Superlevel

Archiv für die Kategorie „Online“

Umbrella Trip

Ich finde es ja immer schön, wenn Spiele von alltäglichen Problemen handeln, in die sich jeder sofort hineinversetzen kann. Folgendes Szenario dürfte vielen von euch demnach bekannt vorkommen: Da macht man einen Spaziergang, verläuft sich und ist plötzlich von lauter Todesfallen umgeben. Zum Glück trägt man einen Regenschirm bei sich, der nicht nur vor Regen schützt, sondern ganz nebenbei als Fluggerät fungiert, sofern der Wind mitspielt. Ja, von einem Umbrella Trip kann so manch einer von uns ein Liedchen singen. Trallala.

Monsters’ Den Chronicles

Dieses Ding ist ein Bastard. Anmachen, denken “Boah sieht das hässlich aus.” und eine halbe Stunde später feststellen, dass der Tee kalt geworden ist.

Der ablehnende Reflex kommt daher, dass Monsters’ Den Chronicles wie ein weiterer lieblos dahingerotzter Dungeoncrawler wirkt. Was euch hier als Spiel geboten wird, wäre woanders gerade mal die Levelkarte gewesen.

Was dann aber doch Spaß macht: Die rundenbasierten Kämpfe, die auf einem vier mal drei Felder großen Raster ausgetragen werden. Bewegen dürft ihr die Figuren allerdings nur am Anfang des Kampfes, dann zählt die richtige Auswahl der Fertigkeiten und strategische Zermürbung des Gegners.

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Molyjam 2012: When Doves Cry

You are a Pigeon who must go around the city trying to persuade business men not to jump off buildings by retrieving items from their home.”

#molyjam2012

Burgle

Meine Karriere als Dieb war von recht kurzer Dauer. Ich dürfte so sieben oder acht Jahre alt gewesen sein, als ich über einen Zeitraum von schätzungsweise einer Woche haufenweise Fußballsammelbilder beim Kaufmann des Vertrauens stahl. Schon damals war ich ein äußerst ungeduldiger Mensch und versuchte die mühselige Sammlei effektiv zu verkürzen — und abgesehen von dem peinlichen Moment der Bloßstellung durch eine Kassiererin verbinde ich besagte Woche mit freudigen Erinnerungen.

Beim Flashgame Burgle geht es ebenfalls um Diebstahl, genau genommen schlüpft ihr in die Rolle eines maskierten Einbrechers. Im mehrstöckigen Gebäude gilt es binnen kurzer Zeit möglichst wertvolle Gegenstände zu erbeuten, die im Anschluss bei einem Hehler versetzt werden. Je mehr Beute im Sacke landet, desto langsamer kommt der Protagonist voran. Es macht also Sinn, wählerisch vorzugehen. Außerdem darf man sich natürlich nicht von der Polizei erwischen lassen.

Molyjam 2012: Let’s Protest!

“Imagine a game in which you have to join protests to make changes to the rules within the game’s world.”

#molyjam2012

Molyjam: There’s a Monster at the End of this Game

“What if you played a game where the enemies had their children chained to them?”

#molyjam2012

Molyjam 2012: Murdoor

“I mean, what if, just imagine for a moment that you could actually take CONTROL of a door.”

#molyjam2012

Tetris Garden

Tetris Garden vereint zwei Sachen, die mir nicht wirklich liegen: Tetris und Gartenarbeit. Ersteres wird mir schnell zu hektisch und letzteres kollidiert erfahrungsgemäß mit meiner Faulheit meinem braunen Daumen.

In den Mixer geworfen ergeben die beiden Komponenten aber eine schöne Spielwiese, die mir sehr zusagt. Bei Tetris Garden gilt es, aus Tetris bekannte Formen auf einer Fläche zu verteilen. Das ist zwar recht knifflig, aber da kein Zeitdruck herrscht, kann man in aller Ruhe herumexperimentieren und nebenher der virtuellen Botanik beim Wachsen zusehen. Prima, ich vergebe vier von fünf Komposthaufen.

