Die Logos bekannter Spielehersteller sind ständig präsent, aber in den seltensten Fällen beschäftigt man sich intensiver mit ihnen. Sie zieren Webseiten, Verpackungen, Intros und Werbespots — kurz: sie markieren Reviere und repräsentieren Firmen. Ich habe fünf Personen, die auf dem Gebiet “Design” bewandert sind, zehn dieser Logos vorgelegt und bat um ehrliche Kritik. Es handelt sich um Jürgen Siebert (Redakteur und Autor), Boris Kahl (Grafikdesigner), Markus Schäfer (Grafikdesigner), Heinrich Lischka (Typograf und Grafikdesigner) und Gerrit van Aaken (Webdesigner). Den einen oder anderen werdert ihr sicherlich kennen. Auf geht’s…
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Das Jump’n'Run Giana Sisters (1987) dürfte jedem der “Generation C64″ ein Begriff sein. Trotz (oder auch wegen) der Ähnlichkeit zum Vorbild Super Mario Bros. genießt das Spiel Kultstatus. Ein paar engagierte Entwickler arbeiten seit geraumer Zeit an einem inoffiziellen Sequel mit dem Titel Giana’s Return. Shahzad Sahaib, Organisator und Leveleditor des Projektes, stand mir im folgenden Interview Rede und Antwort.
- *** Monkey Island 5: Escape from ASCII Island ***
© 1983 Superlevel.de / All rights reversed - Guybrush Threepwood ist auf ASCII Island gestrandet.
- Die Insel ist etwa 50m² groß. In der Mitte steht eine
- Palme, die in den Himmel ragt. Im knieftiefen Wasser
- befindet sich etwas Treibgut.
- Inventar: Foto, Holzbein, Korkenzieher, Schminkspiegel
Ihr könnt die in Textadventures üblichen Befehle nutzen: untersuche, öffne, nimm, benutze, benutze x mit y und vieles (!) mehr. Inklusive Smalltalk-Engine™. In der Kommandozeile bitte nur Kleinschrift benutzen. Viel Spaß!
Wenn man von Emulatoren spricht, sind meistens Vertreter der Systeme C64, NES und Konsorten gemeint. Das ist schön und gut, aber es gibt zahlreiche Systeme am Rande, die zwar kommerziell weniger erfolgreich waren, für die aber ebenfalls Emulatoren entwickelt wurden. In dieser fortlaufenden Serie widme ich mich den vergessenen Konsolen und Computern der achtziger und neunziger Jahre. Den Anfang mache ich mit der 8 Bit-Konsole Arcadia 2001, die 1982 von der Firma “Emerson” ins Rennen geschickt wurde.

Warum habe ich bis jetzt noch nie etwas von diesem Kleinod gehört? Es war tatsächlich vollkommen an mir vorbeigegangen, dabei kam es schon im September 2008 heraus, und zuvor gab es darüberhinaus noch eine ausgedehnte Beta-Phase — tz. Darüber gestolpert bin ich nur zufällig, weil auf der Rückseite einer Zeitschrift eine Anzeige abgedruckt war…
“Einer der Überraschungshits des Herbstes 2008″, “Waschechter Geheimtipp! Ein intelligentes Rollenspiel, das ganz ohne Fantasy auskommt.”
Da wird man doch hellhörig! Auf zu Amazon, und auch hier überwiegend positives Feedback. Dann noch ein paar Ingame-Videos auf YouTube angesehen — der Heißhunger war geweckt.
Open Zelda brachte mich auf die Idee, dem Thema “Game-Designer” einen Feature-Artikel zu widmen. Damit meine ich nicht die für Spieledesign verantwortlichen Personen, sondern Programme, die das Kreieren eigener Games ermöglichen. Sogenannte “Construction Kits” gibt es eine ganze Menge und ein paar davon möchte ich euch an dieser Stelle präsentieren.
Die Bezeichnung “Construction Kit” ist ein alter Hut. Bereits in den frühen 80er Jahren gab es zahlreiche Programme, die dazu aufforderten, sich nicht ins gemachte Nest zu setzen, sondern selbst Hand anzulegen.
Harry was? Harry, der Fensterputzer. Digitale Erotik anno 1985. Im Zeitalter von PornoTube und Konsorten macht Harry keine gute Figur. Fakt ist aber, dass Harry und seine Genre-Kollegen auf den Schulhöfen vergangener Tage heiß gehandelt wurden und die Kinderzimmer meiner Generation in präpubertäre Lusthöhlen verwandelten. Darüber spricht man nicht? Deswegen schreibe ich darüber. Eine Ode an die Onanie. Quasi.
Emulatoren gibt es wie Sand am Meer. Leider stellt die Bedienung für Menschen, die nicht besonders technikaffin sind, oftmals ein Hindernis dar. Welche Einstellungen muss ich vornehmen? Wo bekomme ich Spiele her? Wie lade ich ein Spiel? Und so weiter. Inzwischen gibt es diverse in Java programmierte Emulatoren, mit denen man problemlos geliebte Klassiker direkt im Browser spielen kann. Allerdings muss man hier und dort ein paar Abstriche in Kauf nehmen. Die installierbaren Varianten emulieren meist detailgetreuer und bieten neben sinnvollen Einstellungen (Tastenbelegung, Auflösung, …) auch die Möglichkeit, Spielstände zu speichern. Wer darauf verzichten kann, ist mit der folgenden Auflistung gut beraten. Let’s go!




