere, darf ich mich nicht äußern? Nur Gläubige können wirklich den Betrug “fühlen”? Man verzeihe meinen Spott.
Deinen Unterstellungen zum trotz. Ich finde Mass Effect (von den spielerischen Unzulänglichkeiten, grade im 1. Teil abgesehen) übrigens famos. Nur war der Hauptplot von Beginn an nicht der stärkste Zug der Reihe. Götterraumschiffe die, statt einfach ihre unermessliche Feuerkraft zu benutzen, komplizierte Pläne schmieden damit die Galaxis genug Zeit hat sich vorzubereiten. Nix für ungut, aber die Chancen dass das befriedigend aufgelöst wird waren doch von Anfang an nicht so groß. Jaaaa, wir operieren außerhalb eurer Vorstellungskraft, aber wir müssen einen Spacepolizisten Gehirnwaschen damit… ach scheiß drauf, enjoy the ride!
Dagegen waren die politischen Intrigen und ethischen Themen um Rassismus, Genophage und Geth eben deutlich spannender, emotionaler, besser geschrieben und wurden eben auch besser aufgelöst.
@Jingleball:
So wie ich das sehe es genau 2 offene Fragen.
a) wer hat die Reaper erschaffen
b) was passiert mit der Crew, was zum Geier machen die am Mass Relay
Das Problem liegt imo eher darin, dass die vorhandenen Antworten ziemlich unbefriedigend sind und (gefühlten) Kontrollverlust für den Spieler bedeuten. Im Gegensatz zu beispielsweise LOST hat ME aber nie verheimlicht, dass irgendwo gottgleiche Kräfte am werkeln sind. Das hätte man schon in Teil 1 oder 2 doof finden können… aber man fand es spannend weil ja noch zwei Teile in der Zukunft lagen.
Das mit meiner Crew beschäftigt mich tatsächlich am meisten. Zum Einen was sie da am Portal rumlungern und zum Anderen die quälende Frage, ob außer Joker und mein LI noch irgendjemand überlebt hat. Klar kann ich mir jetzt sagen, ich hoffe sie leben noch, also tun sie es auch. Klappt nur irgendwie nicht. :)
Mich haben die Charaktere immer am intensivsten an die Serie gebunden, der Hauptplot war in der Tat für mich eher nebensächlich. In Teil 1 hing ich am liebsten immer unten bei Ashley rum und hab mit ihr rumphilosophiert. ^^
Diese Citadel-KI… warum sieht sie so aus wie das Kind, welches Shep zu Beginn sieht (und scheinbar ja auch NUR er). Traum? So ein Indigo-Child-Quatsch? Grrr, da gibts ja schon die skurrilsten Theorien drüber, mir ist das alles irgendwie zu mystisch und schwammig. Das ist alles am Ende einfach nicht konkret genug. Ich meine, beim Kontroll-Ende stirbt Shep, wie soll er denn noch irgendwas kontrollieren? Das ist nix halbes und nix ganzes für mich.
Das die Zerstörung der Portale mit zum “Reset” gehört, okay, mit dem Gedanken habe ich mich auch schon behelfen wollen, aber so richtig happy machts mich auch nicht. Ein bißchen was irgendwie, irgendwo reininterpretieren zu können ist ja gut und schön, aber mir ist es in dem Fall einfach zuviel.
Aber die gesamte Reise durch die ME-Teile habe ich mir durch den Hauptplot, wie du auch schon sagtest, nicht verderben lassen. Ich habs einfach genossen, hab mich in der Welt verloren und mich in die Figuren verknallt. Ich fand es spannend wie es weitergeht und wie sich die Charaktere entwickeln. Und für mich steht das nach wie vor auch noch im Vordergrund. Unbefriedigt ob des Endes bin ich vor allem, weil doch alles andere so grandios ist.
Bei LOST bin ich über den Piloten nie hinausgekommen, hat mich einfach nicht zum weiterschauen überzeugen können. Zum Glück würde ich fast behaupten. ^^ Aber klar, wenn man immer nicht mehr weiter weiss, wird gerne zu “Gott” gegriffen -- scheint ja bei LOST ähnlich zu sein, wie mit den Reapern.
