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Durch die Nacht mit Chris Crawford & Jason Rohrer

Am 2. Juli lief auf Arte eine interessante Sendung der Reihe “Durch die Nacht mit…”, die inzwischen auch online verfügbar ist.

“Chris Crawford, 58, legendärer Computerspieldesigner und scharfer Kritiker der heutigen Game-Industrie, trifft bei der Game Developers Conference in San Francisco auf Wunderkind Jason Rohrer, 31, der mit seinen metaphorischen Computerspielen innovative Wege verfolgt.”

Chris Crawford gründete 1987 die Game Developers Conference, zog sich jedoch 1992 aufgrund von “Mangel an Innovativität” enttäuscht aus der Branche zurück. Jason Rohrer machte mit den Indiegames Passage und Between auf sich aufmerksam.

Nachtrag: Das Video gibt’s jetzt auch bei Vimeo.

(via)

7 Kommentare zu “Durch die Nacht mit Chris Crawford & Jason Rohrer”

  1. Tob
    1

    Sehr cool die beiden.

  2. Fabu
    2

    Diese Aussage von Crawford finde ich super:
    “Wenn du der größte Fisch im Teich sein willst, musst du dir einen kleineren Teich suchen.”

  3. rotor
    3

    Erstmal interessant, aber dann auch ganz viel geschwurbel. Natürlich gehört die Spieleindustrie kritisiert, mache ich auch viel und gerne. Aber die Sichtweise ist doch ziemlich oft von weit oben herab.
    Ich habe gestern mal dieses storytron getestet, was für mich dann letzten Endes nichts anderes war als diese “Eine Person Rollenspielbücher aus den 80ern” falls die noch jemand kennt.
    Nun gut, sie haben eine Meinung und auch öfters mal eine in meinen Augen vernünftige/richtige, besser als viele Wiederkäuer und Zutodekopierer. Aber ich glaube das man in 17 Jahren mehr zustande bringen muß als “storytron” um relevant zu sein, um eine Vision rüberbringen zu können. Da bist du mit deinen Spielen mit eingeschränkten Mitteln mindestens gleich auf — fehlt nur noch eine kauzige Drachenrede, aber das schaffste auch… Ehrlich ma.

  4. rotor
    4

    …Ich beziehe mich nur auf das Gesagte und die angesprochenen aktuellen Projekte. Natürlich hat der Typ ne Relevanz ^^

  5. Fabu
    5

    Ich glaube, dass Crawford irgendwann den Anschluss an den realen Markt und vor allem an die realen Möglichkeiten verpasst hat. Es sieht ein bisschen so aus, als hätte er sich vor 15 Jahren in eine Höhle zurückgezogen, um unbeeinflusst sein Ding durchzuziehen…hehe!

  6. rotor
    6

    Ja, das Angebot von Jason Rohrer hätter er nicht ausschlagen sollen — das wäre seine Verbindung zum hier und jetzt gewesen ^^

  7. Fabu
    7

    Ich befürchte, der Zug ist abgefahren. Er mag seinerzeit ein Pionier gewesen sein und das sollte man auch anerkennen, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass er zu Hause immer noch an einem 386er sitzt und die Welt verändern will. ;-)

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