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Archiv: Tag „linux“

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Hand of Fate: Rollenspieleintopf

Langsam breitet der vermummte Fremde die Karten vor mir auf dem Tisch aus. Ich setze meine Spielfigur auf die erste Karte, umgedreht zeigt sie eine Schlucht. Die Augen des Kartenlegers ziehen sich zusammen, als würde er grinsen — denn er weiß, was nun folgt: Natürlich entscheide ich mich fürs Durchqueren der Schlucht. (…)

Dyscourse: Katastrophentourismus

Gerade noch war ich auf dem Weg zu einem internationalen Barista-Wettbewerb… und plötzlich wache ich umgeben von Trümmerteilen an einem Strand auf. Langsam wird mir klar, dass mein Dysast Air-Flug abgestürzt ist. Zum Glück stoße ich schnell auf andere Überlebende der Katastrophe. Neben dem ewig schlecht gelaunten Dienstreisenden Steve und dem Verschwörungstheoretiker Teddy sind da noch das Touristen-Ehepaar Jolene und George und der Gamer Garret. (…)

Don’t Move!

“Don’t Move is a game about ninjas, failure, ludonarrative dissonance, and player investment manipulation.”

Man kann Don’t Move als einen scharfen Kommentar auf die Achievement-Kultur sehen. Man kann es als öde, langweilig und frustrierend bezeichnen. Man kann der verlorenen Zeit oder dem Dollar nachtrauern, welche man in dieses Spiel investiert hat. (…)

Random Encounters: Stick Shift

Zum Mosaik klassischer Vorortklischees gehört das weichgezeichnete Bild midlife-kriselnder Männer, die ihre Autos waschen, mit Schwämmen und dem stetig spritzenden Wasserstrahl aus ihrem Gartenschlauch liebkosen. Diese Menschen, so scheint es, fühlen sich ihren fahrbaren Untersätzen enger verbunden als den betont lässig um ihre Schultern geknoteten Schurwollpullis.
Robert Yang treibt im – nach „Hurt Me Plenty“ und „Succulent“ – dritten Teil seiner Trilogie über schwulen Sex diese Verbundenheit auf die Spitze und verwandelt eine nächtliche Spazierfahrt in einen ekstatischen Akt der Intimität. (…)

Tödliches Schattentheater: White Night

Die Angst vor der Dunkelheit gehört zu unseren Urängsten. In den Schatten der Nacht, das wissen schon kleine Kinder, lauert das Verderben. Dass Horrorspiele mit dem Wechsel von Licht und Dunkelheit arbeiten, um uns Angst einzujagen, ist nun gar nichts Neues. So konsequent und überzeugend wie im Horroradventure White Night des französischen OSome Studios gelingt dies aber selten. (…)

Eron: Zwischen Frust und Genuss

Während ich meinen linken kleinen Finger auf die linke Umschalttaste presse, damit die Dimension bestehen bleibt, lenke ich meinen linken Mittelfinger auf die X-Taste, um Anlauf für den nächsten Sprung zu nehmen. Dabei ist mein rechter kleiner Finger auf die rechte Pfeiltaste niedergelegt, um in die Richtung zu rennen. Mein rechter Zeigefinger hingegen bahnt sich seinen Weg auf die Leertaste, um endlich zu springen, und… Ich lasse bescheuerterweise zu früh die vermaledeite Umschalttaste los. (…)

Pacapong: Pong trifft Pac-Man trifft Space Invaders

Crossover-Filme sind einfach die besten. Man denke nur an das Meisterwerk Freddie vs. Jason, an die unsäglich gehaltvollen zwei Teile von Alien vs. Predator oder an viele andere spannende vs.-Filme: King Kong vs. Godzilla, Mega Shark vs. Giant Octopus oder Puppet Master vs. Demonic Toys. Wunderbarer Quatsch, der einfach immer Spaß macht! (…)

Gravity Ghost: Jenseits der Schwerkraft

Die ersten Bilder weckten Assoziationen mit Studio Ghibli oder Björk. Erin Robinsons Anspruch, ein Spiel zu machen, das auch für Menschen zugänglich ist, die noch keine Erfahrung mit Videospielen haben, schien wichtiger denn je. Und die begeisterte Vorberichterstattung der Indie-Presse tat ihr Weiteres. Gravity Ghost versprach schon früh, etwas Besonderes zu werden. (…)

The Deer God: Und täglich grüßt das Murmeltier

Spätestens seit Walt Disney im Jahr 1942 mit seiner Bambi-Verfilmung weltweit kullernden Kinderaugen Tränen in die Augen trieb, ist das Verhältnis zwischen Mensch und Reh weithin als belastet bekannt. Blutdürstende Jägersleut schießen sich durch Wald und Wiesen, nehmen dankend alles entgegen, was ihnen vor die Flinte läuft, nur um ihre unerklärliche Mordlust zu stillen. (…)

MUSSEL: Miniature Underwater Strange Squid Eradication Liner

Es heißt ja immer wieder, wir wüssten noch weniger über unsere Tiefsee als über das Weltall. Vielleicht hat das ja einen guten Grund. Denn während wir im Weltall davon ausgehen können, dass es dort nichts Lebendiges gibt, wissen wir durchaus von den fürchterlichen Kreaturen der Tiefsee: vom Tintenfischwurm beispielsweise, vom Sarcastic Fringehead oder vom Riesenkalmar. (…)

To the Moon: Minisode 2

Wann der zweite Teil von To the Moon erscheinen wird, steht leider weiter in den Sternen. Mehr als drei Jahre nach der Veröffentlichung des Adventures bleibt das Warten auf die Fortsetzung eine gewaltige Geduldsprobe, über die auch das inzwischen erschienene Adventure A Bird Story nur teilweise hinwegtrösten kann. Immerhin versüßt Entwickler Kan Gao die Wartezeit nun aber zum zweiten Mal mit einer kostenlosen Mini-Episode. (…)

Kentucky Fried Zero: Act 3 – English Edition

Lateness, delayed projects and the kind of Faustian bargains one strikes in order to not have to give up. Just as we did in the previous parts, we will once again delve deep into the background of and inspiration for Cardboard Computer’s surrealistic adventure. This time it’s about mathematics, romantic poetry, Olivia Newton-John and why Heaven on Earth is almost always destined to fail. (…)

Even The Stars: Keine Zeit

“wandering through space without a purpose. getting old and getting lost.”

In Even the Stars gibt es eine Million Sternensysteme. Zu viele, als dass jemals ein Mensch sie alle erkunden und ihre Geheimnisse entdecken könnte. Der Treibstoff des Raumschiffs ist begrenzt und ebenso die Lebenszeit, die wir haben. Mit jedem Aufenthalt auf einem Planeten verstreichen wertvolle Stunden und Tage. (…)

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