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Auf der Suche nach einem vernünftigen .nfo-Generator (fragt nicht) stolperte ich über das Programm Java Ascii Versatile Editor. Dabei handelt es sich quasi um ein Photoshop für ASCII-Art. Mit “JavE” kann man zeichnen, Grafiken konvertieren, Schriftzüge entwerfen, Animationen erstellen und vieles mehr. Zeichenwerkzeug deluxe.
Hier gibt es eine Portierung von Wolfenstein 3D für den Nintendo DS (inklusive der Erweiterung The Spear of Destiny). Donner Wetter!
Disclaimer: Wolfenstein 3D wurde 1994 bundesweit beschlagnahmt. Der Privatbesitz ist zwar erlaubt, Vertrieb und Verbreitung in Deutschland sind aber in jedem Fall verboten.

Ein Empfehlung für das Mashup Megaman vs. Ghosts ‘n Goblins sprach ich ja bereits hier aus. Mega Man vs. Metroid ist das Gleiche in Grün Blau. Um den hohen Schwierigkeitsgrad der beiden Titel einigermaßen in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich ein Sprung in der Optionen (Tastaturbelegung).
(via)

Rock Paper Scissors Extreme Deathmatch hätte ich schon allein des Namens wegen verlinkt. Rock Paper Scissors Extreme Deathmatch. Ja, das klingt verheißungsvoll. Schere, Stein, Papier kennt jedes Kind. Daraus ein actiongeladenes Beat ’em up für Fingerakrobaten zu basteln liegt zwar nicht auf der Hand, wurde hier aber getan. Ring(finger) frei!

Bei japanischen Spielen frage ich mich schon lange nicht mehr, welche Intentionen die Macher hatten. Wenn ich also bei Sentokun in Kamakura einen kleinen Mönch mit Geweih steuern und an Räder gefesselte Katzen durch die Gegend schleudern muss, dann mach ich das einfach — auch wenn es zweifelsohne eine absurde Veranstaltung ist. Das Spiel wurde in Shockwave kreiert, also benötigt man dementsprechend das Plugin, um in den Genuss kommen zu können.

Hach, da schlägt das Herz eines Nerds doch gleich viel höher. Queens “Bohemian Rhapsody” — gespielt von einem Atari 800XL, TI-99/4a, 8″ Floppy Disk, 3.5″ Harddrive und HP ScanJet 3C. Großartig! Muss ich mich für meine Gänsehaut eigentlich schämen?
Bei beiden Studenten Kevin Driscoll und Joshua Diaz rollen in ihrem umfangreichen Artikel “Endless Loop” die Geschichte der Chiptune-Szene auf.
“Chiptune refers to a collection of related music production and performance practices sharing a history with video game soundtracks. The evolution of early chiptune music tells an alternate narrative about the hardware, software, and social practices of personal computing in the 1980s and 1990s. By digging into the interviews, text files, and dispersed ephemera that have made their way to the Web, we identify some of the common folk-historical threads among the commercial, noncommercial, and ambiguously commercial producers of chiptunes with an eye toward the present-day confusion surrounding the term chiptune. Using the language of affordances and constraints, we hope to avoid a technocratic view of the inventive and creative but nevertheless highly technical process of creating music on computer game hardware.”
Informativ, interessant, lesenswert.

Ich trage zwar keine Röcke, aber würde ich Röcke tragen, dann diesen. Vielleicht.

Maya Plisetskaya sorgte bereits im Januar diesen Jahres mit ihren handbemalten Monkey Island-Chucks für Aufsehen. Jetzt legte die gute Frau mit Day of the Tentacle nach und versteigert die Unikate sogar bei eBay.

Apropos Breakpoint 2009 — im Zuge der 96k Game Competition entstanden u.a. die beiden erwähnenswerten Spiele Spidr (Platz 1) und Cavern Klämrisk (Platz 3). Im ersten Titel schwingt man sich als stilisierte Spinne von Level zu Level und im zweiten steuert man einen Korb inklusive Besatzung Richtung Erdmittelpunkt. 192KB deluxe.

Der NES-Emulator FCEUX liegt inzwischen in der Version 2.1 vor und wurde um ein großartiges Feature erweitert, das sich Rainbow Riding nennt. Der Hack deaktiviert die reguläre Steuerung und ersetzt sie durch eine Variante, wie man sie vom Nintendo DS kennt.
EA veröffentlicht zeitgleich zum Start von G.I. Joe – Geheimakte Cobra das gleichnamige Spiel zum Film. Da klingelt’s natürlich bei mir, denn G.I. Joe habe ich bereits in den Achtzigern auf dem C64 gespielt.

Harder, better, … Das Spiel ist eigentlich nur eine Meldung wert, weil Daft Punk drauf steht. So sehr ich Jump’n'Runs im 8Bit-Stil auch liebe — 2 mickrige Levels, die man binnen weniger Augenblicke durchspielt, hauen mich jetzt nicht gerade vom Hocker. …faster, stronger!
Das Blog Unseen64 gibt es bereits seit acht Jahren und widmete sich in der Anfangszeit ausschließlich Nintendo64-Spielen. Inzwischen sind dort jedoch alle möglichen Systeme vertreten. In den Artikeln geht es um Spiele, die nie das Licht der Welt erblickten — sprich: Titel, die zwar begonnen, aber nicht abgeschlossen wurden. Sehr interessant.
Phil ist samt Cartridge bei Superlevel eingezogen und wird seine Fundstücke in Zukunft bei uns präsentieren. Yeah!

Wenn das mal nichts ist: Vor ein paar Tagen haben ein paar Nerds Jungs aus den Steam Foren einen vollwertigen Leveleditor im Quellcode von Braid entdeckt. Das ganze kann man über F11 aufrufen, wenn man vorher seine Braid-Verknüpfung mit diesem Parameter bestückt.
Jon Blow reagierte schnell, und so kann man nun auf dem offiziellen Braid-Blog ein Starterpaket inklusive Anleitung für den Leveleditor downloaden. Des Weiteren wurde ein Tool angekündigt, das es ermöglicht, eigene Photoshop-Files in den Editor zu importieren. Harr, ich freue mich jetzt schon auf viele neue Levels, tolle Sache.



