Superlevel

Hunger Games: The Book: The Movie: The Game

Hunger Games: Girl on Fire

Pünktlich zum Kinostart der Hunger-Games-Filmumsetzung haben Lionsgate mit Hunger Games: Girl on Fire einen kostenlosen Sidescroller für iOS-Geräte in den App Store geworfen, in dem der Spieler in die Rolle der Protagonistin Katniss Everdeen schlüpft und jede Menge rennt und schießt und… noch ein bisschen rennt.

Das Spiel selbst wurde vom Studio offiziell in Auftrag gegeben, die Macher sind jedoch ein Allstar-Team aus allen Ecken der Indie-Szene: Entwickler Adam “Atomic” Saltsman, der schon fürs großartige Canabalt verantwortlich war, Paul Veer, Pixel-Artist für Vlambeer, sowie Komponist Danny Baranowsky, dessen Klänge wir spätestens seit Super Meat Boy zu lieben gelernt haben.

Untersucht man die bisherigen Werke der Verantwortlichen genauer, fällt auf, dass die meisten auf einer einfachen Prämisse beruhen: Eine leicht zugängliche und liebevoll ausgefeilte Mechanik trifft auf den Drang, nach einer Niederlage sofort erneut loszulegen. Super Crate Box, Super Meat Boy und Canabalt machen vor, wie das Ganze im besten Fall auszusehen hat. Auch Girl on Fire basiert auf diesem Prinzip – zur Enttäuschung der Fans, die auf thematische Behandlung der Buch- bzw. Filmhandlung gehofft haben und jetzt “nur” einen kleinen Arcade-Shooter auf ihrem tränenbenetzten Smartphone-Bildschirm sehen.

Fakt ist: Spiele, die als Promo gleichzeitig mit einem Film erscheinen, sind nicht selten so richtig schlecht. Bei Girl on Fire wurde allerdings alles richtig gemacht, gerade weil es so wenig mit dem eigentlichen Film zu tun hat. So kann ich, nachdem ich den Film gesehen habe, spielen, ohne dass mir stets bekannte Szenen vorgesetzt werden, noch könnte mir das Spiel im Voraus etwaige Szenen spoilern.

Statt brutaler Schlachten gegen die anderen Teilnehmer der Hunger Games spielen wir Katniss nun also beim Jagen in einer Zeit vor der Story des Films. Angreifende Gegner abwehren, deren Projektilen durch Sprüngen ausweichen und – vor allem – Highscores jagen. Das Geschehen selbst könnte zu Beginn für meinen Geschmack etwas schneller sein, insgesamt bin ich aber nicht enttäuscht und vergebe 3 von 5 Mockingjays.

3 Kommentare zu “Hunger Games: The Book: The Movie: The Game”

  1. Dom
    1

    Ich wiederhole: KOSTENLOS!

    • Fabu
      2

      !!!

  2. Arne
    3

    Wer hat denn da den Superlevel-Kristal reingeschmuggelt?!

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