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Archiv: Tag „rpg“

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Pillars of Eternity: Mut zur Lücke

Anfang der 2000er spielte ich ein Rollenspiel namens Arcanum, das bei der Charaktererschaffung ein blankes Feld bereithielt. Eine leere Textbox, die mich aufforderte, meine eigene Geschichte zu erzählen, noch bevor das eigentliche Abenteuer beginnen sollte. Wer bin ich, wo komme ich her, was habe ich erlebt, dass ich mich so verhalte, wie ich es fortan im Spiel zu tun gedenke? (…)

Hand of Fate: Rollenspieleintopf

Langsam breitet der vermummte Fremde die Karten vor mir auf dem Tisch aus. Ich setze meine Spielfigur auf die erste Karte, umgedreht zeigt sie eine Schlucht. Die Augen des Kartenlegers ziehen sich zusammen, als würde er grinsen — denn er weiß, was nun folgt: Natürlich entscheide ich mich fürs Durchqueren der Schlucht. (…)

Ein Königreich für einen Weg: SwapQuest

Mit SwapQuest von Rebusmind ist vor gut anderthalb Wochen ein iOS-Titel erschienen, von dem ich kaum die Finger lassen kann. Viel zu viel Spaß macht mir das Konzept, welches sich aus der gelungenen Symbiose aus dem Puzzle- und dem RPG-Genre speist: Statt den eigenen Charakter direkt zu steuern, muss dessen Weg durch das Auswechseln von einzelnen Richtungsfeldern ständig erweitert und neu erfunden werden. (…)

Sunless Sea: Teenagerliebe

Es ist nicht sonderlich kreativ, seine Beziehung zu einem Spiel mit einer Beziehung zu einem Menschen zu vergleichen. Andererseits bin ich auch kein sonderlich kreativer Typ. So sehr ich auch grübelte, kein Vergleich passte besser zu diesen wenigen Tagen und vielen Stunden als das umfassendste, intensivste und schmerzhafteste Glück, das wir Menschen kennen. (…)

Darkest Dungeon: Gebrochene Helden

Ich war im Krieg und sah eben noch lebendige Körper durch die Luft fliegen. Ich habe mich in der radioaktiv verseuchten Wüste von herumliegenden Leichen ernährt und hunderte Male verwundete Gliedmaßen wieder zusammengeflickt, unzählige Autounfälle erlebt und steckte dutzende Male in unfreundlichen Verliesen mit abscheulichen Monstrositäten fest. Dass ich dennoch nachts ruhig schlafen kann, liegt daran, dass all diese Erlebnisse nicht real waren. (…)

Pioneers: Die Entdeckung der Neuen Pixelwelt

Was einzelne Menschen auf die Beine stellen können, fasziniert mich immer wieder. Pioneers ist dafür in zweierlei Hinsicht ein perfektes Beispiel. Zum einen entwickelt Eigen Lenk das Spiel seit 2012 und illustriert damit auf herausragende Weise, was man mit kontinuierlicher Arbeit und einem starken Willen auch als Solo-Entwickler schaffen kann. Zum anderen aber beginnt auch der Protagonist aus Pioneers seine große Reise zunächst allein. (…)

Kämpferische Kugeln: Rollers of the Realm

Es begab sich um das Jahr 1989, als im fernen Japan ein Spiel mit dem klangvollen Namen Pinball Quest für das NES erschien. Die Entwickler wagten damit etwas bis dato noch nicht Dagewesenes: Sie kombinierten Rollenspiel mit virtuellem Pinball, ließen den Spieler in einem Fantasy-Setting eine Kugel kontrollieren, mit der Gegner ausgeschaltet und kleine Rätsel gelöst werden konnten. (…)

Lords of Xulima: Fantastisch gewöhnlich

Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt kaum ein Literatur-Genre, das einfallslosere Titel hervorbringt als Fantasy. Ein Blick in die Amazon-Bestsellerliste offenbart neben den Wälzern von George R. R. Martin und J. R. R. Tolkien Werke mit Namen wie „VampireWolfe: Schwarze Vergangenheit“, „Nachtschattenherz“ oder „Die Macht der Magier“. Allein deshalb meide ich solche Bücher. (…)