(via)

Pirateers

Pirateers sieht zwar wahrscheinlich völlig zufällig so aus, ist aber kein Pirates!. Nein, es ist auch nicht Sid Meier’s Pirates!. Und erst recht nicht Crimson: Steam Pirates. Es ist einer von diesen Flashshootern nach dem klassischen Prinzip Schießen – Sammeln – Aufrüsten – Schießen – Sammeln…

ABER!

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Molyjam 2012: You Are The Road

“Have you ever played a racing game and wanted to play as the road rather than the cars? I know I have…”

#molyjam2012

MMO Asteroids

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High Vaultage

Erinnert ihr euch noch an Icarus Proudbottom? Mit High Vaultage bahnt sich ein weiteres Prachtexemplar der popothematischen Absurditäten seinen Weg in luftige Pixelhöhen. Dahinter verbirgt sich das absolut großartige Erstlingswerk der niederländischen Ostrich Banditos, die sich damit schon jetzt qualifiziert haben, in der olympischen Disziplin Flashgames zu neuen Superbastlern aufzusteigen.

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Snowball

Pünktlich zum Frühlingsanfang ballert Pixeljam noch schnell eine winterliche Pinball-Variante in den Browser, mit der man sich gedanklich gerne zurück in den Anorak mummelt und kakaohaltige Heißgetränke schlürft. Verzeihen kann man den smarten Zauberschmieden die jahreszeitliche Verspätung nämlich leicht, sobald man sich in die schneestapfige Eislandschaft von Snowball gewagt hat.

Dort wird das Wurfgeschoss als Flipperkugel zweckentfremdet, die schwungvoll in ein charmant gestaltetes Spielfeld befördert wird. Auf dem Weg müssen möglichst viele Kristalle und andere punktebringende Gegenstände eingestrichen werden, Kollisionen mit Schneemännern bringen zusätzliche Bälle in Umlauf. Das Arcadespiel bietet mehr Raum, Hebel und Ideen als vergleichbare Genrevertreter und sorgt mit Extras wie freispielbaren Gängen und einigen netten Effekten für ein verschneites Vergnügen.

UMAG2

Ich habe wirklich keine Ahnung, wofür UMAG2 steht, aber die 2 im Namen lässt darauf schließen, dass es sich um eine Fortsetzung von UMAG handelt. Das hilft in Bezug auf die Bedeutung zwar nicht weiter, erlaubt mir aber immerhin diese kesse, wenn auch sinnbefreite Einleitung.

UMAG2 lässt sich am einfachsten als Worms mit Panzern beschreiben. Zwei bis acht Spieler kämpfen jeder für sich oder im Team mit Waffengewalt um Ruhm und Ehre. Man darf als anonymer Gast in Aktion treten oder sich optional mit dem Mochigames-Account einloggen. Wer sich nicht mit Fremden herumschlagen möchte, kann ein privates Match erstellen und gegen Freunde und Bekannte in den virtuellen Krieg ziehen.

Drawception

Drawception

Liebe Künstler und die, die es werden wollen, liebe iPhone-Kritzelprofis und Stylus-Amateure, liebe Montagsmaler.

Vergesst kooperative Malerei-Spiele, die zur Zeit auf riesigen Hype-Wellen reiten und jüngst von Vampirkonzernen ausgesaugt wurden. Das neue Lieblingsspiel zeitgenössischer Kreativer ist fertig, heißt Drawception und ist schon jetzt sehr viel kostbarer, als Draw Something es jemals sein könnte.

Während es in letzterem nämlich darum geht, so verständlich wie möglich miteinander zu kommunizieren und als Team Punkte zu sammeln, ist der Reiz von Drawception völlige Misskommunikation. So wird aus einem Hund, der einer Katze ein Liebesbrief schreibt, ein Fuchs, der von einem Schinken-Tattoo träumt, aus einer sexy alten Frau (mit kurzem Zwischenstop bei einem Java) ein Hai-Chefkoch oder aus einem Wäsche waschenden Batman ein Eskimo, der eine Pressekonferenz hält.

Das Stille-Post-Prinzip, mit dem abwechselnd Bilder und Beschreibungen dessen, was der jeweilige Vorgänger geschaffen hat, aneinandergereiht werden, sorgt für die genialen Missverständnisse und die unfreiwillige Komik, die ich bei Draw Something vermisse. Die Teilnehmer werden völlig zufällig ausgewählt und die Runde ist vorbei, sobald zwölf Spieler daran teilgenommen haben.

