Superlevel

Archiv für die Kategorie „Online“

Hanger 2: Endless Level Pack

Über das Flashgame Hanger 2 schrieb ich ja bereits sehr ausführlich im letzten Jahr, deswegen halte ich mich bei der Fortsetzung Hanger 2: Endless Level Pack etwas zurück: Eine Ragdoll schwingt mit einem Seil von links nach rechts (◄ ► und Leertaste) und muss möglichst unbeschadet über die Ziellinie gelangen. Klingt dämlich und sieht nicht besonders spannend aus, macht aber tatsächlich sehr viel Spaß. Punkt.

Tiny Airships

Eigentlich gibt es zu Tiny Airships gar nicht viel zu sagen. Das in Flash realisierte Shoot’em Up im GameBoy-Look sieht verdammt schicks aus, macht Spaß und … erwähnte ich bereits, dass es verdammt schick aussieht? Ja? Hmm, okay, dann wäre ja bereits alles gesagt. Juchei, ich vergebe vier von fünf Bits.

Dys4ia

Anna Anthropy hat mit Dys4ia ihr vielleicht bestes, auf jeden Fall ihr persönlichstes Spiel veröffentlicht. In einer Reihe von Minispielen und Vignetten geht es um ihre Geschlechtsumwandlung und ihren Umgang mit Hormontherapie und Vorurteilen. Nebenbei illustriert Dys4ia Anthropys Forderung nach Spielen, die die Lebenswelten unterschiedlicher Entwickler zum Thema haben. Spielen!

Working Stiffs

Der Arbeitstag neigt sich dem Ende — da landet eine vielversprechende E-Mail im Postfach aller Angestellten des Bürokomplexes. Was auf den ersten Blick ein harmloses Katzenbild zu sein scheint, entpuppt sich als zombiefizierende Gehirnwäsche der Extraklasse. Rasch mutieren zahlreiche Betrachter zu Untoten, die sich blutrünstig auf Arbeitskollegen stürzen, um an deren Hirnen zu knabbern. Wie es nun mal in gut organisierten Büros üblich ist, finden sich auf allen Etagen allerlei Waffen, mit denen sich die Damen und Herren zur Wehr setzen können.

Working Stiffs ist kein üblicher Zombie-Shooter, da der Spieler hier passiver ins Geschehen eingreift. Die Überlebenden müssen von A nach B geleitet werden, machen jedoch in Eigenregie von Schusswaffen und Co. Gebrauch. Die Aufgabe ist es, möglichst viele nicht-infizierte Menschen zu den Ausgängen zu führen. Miau, ich vergebe vier von fünf Katzenfutterdosen.

Mars Commando

Wir schreiben das Jahr 2049 und, oh Schreck, die Wasservorräte der Erde sind erschöpft. Zum Glück haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass der Mars reichlich H2O unter seinem Mantel versteckt, also wird damit begonnen, das wertvolle Wasser an die Oberfläche zu befördern. Die Marsianer finden diese dreiste Selbstbedienung weniger super und erklären den Räubern den Krieg. Du befehligst das Mars Commando, eine Kampfeinheit, die den sicheren Abtransport des Wassers zu gewährleisten hat.

Einmal abgesehen davon, dass es sich in 40 Jahren bestimmt genau so abspielen wird, war ich binnen weniger Sekunden von der grafischen Aufmachung des Spiels angetan. Pixel sind nun mal nicht gleich Pixel. Als Genre wurde hier das bewährte Tower Defense-Prinzip in Szene gesetzt. Ihr müsst Einheiten und Boni auf der Karte platzieren, um den Angreifern Herr werden zu können. Während der Angriffe wird zusätzlich eine schussbereite Kampfdrone frei über die Karte bewegt, d.h. der Spieler kann auch direkt ins Geschehen eingreifen. Sehr schick, nur leider etwas zähflüssig — was aber durchaus an der Marsatmosphäre liegen könnte, deswegen lass ich dieses Manko nur minimal in meine professionelle Spielejournalisten-Kritik einfließen: Ich vergebe vier von fünf Brüsten.