Dungeon of the Endless: Auf die Mischung kommt es an

Als Schweizer mag ich ja leicht voreingenommen sein, aber das Schweizer Taschenmesser ist für mich ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Das Wenger Giant Knife sticht dabei besonders heraus, da es insgesamt über 141 Funktionen (unter anderem einem Fischentschupper und ein Putzwerkzeug für den Golfschläger) zu einem einzigen (wenn auch unbrauchbaren) Werkzeug vereint. (…)

Lords of the Fallen: Seelenverwandt

Heino Ferch ist kein schlechter Schauspieler. Er macht seine Sache sehr ordentlich, doch gehört er auch der Generation deutscher Schauspielerinnen und Schauspieler an, die sich Ende der 90er mit den Weltstars aus Hollywood messen sollten, aber nie einen vergleichbaren Glanz ausstrahlen konnten. Aufgrund der äußeren Ähnlichkeit watschte man Ferch deshalb gerne als den „deutschen Bruce Willis“ ab. (…)

IM1123: Middle Earth – Shadow of Mordor

Auch wenn Monolith Studios die letzten Jahre eher ihrem guten Ruf hinterherliefen als wirklich gute Spiele abzuliefern, scheinen sie mit dem neuen Middle Earth – Shadow of Mordor zu alter Blüte zurückgefunden zu haben. Das Open-World-Action-RPG im Tolkien-Universum begeistert derzeit die Presse und Spielerschaft gleichermaßen. Ob das hoch gelobte Nemesis-System seinem vorauseilenden Hype gerecht wird oder am Ende doch ein Taschenspielertrick ist, verraten euch heute Anne (@Bambiinupendi), Daniel und Manu:
Patreon
Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet. (…)

Blast from the Past: Lufia

Lufia ist zwar nicht das erste Videospiel, dass ich in meiner Kindheit spielen durfte, aber dafür das einzige Spiel, bei dem meine traurigen Erinnerungen sehr stark mit den glücklichen ringen. Freude, Innigkeit und Sympathie trafen auf Trauer, Wut und Unverständnis. Meine Geschichte mit Lufia ist von Verlusten geprägt; den größten davon erlitt ich bereits, bevor ich überhaupt wusste, wie sehr ich mich einmal in das Spiel verlieben werde. (…)

Magicmaker: Zauberei nach dem Baukastenprinzip

Die freie Wirtschaft hat Berufe entstehen lassen, die ein besonders geheimnisvolles Flair umgibt. Jobs im Marketing und in der Werbung etwa: Da sitzen Menschen wochenlang an ihren Schreibtischen, lassen ihre Köpfe rauchen und entwickeln dann Slogans wie „Meika macht das Würstchen“ oder „Wir leben Autos“ – Stilblüten, mit denen diese Leute sehr viel Geld verdienen, nicht zuletzt weil niemand so genau beurteilen kann, ob sie sich nun positiv auf den Umsatz auswirken oder nicht. (…)

Antiquiertes, aufpoliert: Pier Solar and the Great Architects HD

Totgesagte leben länger. Geräte, deren letzte Charge längst vom Fließband gerollt ist, die von ihren jeweiligen Urhebern in die Seniorenresidenzen der Videospielindustrie und einen ruhigen Lebensbabend entlassen wurden, legen gelegentlich nach Jahren wieder eine erstaunliche Vitalität an den Tag. So auch Segas Mega Drive, das 2010 mit einem Rollenspiel-Großprojekt gesegnet wurde, das selbst die professionell entwickelte Software für das System vielfach in den Schatten gestellt hat. (…)

Risen 3: Titan Lords – Schlägereien, Schnaps und Schießgewehre

Je nach Weltanschauung hat der Begriff der Seele eine unterschiedliche Bedeutung. Verbreitet ist jedoch die Vorstellung, die Seele sei unsterblich, vom Körper unabhängig und könne ihn verlassen. Genau das geschieht auch dem namenlosen Helden in Risen 3: Titan Lords, der nunmehr zweiten Fortsetzung des inoffiziellen Gothic-Nachfolgers. Eine Schatzgräbertour entlang der Krabbenküste treibt den Helden mit seiner Schwester Patty in eine Höhle auf einer scheinbar verlassenen Insel – dort findet er jedoch weder Gold noch Silber, sondern einen dämonischen Schattenlord, der nichts besseres zu tun hat, als ihm die Seele aus dem Leib zu saugen. (…)

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