Drawception ist bisher leider nur im Browser spielbar, eine iOS-Version dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen. Und weil es so viel Spaß macht, gehen die Server zur Zeit ein bisschen in die Knie. Falls es bei euch reibungslos funktionieren sollte: Viel Spaß beim Malen!

Epic Sax Game

Mit seinem sonderbar erregenden Hüftschwung hat Serghei Stepanov, besser bekannt als Epic Sax Guy, weltweit Ohren und Herzen tief penetriert. Im Epic Sax Game versucht nun Pippin Barr die Tiefen von Stepanovs Seele in einer Art Saxophone Hero zu ergründen. Mit sechs Tasten (1-6 bzw. S, D, F, J, K, L) muss das erschütternde Saxophon-Thema des Hits Run Away nachgespielt werden.

Angefangen beim Üben im moldawischen Schlafzimmer bis zum Auftritt beim Eurovision Song Contest, begleitet Barr den faszinierendsten Saxophonisten unserer Zeit. Aus PR-Gründen musste leider Stepanovs kontroverse Zeit bei der Armee sowie seine bizarre Furcht vor Zahnärzten unerwähnt bleiben. Ich vergebe vier von fünf sexuellen Innuendos für ein weiteres Spiel, das Pippin Barrs Ruf als armer Irrer Genie zementiert.

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Multiplayer Piano

Multiplayer Piano

Wäre Nicolas C ♬ A ♪ G ♩ E ♩ nicht ein so verdammt guter Schauspieler, hätte er vielleicht eine Karriere am Piano angestrebt. Mag sein, dass ihn der ein oder andere einen F ♬ A ♩ G ♪ genannt hätte, doch würden sich andere sicher liebend gern für ein Duett an seine Seite setzen. Ich schon. A ♬ C ♩ H ♬, ich sollte damit aufhören, zu träumen. Das nächstbeste ist für mich, mit euch im Multiplayer zu klimpern.

Johnny Got His Gun Quest

Waffennarr Johnny zog in den Krieg, genau genommen in den Ersten Weltkrieg. Der 21jährige Amerikaner wird beim Versuch, einen gefallenen Deutschen zu bergen, um seinem Leichnam die Möglichkeit einer würdigen Bestattung zu geben, schwer verwundet. Im Hospital realisiert Johnny nach und nach die Ausmaße seiner Verletzungen: Er verlor nicht nur beide Arme und Beine, sondern auch die Sprach-, Seh- und Hörfähigkeit. Um trotz allem mit der Außenwelt kommunizieren zu können, macht Johnny mittels Kopfnicken vom Morsecode Gebrauch.

Basierend auf diesem Anti-Kriegsroman (1939) und -film (1971) von Dalton Trumbo entstand das Flashgame Johnny Got His Gun Quest, in dem der Spieler in die Rolle von Johnny schlüpft, der im Krankenhaus sein Dasein fristet. Gefangen in seinem Körper, machtlos und auf die Gnade Dritter angewiesen. Schrecklich, ja. Und bewegend.

(via)

Fixation

Für alle, die ihre tägliche Dosis von Mädels mit pinkem Overall und Zigarette im Mundwinkel noch nicht bekommen haben, gibt es jetzt Fixation, ein Prequel zum beliebten Flash-Puzzler The Company of Myself.

Im Gegensatz zur Handlung von The Company of Myself, in dem ein gewisser Jack seine bewegende Geschichte erzählte, ist dieser diesmal nicht der zentrale Charakter: Stattdessen steuert der Spieler Kathryn, deren krebserregendes Laster zum Lösen von Puzzles genutzt wird. Laserstrahlen werden durch mit der Maus erzeugten Rauch blockiert oder Schalter umgelegt, um den Weg in den nächsten Abschnitt freizumachen. Solange sie gerade nicht in einem Nichtraucher-Bereich steht.

“What kind of cave has a no-smoking section?”
– “A metaphorical one that’s based on your current mindset?”

