iOS RAGE WebGL Tech Talk

In der letzten Zeit las man immer öfter über WebGL und die auf dieser Technik basierenden Experimente lassen erahnen, wohin sich das Netz in den nächsten Jahren bewegt.
“WebGL steht für Web Graphics Library und ist ein Bestandteil von Webbrowsern, mit dessen Hilfe hardwarebeschleunigte 3D-Grafiken direkt im Browser – ohne zusätzliche Erweiterungen – dargestellt werden können.”
Der Softwareentwickler Brandon Jones nahm sich nun die iOS-Version (iTunes) von RAGE zur Brust und renderte Level 1 des Spiels mittels besagter Technologie. Im Browser. Mit Javascript. Verrückt.
John Carmack, Mastermind von id Software, gab Jones nicht nur seinen Segen, sondern auch Tipps bei der Entwicklung. Aus rechtlichen Gründen ist leider keine Livedemo im Browser verfügbar, dennoch ist die Veröffentlichung des Sourcecodes (ohne Grafiken) geplant. Anbei ein kommentiertes Walkthrough-Video…
5 Kommentare zu “iOS RAGE WebGL Tech Talk”
Ein Trackback zu “iOS RAGE WebGL Tech Talk”
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zauberstaub.js
Alles fäke
SELBER FÄKE
Was ist daran erstaunlich oder verrückt? Unity kann sowas längst. Mit Java3d konnte man sowas schon vor Jahren. Jetzt hat man sich halt auf einen JS-Standard geeinigt, der wohl im endeffekt auch mehr sowas wie ein Binding für OpenGL ist.
Das ist technisch so banal (nicht in der Implementierung, aber von der Idee her) wie überfällig, mich würde auch nicht wundern wenn man damit in nächster Zeit wunderbar moderne fotorealistische Grafiken hinbekäme. Mich würde aber genauso wenig wundern dass eine ganze Gieskanne voll mit neuen Exploits auf uns wartet.
Und ob das Internet sich da in irgendeine Richtung bewegt … das finde ich voreilig. Solange man es für Spiele einsetzt ist das durchaus was nettes, und Anwendungen wie Street View können davon vielleicht in Zukunft auch profitieren. Es ist einfach etwas, was man überall hat, außer im Browser, und da will man es konsequenterweise jetzt auch. Aber für das Meiste ist es eine neue Form von Design. Und das Web hat ja eigentlich schon genug Design.
Eigentlich hat das Web zu wenig Design. Oder zuviel, je nach Standpunkt.