In philosophischen Diskussionen über Spielmechaniken wird jemand früher oder später über furchtbare Unterwasser-Levels sinnieren. Und dann können natürlich alle Indie-Freunde mit dem wundervollen Tiefseetauchabenteuer Aquaria dagegenhalten. Wenn das aber gerade nicht zur Hand ist, dann hilft Aqua Boy weiter. Das funktioniert als Unterwasser-Metroidvania ganz ähnlich wie das große Vorbild und kommt mit einem tollen Chiptune-Soundtrack. (…)
Atomic
Atomic ist ein Musterbeispiel für ein gelungenes Browsergame: Es ist audiovisuell ansprechend, baut auf ein kinderleichtes Prinzip, ermöglicht einen schnellen (Wieder-)Einstieg und kommt mit einer Taste aus. Atomic ist in Flashcode gegossene Banalität, die unbeschwert ins Hirn rutscht, ohne irgendwas zu hinterlassen — genau richtig also, um damit hin und wieder etwas Zeit totzuschlagen. (…)
Magnetized
Gestern kaufte ich ein paar kleine Magnete für meine Magnetleiste im Flur. Auf dem Beipackzettel stand, man müsse sofort einen Arzt aufsuchen, wenn man einen dieser Magneten einatmet (!) oder verschluckt, weil sie lebensgefährlich verletzen können, wenn eingeatmete (!) oder verschluckte Magneten mit Magneten außerhalb des Körpers zusammentreffen. Die schießen dann quasi durch Organe, Knochen und Haut ins Freie. (…)
Stockholm
Ich war noch niemals in Stockholm, spreche kein Schwedisch, litt noch nie am Stockholm-Syndrom … und ich habe wirklich keine Ahnung, warum Stockholm Stockholm heißt. Eines weiß ich aber ganz sicher: Stockholm ist ein verdammt guter, leicht zu übersehender Plattformer. In über 50 Levels muss man seinen eigenen Geistern aus dem Weg gehen und goldene Pixel einsammeln, bei denen es sich womöglich um Schwedische Kronen handelt. (…)
Canvasser
“Ist Ihnen die Natur egal?!”
Um drei Berufsgruppen mache ich stets einen großen Bogen: Suchmaschinenoptimierer, Stinktierdompteure und ganz besonders um Menschen, die in Einkaufsstraßen und an Supermarkt-Ausgängen für Tier- und Naturschutz-Organsationen auf Mitgliederfang sind. Mich nervt das Runterbeten von auswendig gelernten Rhetorikbausteinen, der Versuch, ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen und generell die Tatsache, zwischen Tür und Angel überrumpelt zu werden. (…)
Mars Colonies
Minimalismus macht alle Dinge besser. Sommer ohne Wespen, Gesichter ohne Schminke, Telefone ohne Tasten. Doch es gibt Fälle, in denen ist Minimalismus die falsche Antwort. Fälle, in denen verspielter Kitsch statt abstrakter Formensprache absolut notwendig ist. Fälle, in denen man wuseligen Pixelmännchen beim Wuseln zusehen will: Die Rede ist von Aufbau-Strategiespielen. (…)
Best of Ludum Dare 26 – Supercut
Oops, I did it again and again and here we are now. I spent nearly every free minute of the last two weeks playing all 2.346 Ludum Dare 26 entries. There would be so much to say about them, but… Nope. It would be too much. So I made a compilation video of my favorite games and mixed it with some sweet chiptune sounds. (…)
Ludum Dare 26: Rebound
Unter allen teilnehmenden Spielen beim Ludum Dare 26 hat es bisher genau ein Titel geschafft, regelmäßig von mir konsumiert zu werden: Rebound. Ich hasse/liebe dieses in Unity realisierte Minigame.
Ein um die eigene Achse rotierender Stab muss mit den Tasten A und D manövriert und möglichst weit nach rechts befördert werden. (…)
Coffee Mafia
“Do you like hurting other people … in cafés?”
Coffee Mafia von Jerry Mickle ist das erste Zeichen für den kommenden Indie-Trend: Hotline-Miami-likes (und like-likes). Als koffeeinsüchtiger Auftragskiller schießt ihr euch hier durch Cafés. Warum? Weil es Spaß macht.
(via IndieStatik) (…)
Ludum Dare 26: Hyperdimensional Gorofu Shot Champion
Der werte Herr Standke spielt derzeit alle Spiele des Ludum Dares Nummer 26 — alle 2.347. In Worten: Zweitausenddreihundertvierundsiebzig.
Das und übermäßiger Genuss von Rotwein scheinen der geistigen Gesundheit des guten Mannes nicht zuträglich zu sein. Nur so kann ich es mir erklären, dass er Hyperdimensional Gorofu Shot Champion für ein empfehlenswertes Spiel hält. (…)
Ludum Dare 26: Dual Perspective
“Booker, I’m opening a tear!”
Das Sequel zum Indie-Hit Thomas Was Alone steht unter keinem guten Stern. Der Erzähler Danny Wallace konnte nicht für das Spiel gewonnen werden, das Budget reichte nicht aus, um den Blöcken Persönlichkeit einzuhauchen und das Gameplay zeigt sich sichtlich beeinflusst vom Mindfuck in Antichamber. Wie gut, dass Dual Perspective nur in einer Parallelwelt der Nachfolger zu Thomas Was Alone ist und in dieser Welt nur ein überaus verwirrender Eintrag beim Ludum Dare. (…)
Ludum Dare 26: Eraserland
ratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummelratzefummel (…)