Leave me Alone

Werte Zielgruppe, ich muss euch enttäuschen: Leave me Alone handelt weder von Britney Spears noch von Chris Crocker. Und wer von euch als Prostituierte im Grafikgewerbe tätig ist, wird das Flashgame wahrscheinlich keines Blickes würdigen, denn mehr als ein paar schwarze und rote Pixel gibt es hier nicht zu sehen. Mehr braucht es allerdings auch nicht, um 13 bis 27 Minuten eures Lebens zu stehlen.

Keine Geschichte ist mir die liebste Geschichte, also heißt es grundlos Laufen, Laufen und nochmals Laufen. Und Springen. Auf der Suche nach 18 Fragmenten und Einsamkeit. Letzteres erweist sich als recht schwierig, da ständig irgendwelche Wesen auf den Protagonisten zustürmen und ihm die Lebenskraft auf dem Genital saugen. (Vermutlich Fans. Wäre demnach gut möglich, dass das Spiel von mir und den zahlreichen Groupies handelt, die mich ständig auf der Straße bedrängen.) Also worauf wartet ihr noch? LAUFT!

Super Pig

Wer dem populären Super Meat Boy eine gewisse Hassliebe entgegen bringt, dürfte auch am Arghlnlnnngrrrr™-Plattformer Super Pig Gefallen finden. Das Spiel ist zwar nicht besonders schön, ehrlich gesagt finde ich es sogar sauhässlich, aber der ständige Wechsel zwischen Frustration und Erfolgserlebnis lässt die grafische Aufmachung nahezu irrelevant erscheinen.

Protagonist ist Superschwein Fabu (Name von der Redaktion geändert), das mittels Pfeiltasten durch ein vollkommen dunkles Wirrwarr aus Todesfallen geführt werden muss. Um die Umgebung sichtbar zu machen, bleibt nichts anderes übrig, als sich buchstäblich aufzuopfern, denn ausschließlich der rote Lebenssaft vermag Licht ins Dunkel bringen. Drastischer ausgedrückt: Die alte Dreckssau muss bluten, um Levels meistern zu können. In Kombination mit der limitierten Anzahl von Leben ein heikles Unterfangen, das unter Umständen zu Zahnabdrücken in der Schreibtischkante führen kann. Oink!

Survivor

Als Scott Schillers Notebook während eines Fluges nach Hawaii seinen Geist aufgab und es galt, fünf Stunden zu überbrücken, griff der Tüftler kurzerhand zu Stift und Papier und begann mit der Planung an Survivor. Als Vorbild diente das gleichnamige Original (C64) aus dem Jahre 1983.

Das fertige Remake besteht zu 100% aus HTML, Javascript und CSS — einen Leveleditior zu Erstellen eigener Weltraumschlachten und den Quelltext zum Nachsingen gibt’s ebenfalls. Freude. Und Respekt — wenn’s nach mir geht, dürfte Scott Schiller in Zukunft nur noch ohne Notebook reisen.

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Dungeon King: Dreadstorm Keep

Es gibt so Sachen, da fall ich immer wieder drauf rein. Ich glaube zum Beispiel, dass Sonys Portables irgendwie gut sein könnten. Ich bin bekennender Hacken’n'Schlachten-Süchtiger.

Das große Vorbild ist leider immer noch unnerreicht, wer sich dennoch auf die Suche begibt, watet durch ein Meer mittelmäßiger Möchtegerns. Und natürlich ist auch Dungeon King nur so eine Art Aushilfs-Methadon.

Trotzdem macht es eine Sache richtig gut: Für ein Flashspiel ist es außergewöhnlich schick präsentiert. Es gibt Monster, Blut, Schätze und die Grafik lässt einen auf den ersten Blick vergessen, dass man grade auf einer Werbebannerplattform Webseite unterwegs ist. Bis mir aufgefallen ist, dass die aufwändige Optik dadurch erkauft wird, dass ich einzelne gekachelte Räume von Ungeziefer säubere (aka Beauty by Non-Scrolling), war ich schon längst damit beschäftigt, nur noch einen Level zu spielen.

Und wo ist eigentlich meine Fleitschpeitsche des Allgemeinen Entsetzens?

Die Vollversion von Dungeon King beinhaltet 12 Levels und kostet $9,99. Weitere Informationen gibt’s auf der offiziellen Webseite.

