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Archiv: Tag „musik“

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No Wave: Alles, bloß kein Wave

“That ain’t no wave” – Kim Gordon

Es muss um das Jahr 2000 gewesen sein, als ich zu Sonic Youth fand. Musikalisch ein Spätzünder, begann ich erst ein Jahr vor 9/11 meine Vorliebe für atmosphärische, unkonventionelle Gitarrenriffs und lebensverneinende bis selbstzerstörerische Inhalte zu entdecken. Nachdem der Ernst des Lebens es leider nicht zuließ, dieses Lebensgefühl auch in meinen Alltag zu integrieren, bin ich armes Würstchen darauf beschränkt, das jetzt mit einem kleinen Browserspiel nachzuholen: No Wave. (…)

Ludum Dare 29: Lounge Lord

Die postmoderne Kritik am Hipstertum befindet sich am Scheideweg. Da sind auf der einen Seite jene, die ihre ablehnende Haltung lediglich an Bärten, Hemden und Brillen festmachen. Andererseits sind da aber auch noch die Philosophen: Sie verstehen Kritik am Typus Hipster als eine Ablehnung von Narzissmus, Egozentrik und Süffisanz, als gleichzeitig spät- und vulgärmarxistische Antithese gegenüber dem bourgeoisen Charakter des gesellschaftlichen Typus Hipster. (…)

FRACT OSC: Synthhaft schön

Ich habe schon immer gern gespielt. Zuerst mit farbigen Bauklötzchen, anschließend mit Videospielen und irgendwann kamen schließlich auch Musikinstrumente dazu. Lange Zeit sah ich diese drei als separate, völlig unterschiedliche Spielarten an, doch FRACT OSC würfelt sie alle zusammen und herausgekommen ist ein überraschend harmonisches Zusammenspiel, das nicht nur regelmäßig den Bass droppen lässt, sondern meine Kinnlade gleich mit. (…)

DeioS: Vorsicht, glitchig!

Es gibt Spiele, die sind so ambitioniert und sympathisch und einzigartig, dass man sie einfach um jeden Preis mögen möchte. DeioS ist eines davon. Das kleine Kunstspiel, von seinem australischen Entwickler als „Game Album Glitchventure“ bezeichnet, weckte hohe Erwartungen bei mir, nachdem ich den optisch wie musikalisch beeindruckenden Trailer gesehen hatte. (…)

Alphalevel: Crypt of the NecroDancer

Crypt of the NecroDancer kombiniert das Genre des Rhythmus-Spieles mit dem des Roguelikes. Naheliegend, wobei die Bezeichnung Roguelike ausnahmsweise mal als “Rogue”-like zu verstehen ist, nicht nur als schlechte Entschuldigung für Zufallselemente. Crypt of the NecroDancer ist ein rundenbasierter 2D-Dungencrawler, in dem man Monster verdrischt, Gold einsammelt und Feuerbälle schleudert. (…)

KickBeat Steam Edition: Groove mich an!

Um ein Gerücht direkt aus dem Weg zu räumen: Das männliche Magermodel Lee, mit dem man zumindest den ersten Story-Durchlauf in der jüngst erschienen Steam Edition des Rhythmus-Spiels KickBeat bestreitet, trifft im Tutorial leider nicht auf Chop Chop Master Onion. Denn im Gegensatz zu seinem mittlerweile leider eingeschläferten Konkurrenten Parappa The Rapper lernt Lee nicht Karate von einer Zwiebel, sondern rhythmisches Kung Fu von einem alten, weisen Sensei mit superlangem Bart. (…)

Hotline Trail

Ich habe nie so richtig verstanden, worin genau die große Freiheit besteht, die Motorradfahrer zu spüren glauben, wenn sie mit ihren Teufelsmaschinen durch Stadt und Land brettern. Ist es das Gefühl der Bewegungsfreiheit? Ich komme auch mit Bus und Bahn ganz gut überall hin. Vielleicht nicht in der Nacht und vielleicht nicht an die ganz entlegenen Orte, aber dafür gibt es ja Autos. (…)

IM901: Hatsune Miku – Project Diva F

Musikspiele scheinen merkwürdige Settings mit umso merkwürdigeren Charakteren geradezu gepachtet zu haben. Wir hatten bisher alles Mögliche: Männliche Cheerleader, die Menschen in Not motivieren; lustige Pixelfiguren die zu Retrosounds abrocken oder epische Space Gitarren, die das Universum retten. Mit Hatsune Miku kam vor ein paar Jahren eine weitere Verrücktheit dazu: Ein Robotermädchen, dass in komplett künstlicher Vocaloid-Stimme Popsongs vom Zaun bricht – und ganz nebenher eine gigantische Fangemeinde mit sich zieht. (…)

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