@ Ben: “Das hätte ich Euch schon am Anfang sagen können!” ist eine beliebte Position für Leute, die immer den Abgeklärten geben wollen. Das kann man ja hinterher immer behaupten. Dann belege mir doch bitte mal ganz konkret, wo in ME1 oder ME2 auch nur angedeutet wird, die Reaper könnten tatsächlich die Schoßhunde irgendeines Gottes sein. Viel Spaß beim Suchen…
Übrigens ist Deine offene Frage, wer die Reaper erschaffen hat, ganz und gar nicht offen. Das wird am Ende ganz klar beantwortet. ^^
Das göttliche Blag am Ende ist genau deshalb so inakzeptabel, weil die Serie bis dahin keinerlei relevante Story-Bezüge in Richtung Religion/Übersinnliches liefert. Es ist plötzlich einfach da und passt überhaupt nicht in das gesamte ME-Universum. Bei BSG hat der religiöse Aspekt ja auch viele Leute genervt, aber er war wenigstens die ganze Serie über latent vorhanden und wurde nicht erst im Finale einfach aus dem Hut gezogen. Das ist ein großer Unterschied.
Aber mal ehrlich, Ben: Muss ich Dir jetzt echt noch einmal erklären, was mit dem Ende von ME3 nicht in Ordnung ist, obwohl das schon unzählige Leute in vielen Texten und Videos schlüssig und nachvollziehbar gemacht haben?
@SpielerZwei
nur um mal klarzustellen: Selbstverständlich “fordern” nicht alle Fans ein Happy End. Ich selbst finde ein tragisches Ende angemessener und habe auch kein Problem damit.
Tatsächlich *ist* aber ein Happier End bzw. ein heroischeres Ende etwas, was die Retake Mass Effect Petition gefordert hat.
Ein Prinzip von Mass Effect soll sein:
Gefordert wird daher:
Wie ernst Retake Mass Effect von Bioware genommen wird, kann ich natürlich nicht sagen. Auch nicht, ob “heroic” gleichsam mit “happy” ist, aber das “success against impossible odds” spricht meiner Meinung nach dafür. Dass Retake Mass Effect nicht für die Meinung aller Fans steht dürfte klar sein.
Also hier dings: Nicht alle Fans fordern ein Happy End, eine große Gruppe Fans fordert ein Happy End bzw. ein heroischeres (was auch immer das sein soll).
Ich finde der Vergleich zu George Lucas passt nicht ganz, da er ganze Filme in sich geändert hat und nicht nur zusätzliche Teile angefügt hat. Von einem “nachpatchen” kann doch vorliegend überhaupt nicht die Rede sein (selbiges liegt eher bei Games wie WoW vor).
Dieser DLC-Content ändert keineswegs das Original-Spiel und lässt es für alle Ewigkeit verschwinden, ruiniert nicht die Trilogie und kann für jeden der ihn nicht mag getrost ignoriert werden.
Zwar herrscht typischerweise bei Gamern die Einstellung, dass die Story erst vorbei ist, wenn alles erkundet, jedes Add-on vervollständigt und jede noch so kleine Zusatzanimation freigspielt wurde, aber das muss doch nicht sein. Bei Spielen mit multiplen Enden gibt es doch auch kein “richtiges” oder “falsches” Ende, sondern nur Enden die uns aus unterschiedlichen Gründen als mehr oder weniger ansprechend erscheinen. Nur weil der Held am Ende stirbt, heißt es nicht dass es sich um ein “falsches” Ende handelt.
Alternative Enden zu Filmen, die erst mit der DVD (also auch als Extra zu bezahlender Content) erscheinen, sind doch längst Alltag.
Selbst “offene” Enden erfahren oftmals später Auflösungen und kaum einen kümmert es. Wieso soll das bei einem Spiel auf einmal ein Problem sein?
