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Archiv: Kategorie „Indie“

Indie

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Aber der Sound ist Geil: Luftrausers

Es gibt diese Anekdote vom Journalisten, der mit einer klapprigen Dell-Tastatur vor dem langerwartetem Arcade-Shooter Luftrausers sitzt und Umstehenden vom Spiel erzählt. Wie tight sich die Steuerung anfühlt, wie essentiell die Macher Rami Ismail und JW für andere Indie-Entwicker sind, wie das gesamte Design des Spiels das Gefühl einfängt, ein unbesiegbares Fliegerass zu sein. (…)

Amnesia Fortnight 2014: Verlosung von 10 Bundles

“Where does Double Fine Productions get their ideas? Well, when it’s not from Tim eating spicy food too close to bedtime, it’s from Amnesia Fortnight!”

Jedes Jahr pausiert das Double Fine-Team um Tim Schafer kurzerhand die regulären Projekte und veranstaltet stattdessen einen zweiwöchigen Game-Jam namens Amnesia Fortnight. Mitarbeiter entwickeln Konzepte, welche sie intern und seit 2012 auch dem Internet vorstellen. (…)

Year Walk: Schnee von gestern

Ich liebe Schnee. Schon als Kind konnte ich es kaum erwarten, die ersten, weichen Flocken am Himmel auszumachen und zu beobachten, wie sich sich allmählich auf dem Boden zu einem dichten Teppich verwoben, der sich sanft über die Landschaft legte und allen Schmutz, allen Lärm verdeckte. Dem nur ein leises Knarzen zu entlocken war, während ich Schritt um Schritt meine nun magisch verwandelte Nachbarschaft erkundete und dabei die eisige Winterluft einatmete. (…)

Alphalevel: Deadlock

Bevor ich meinen Horizont mit anderen Konsolen erweiterte, beinhalteten für mich alle guten Platformer ausschließlich einen italienischen Klempner. Als ich dann endlich der dunkle Seite beitrat, zeigte mir ein Spiel namens Mirror’s Edge, dass Platformer auch ohne braune Pilzköpfe funktionieren können. Ich war geblendet von Bloom und den schnellen, flüssigen Bewegungen in der Egoperspektive. (…)

10 Second Ninja: Nazis raus!

10 Second Ninja ist ein Spiel, so originell wie die samstagabendlichen Stammtischparolen in einer Rostocker Eckkneipe. Das fast schon überdeutlich an Super Meat Boy erinnernde Jump ’n‘ Run, in dem man in die Rolle eines Ninjas schlüpft und innerhalb von 10 Sekunden eine bestimmte Anzahl an Weltraum-Robotern besiegen muss, wirkt zunächst ganz unscheinbar und niedlich. (…)

Ikaruga: Der bipolare Maskenkernbeißer

Es begab sich im Jahr 2001, als iPhones noch nicht existierten und BSE die Welt in Angst und Schrecken versetzte, dass SEGA ein denkwürdiges Shoot’em up für sein Arcade-Automaten-System NAOMI veröffentlichte. Entwickelt vom japanischen Studio Treasure dreht sich Ikaruga um den so mächtigen wie irrwitzig bösen Mann Tenrō Hōrai, der die Kraft der Götter entdeckt, nur um damit die Welt zu unterwerfen. (…)

DeioS: Vorsicht, glitchig!

Es gibt Spiele, die sind so ambitioniert und sympathisch und einzigartig, dass man sie einfach um jeden Preis mögen möchte. DeioS ist eines davon. Das kleine Kunstspiel, von seinem australischen Entwickler als „Game Album Glitchventure“ bezeichnet, weckte hohe Erwartungen bei mir, nachdem ich den optisch wie musikalisch beeindruckenden Trailer gesehen hatte. (…)

Alphalevel: Starbound

Das Abendrot taucht die Gehirne auf den Bäumen in ein feuriges Glühen, während ein Pinguin auf einem Panzer kleinen Pixel-Bens Hütte in Schutt und Asche legt. Starbound macht alles richtig. War Terraria eines noch eines der hässlichsten Survival-Spiele, so ist der Nachfolger Starbound nun eines der schönsten. Was mit Sicherheit nicht am enormen Erfolg der Crowdfunding-Kampagne des britischen Entwicklerteams Chucklefish liegt, sondern allein an der Übertragung des Terraria-Konzeptes ins Science-Fiction Setting. Alles wird besser mit Raumschiffen! (…)

Alphalevel: Crypt of the NecroDancer

Crypt of the NecroDancer kombiniert das Genre des Rhythmus-Spieles mit dem des Roguelikes. Naheliegend, wobei die Bezeichnung Roguelike ausnahmsweise mal als “Rogue”-like zu verstehen ist, nicht nur als schlechte Entschuldigung für Zufallselemente. Crypt of the NecroDancer ist ein rundenbasierter 2D-Dungencrawler, in dem man Monster verdrischt, Gold einsammelt und Feuerbälle schleudert. (…)

SanctuaryRPG: Der ASCII-Chefsalat

Eine riesige Hornisse hat gerade ihren Mageninhalt auf mich entleert. In anderen Spielen würde das äußerst spektakulär aussehen. Ein Monster aus unzähligen Polygonen und hochauflösenden Texturen, das seinen Hass auf mich speit. Mich, einen Helden in glänzender, aber teilweise blutbesudelter Rüstung, mit einer riesigen Axt und einem noch größeren Selbstbewusstsein. In SanctuaryRPG bleibt das zu großem Teil meiner Vorstellungskraft überlassen, denn das Spiel besteht ausschließlich aus ASCII-Code. (…)

Journal: Völlig verzettelt

Tagebücher sind eine gute Möglichkeit, sich einfach einmal alles von der Seele zu schreiben, ohne die Reaktion eines anderen fürchten zu müssen. Als Inbegriff des Privaten sind sie selbst vor den Schnüffelnasen der NSA sicher und liest man seine Ergüsse mit einigen Jahren Abstand, ist man wahrscheinlich auch ganz froh darüber, sie mit niemandem geteilt zu haben. (…)