Circus 200

Circus 200

Während wir Normalsterblichen unseren Sonntag damit verbringen, uns die kalten Reste der Pizza von gestern Abend reinzuwürgen, den klebrigen Parkettboden vom Gemisch aus Whiskey-Cola und Energy-Drinks zu befreien oder uns der Bestrahlung mit schlechten Filmen durch Privatsender zu beugen, schüttelt Johan Peitz in gewohnter Manier Spiele aus dem Ärmel.

Circus 200 wurde innerhalb von zwei Stunden erschaffen, ist eine Einreichung fürs Pirate Kart V sowie den MiniLD #32 – dessen Sieger derjenige sein wird, der in 48 Stunden die meisten Spiele entwickelt – und dreht sich um Zirkusartisten, waghalsige Sprünge und unsere Zeigefinger. Manege frei, Pappnase auf, huiii! Ob ich verraten sollte, dass mein erbärmlicher Rekord bei fünf gelungenen Sprüngen liegt?

Escape from Nightmare

Alpträume, ja, da könnte ich euch Geschichten erzählen. Zum Beispiel über Graf Zahl, der mir im Vorschulalter über einen Zeitraum von mehreren Monaten den Schlaf raubte. Doch hier soll es nicht um mich gehen. Den Protagonisten im Jump’n'Run Escape from Nightmare plagen ebenfalls unschöne Träume und das Ziel des Spiels ist es, diesen zu entkommen. Das geschieht vor allem, in dem man Dunkelheit meidet, denn dort warten gefräßige Schlingpflanzen mit Tentakelarmen auf Frischfreisch. Also immer schön für Licht sorgen und den Weg des Schläfers ausleuchten — dann ist der Alptraum auch bald überstanden und der Kerl kann sich wieder seinen alkoholabhängigen Eltern, den Mahnbescheiden und Erektionsstörungen widmen. Yay!

Killbot

Der Name Killbot ist etwas irreführend, da es sich beim mechanischen Protagonisten keineswegs um eine Tötungsmaschine handelt. Zumindest möchte der kleine Kerl nicht als solche instrumentalisiert werden, was auch ein Grund dafür sein könnte, dass er aus dem Labor seiner Erbauer zu fliehen versucht. Somit wäre auch schon klargestellt, was euer Ziel in diesem Puzzle-Platformer ist.

Killbot wird mit W, A, S, D gesteuert und verfügt dank amerikanischer Wissenschaftler über die Eigenschaft der Telekinese, sprich: Objekte können mittels Gedankenkraft bewegt werden. Da bestimmte Bereiche nur für bestimme Personengruppen zugänglich sind, gilt es Outfits zu finden und anzulegen. Laufen, springen, verschieben, verkleiden — das alles charmant illustriert und humorvoll inszeniert. Ich vergebe vier von fünf lockeren Schrauben.

Unmanned

Moderne Kriegsführung ≠ Modern Warfare. Unmanned, das neue Spiel der italienischen Spieleaktivisten Molleindustria, zeigt humorvoll die Leere im Leben eines Drohnenpiloten. Deckung suchen ist pasé — der moderne Soldat muss sich in Disziplinen wie der morgendlichen Rasur, der Fahrt ins Büro oder dem Gespräch mit der entfremdeten Ehefrau beweisen. Unmanned ist erstaunlich clever, mehr Gedanken dazu nach dem Sprung.

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The Lonely Wizard

Es war einmal ein einsamer Zauberer.

Promises

Promises

Einige von euch mögen Spiele, richtig? Heute zeige ich euch ein richtig gutes mit etwas Anspruch und interessantem Denkanstoß. Unter einer Bedingung: Versprecht mir, dass ihr unter keinen Umständen auf den folgenden Button klickt.

Captain Commander

Es ist doch wirklich immer wieder erstaunlich, wie viel Spaß in den so unscheinbar wirkenden Spielen von Pixeljam steckt.