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Dragons and Tears

Dragons and Tears

Diejenigen, die noch nicht Saints Row: The Third durchgespielt haben, seien hiermit vor einem kleinen Spoiler gewarnt. Neben Kloschüsseln, die mit Dildos auf Autos einschlagen, bis diese explodieren (Video), gibt es im späteren Verlauf nämlich ein kleines und durchaus unterhaltsames Text-Adventure als Spiel im Spiel.

Weil es zu schade wäre, könnten nur Saints-Row-Spieler in den Genuss kommen, und weil es auch ohne dessen Kontext Spaß macht, hat Anna Anthropy das Ganze jetzt mit Twine in eine im Browser spielbare Version umgesetzt.

Was tust du nun also?

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DRAGONS AND TEARS SPIELEN
LIEBER WAS LESEN
ZUR ARBEIT GEHEN (UNBEZAHLT)

Axon

Ich habe den Morgen damit verbracht, mir eine Substantia Nigra zu züchten.
Und ihr so?

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Java4K 2012 Contest

Am 16. März endete der Java4K 2012 Contest, der dieses Jahr irgendwie unter meinem Radar flog. Wie schon im letzten Jahr waren auch dieses Mal wieder diverse Demakes bekannter Spiele im Teilnehmerfeld. Da gäbe es z.B. PORT4K (#3), 4ssassins Creep (#6) und Di4klo (#8). Den 1. Platz belegte Laser Pinball, was ich persönlich aber nur mäßig spannend finde. Mein Favorit ist das kleine Ressourcen-Strategiespiel The Little Scientist (#4).

“After an epically failed teleportation experiment, you find yourself on an abandoned planet. Fortunately, you’re a scientist, so build what you need, and find your way back to your scientist friends.”

Sehr schön, besonders in Anbetracht der geringen Dateigröße.

Minestein 3D

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Minestein 3D um ein Mashup aus Minecraft und Wolfenstein 3D — prinzipiell ist es also eine Art Leveleditor inklusive Crafting-Funktion für den Kultshooter aus dem Hause id Software. Man kann jederzeit mittels Druck auf die Enter-Taste zwischen dem Editor- und dem Actionmodus wechseln.

Fantastisch, ja, aber auch etwas mühselig in der Bedienung und in Kombination mit fehlender Speicherfunktion leider ein eher kurzer Spaß. Achtung! Da im Demolevel nicht an Nazisymbolen gespart wurde, es sich somit um die nachwievor indizierte Version des Spiels handelt, könnte dies hier mein vorerst letzter Artikel für Superlevel sein. Womöglich stürmt noch heute ein Sondereinsatzkommando der Internetzpolizei meine Wohnung und zerrt mich an den Haaren aus der Bude. (Oder auch nicht.)

SpaceisKey2

Habtihrschonmalversucht,einenBlogartikelzuverfassen,obwohldieLeertastedefektist?
Nein?Ja,dasdachteichmir.Mirbleibtabernichtsanderesübrig,schließlichdarfSuperlevel
nichtaufgrundirgendwelcherNichtigkeiteninsStockengeraten.Naja,jedenfallsspielteich
vorhinSpaceisKey2undimEiferdesGefechtszerbrachbesagteLeertastein1000Einzelteile.
Waslerneichdaraus?ZumeinensollteichmeineunglaublichemännlicheKraftetwasbesser
dosierenundzumanderenkönnteichFlashgamesmeiden,diemichzurWeißgluttreiben.Ich
hassediesesverdammteSpiel!Undichwerdemichrächenmüssen,indemichestotal
gelassenaneinemanderenRechnerzuendespiele.Jawohl.

ǝsnoɯ snoʌǝıɥɔsıɯ ɹnoʎ

(ɐıʌ)

“¡ɥɔʇɐɯ oʇ ǝsnoɯ uʍo ɹnoʎ ǝʇɐʇoɹ ‘sǝʇɐʇoɹ ǝpınb ǝsnoɯ uǝǝɹɔs-uo ǝɥʇ uǝɥʍ ʇnq ‘ǝʇnoɹ pǝıɟıɹʇɔǝןǝ sıɥʇ ɥbnoɹɥʇ ɟןǝsɹnoʎ ɹǝǝʇs ˙buıʌɐɥǝqsıɯ sı ǝsnoɯ ɹnoʎ