Ich finde zum Beispiel das alternative Ende zu Butterfly Effect absolut unnötig, ruiniert mir das den eigentlichen Film? Nein, im Gegenteil freut sich eventuell jemand, der das ursprüngliche Ende vielleicht weniger genossen hat als ich…
@SpielerZwei: Warum denn Gotteskind? Ich hab das Finale nur einmal gespielt und das ist jetzt schon 2 Wochen her, aber war das Vieh nicht auch einfach nur Reapertech? Die Reaper waren ja glaub ich keine Schwarmintelligenz wie die Geth, also haben sie nen Anführer, und tada, da isser. Das er die Form des Kindes hat ist schlicht n Klischee oder TVTrope, er hat einfach die Form von dem Kind angenommen, weil Shepard sich die ganze Zeit mit diesem Kind beschäftigt hat. Bis auf die NormandyCrew sind auf jeden Fall für mich kaum Fragen offen geblieben und die hat mich auch nicht gestört. Mich hat eher gestört, warum das mit der Normandy passieren musste, ich will da gar nicht die Antwort wissen, ich will wissen, warum sich die Entwickler den Schmarrn noch ranklatschen mussten. Mass Effect 4: Gestrandet oder wie?
@Crimson Tea: “Ich finde der Vergleich zu George Lucas passt nicht ganz, da er ganze Filme in sich geändert hat und nicht nur zusätzliche Teile angefügt hat. Von einem “nachpatchen” kann doch vorliegend überhaupt nicht die Rede sein”
Das ist wohl jedem frei zur Interpretation gelassen. Wie viel ändert das bald erscheinende DLC? Und wenn es das Ende verändert, erweitert etc., in wie weit wird dadurch die Gesamterfahrung modifiziert? Nüchtern betrachtet hat auch Lucas nicht den Film in sich geändert. Er hat Dinge hinzugefügt, um das Seherlebnis zu erweitern
und noch mehr Geld aus dem Franchise zu pressen. Der Plot bleibt der selbe.Und nachpatchen bedeutet in diesem Zusammenhang auch nur nachbesser. Und nix anderes Tat George Lucas (aus Eigenmotivation) und nix anderes tut Bioware (aus Fremdmotivation).
Doch dabei ist es vollkommen egal wie das ganze bezeichnet wird. Im Kern geht es darum, dass immer mehr (Unterhaltungs-)Produkte mittlerweile auch nachträglich sehr schnell und sehr kostengünstig verändert werden können. Und das davon ihre Schöpfer auch gebrauch machen. Wie schon von anderen hier vollkommen richtig in den Kommentaren angemerkt, ist das kein Trend, sondern war schon immer so. Es nimmt in der Popkultur allerdings einen ganz neuen Stellenwert ein. Daher sind Lucas und Bioware durchaus vergleichbar.
@Dennis: Ja, ich kenne diese Forderung. Aber diese Quatsch-Petition steht doch nicht stellvertretend für alle ME3-Spieler, die das Ende blöd fanden. Ich kann mit vielen Punkten der Petition überhaupt nichts anfangen: No real sense of closure? Das Mass-Relay-System ist explodiert! Noch lauter konnten sie die Tür zum bisherigen ME-Universum gar nicht zuschlagen…
Sehr guter Artikel. Ich denke, dass sich der Konflikt ProduktKunst nie ganz zufriedenstellend für alle lösen wird.
Aber vielleicht ist das einfach der Zeitgeist, dass digitale Kunstwerke einfach nicht mehr in Stein gemeiselt werden und das ist hier eben sogar wörtlich zu nehmen.
@ Dennis
Wäre es ein tragisches Ende wäre es den meisten Leuten ja “egal” aber was wir von #RetakeMassEffect wollen ist einfach dass wir das bekommen was uns versprochen wurde
1. Klären aller offenen Fragen
Das Ende Wirft mehr Fragen auf als es beantwortet.
2. Entscheidungen in der Triologie wirken sich auf das Ende aus.
Dies ist auch nicht der Fall,da es scheiß Egal ist ob ich die Rachni nun vergast habe oder nicht!
3, Viele Enden
Dazu muss ich fragen: Was hat Casey Hudson gekifft? Es sind drei Enden die sich minimal unterscheiden und irgendwie nicht rein passen!