Der Captain Commander legt nach dem Beschuss von außerirdischen Bösewichten eine Bruchlandung auf dem Alienplaneten hin und macht sich auf, seine zuvor entführten Arbeitskollegen aus den Fängen ihrer Peiniger zu befreien. Was mäßig spannend beginnt, entpuppt sich von Minute zu Minute zu einer wahren Pixelperle. Schießereien zu Lande und in der Luft, Bosskämpfe und ein angenehmer Schwierigkeitsgrad bieten Retro-Unterhaltung für 19 bis 31 Minuten. Super, ich vergebe vier von fünf Spaßkanonen.

Next, Please!

Im kurzweiligen Puzzle-Platformer “Next, Please!” steuert ihr ein namenloses Etwas, das seine eigenen Klone opfern muss, um Levels meistern zu können. (Nicht traurig sein, die wollen das so und werden in einem noch besseren Spiel wiedergeboren.) Durch einen Druck auf die Leertaste versteinert der aktive Charakter auf der Stelle und kann vom Nachfolger dann als Plattform oder Schutzschild benutzt werden. Da die Anzahl der Klone pro Runde limitiert ist, gilt es möglichst sparsam zu handeln. Fetzt!

The Love Letter

Hallo Lieblingsleser,
möchtest du mit mir spielen?

[X] Ja
[ ] Nein
[ ] Nur ohne Flash

Das zuckersüße und in Flash entstandene The Love Letter ist der beste Liebesbrief-Empfänger-Simulator, den ihr heute sehen werdet. In die allseits vertrauten Schulflure geworfen muss der Spieler seinen streng vertraulichen Brief lesen und darauf achten, nicht von Mitschülern entdeckt und als uncool abgestempelt zu werden. Sneaky!

Als Teilnehmer beim Ludum Dare 22 stieß das Spiel auf äußerst positive Reaktionen und gewann Gold in der Kategorie “Theme” sowie Silber in der Kategorie “Innovation”. Entwickler axcho schreibt im eigenen Blog über die Entstehungsgeschichte, seine Rolle als Programmierer nebst Designer knivel und die Neuveröffentlichung am Valentinstag.

Wer seine Pausen in der Schule ebenfalls ausschließlich mit dem Game Boy in der Ecke neben dem Klo verbracht hat, kann jetzt also fleißig Liebesbrief-Erfahrung nachholen. Viel Spaß dabei, hab’ euch lieb. ♥

International Kung-Fu Warrior

“You love Bruce Lee, Chuck Norris, Steven Seagal and Jean-Claude Van Damme? And you also love IK+, Yie-Ar Kung-Fu, Amiga and SNK?”

I do. Aus Kung-Fu wurde International Kung-Fu Warrior und weil ich mit dem kleinen Prügelspiel eben sehr viel Spaß hatte, soll das Update nicht unerwähnt bleiben. Die Steuerung ist nachwievor ein Graus etwas gewöhnungsbedürftig und auch an Abwechslung fehlt es, aber ich möchte die letzte Viertelstunde in der Haut des schnurrbärtigen Kampfsport-Haudegen McCoy nicht missen. (Auch wenn es nur für einen semipeinlichen 243. Platz gereicht hat.)

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2QWOP

In irgendeinem entfernten Paralleluniversum hätte Superlevel über die vorletzte Nacht von Ben Foddy veröffentlichte 2-Spieler-Version seines legendären Hampelsimulators berichtet, statt sie kommentarlos in der hauseigenen Linkschleuder zu verbraten. Eine Schande ist das.

Wie auch immer. Meine Damen und Herren: 2QWOP. Der Entwickler warnt vor modernen Tastaturen, die womöglich von zu vielen gleichzeitig gedrückten Tasten überfordert sind, und empfiehlt als Lösung gegebenenfalls eine zweite Tastatur anzuschließen.

(via @bfod)

Playfic

Andy Baio bastelte mit seinem 15-jährigen Neffen Cooper McHatton PlayFic, eine Art Community zum schreiben, teilen und spielen von Textadventures, direkt im Browser. Das ganze auf Basis von Inform 7, einer durch die Syntax “echter” Sprachen inspirierten Programmiersprache für Interactive Fiction.

Im Grunde genommen also eine Site, wo sich (mit ein paar Englischkenntnissen) Zork-artige Spiele selber bauen lassen, kollaborativ daran herumgebastelt und sich gegenseitig ausgetauscht werden kann. Der Quellcode ist je über Knopfdruck einsehbar und kann direkt modifiziert und weiterentwickelt werden. Snip:

“My hope is that Playfic opens up the world of interactive fiction to a much wider audience — young writers, fanfic authors, and culture remixers of all ages.

While the language can be tricky, building simple games is surprisingly easy. Cooper had never coded anything or made a game before trying Playfic, and within 30 minutes of futzing around, he’d made his first game.

Some stuff is broken and missing, but I’d love to hear what you make of it. Open to any and all feedback. Go make some games!”

Das ganze passt hervorragend in das Bild der seit ein paar Jahren stattfindenden Slow-Motion-Explosion der Indieszene, beziehungsweise der (durch die immer einfacher werdenden Werkzeuge wie Game Maker, Adventure Game Studio und co.) Demokratisierung der Videospielentwicklung. Ich mag diese Idee sehr und freue mich gerade wie ein Honigkuchenpferd, dem Genre live bei seiner Evolution zusehen zu dürfen.

(via Waxy himself)

Gravity Duck 2

Seit Gravity Duck wissen wir, dass Enten in der Lage sind, die Gravitation zu manipulieren. Das hat sich die Natur so ausgedacht, weil Enten oftmals in gefährlichen Labyrinthen leben, die mit Todesfallen ausgestattet sind. Und weil Fliegen ja total umständlich wäre, können die gefiederten Kerle dann auf Knopfdruck beispielsweise an der Decke laufen, um ans Ziel zu gelangen. Da das nicht nur ein äußerst interessantes, sondern auch komplexes Thema ist, legen die Herrschaften von Woblyware nun mit Gravity Duck 2 nach. VVVVVV in Entenhausen, prima, ich vergebe vier von fünf Schnabeltassen.

Mission in Space: The Lost Colony

Seit ich Incubation und alle verfügbaren AddOns und Ports durchgespielt habe, warte ich auf einen würdigen Nachfolger in Sachen rundenbasierter Strategie. Vergeblich. Aber wenigstens läuft mir ab und zu ein würdiger Lückenbüßer über den Weg. Da wäre zum Beispiel Crimson (iTunes) auf dem iPad (Steampunk! Luftschiffe! Piraten!) oder eben jetzt Mission in Space: Lost Colony.

Wie immer ist die Begeisterung am Anfang groß: Sci-Fi-Horror-Szenario, gepixelte isometrische Ansicht, Rundenstrategie und taktische Elemente wie Wachmodus, Nachladen und Erfahrungspunkte, die eindeutig an das große Vorbild erinnern. Und tatsächlich hält die Begeisterung eine Weile an, weil das Levellayout sehr gut ist und jeder Schritt darüber entscheidet, ob der Typ, dem ihr gerade eine wertvolle Ausbildung ermöglicht habt, an der nächsten Ecke ins Gras beisst. Besonders fies: Eure Leute bekommen Erfahrungspunkte für erlittenen Schaden. Lasst ihr den Sergeant noch ein bisschen vom Schleimalien anknabbern oder bringt ihr ihn lieber in Sicherheit?

Dass Incubation trotzdem unerreicht bleibt, dürfte klar sein, aber immerhin reicht es für 7 von 10 Torchlight-Punkten auf der Diablo-3-Skala.

Duck Hunt Reloaded

Als ich das Video zum Duck Hunt-Remake Duck Hunt Reloaded sah, lief mir das Blut im Mund zusammen. Die in die Jahre gekommene, züchtige Entenjagd von Nintendo mutiert in dieser inoffiziellen Neuauflage zum chaotischen Pixelgemetzel. Verrückt.

Doch dann die Enttäuschung: Obwohl im Video die fertige Version des Spiels gezeigt wird, handelt es sich bei der veröffentlichen Version nur um eine Demo, da der Entwickler noch auf der Suche nach einem Sponsoren Schrägstrich Geldgeber ist. Auf den wird er lange warten können, wenn man bedenkt, dass hier zum Großteil fremde Federn genutzt wurden. Nun gut, die abgespeckte Variante von Duck Hunt Reloaded ist immerhin schon mal ein netter Vorgeschmack auf die Hauptmahlzeit. Waidmanns Heil!

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The Dark Room

>open youtube

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