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Archiv: Tag „flash“

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The Last Night: Kein Job wie jeder andere

Auftragsmörder sind in Büchern, Filmen und nicht zuletzt in Videospielen beliebte Figuren. Sie lassen sich hervorragend als Gentlemen darstellen, die sich adrett kleiden und gutes Essen und Trinken zu schätzen wissen. Dabei bleiben sie zumeist leicht genießbare Fiktion. Seltsam, dass nicht durch spektakuläre Geschichten, sondern durch ein paar nüchterne Zahlen am deutlichsten wird, dass es Auftragskiller wirklich gibt. (…)

ASKL: QWOP für Clowns

Wer in bunten Klamotten auf einem Einrad sitzen und mit Stoffbällen jonglieren kann, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Clown. Kein Mensch sonst käme auf die Idee, eine derart anspruchsvolle, wenngleich sinnlose motorische Übung zu erlernen und zu perfektionieren. Dennoch: Für die schiere Körperbeherrschung gebührt diesen Clowns durchaus Respekt. Jetzt endlich, gibt es ein Spiel für sie: ASKL. (…)

On Screen! Pixeltrek

Ich habe Mitleid mit jener Generation, die “Science Fiction” nicht mehr als hoffnungsvollen Blick in eine bessere Zukunft kennt, sondern nur noch als Schreckensvisionen der drohenden Apokalypse. Die Zukunft — das sind außerirdische Invasionen, ökologische Katastrophen und der ökonomische Kollaps. Egal ob im Fernsehen, im Kino oder im Videospiel, überall kämpfen die letzten Überlebenden der Menschheit vor tristen Kulissen und hinter graubraunen Farbfiltern ums nackte Überleben. (…)

Ludum Dare 29: Damned Scouts!

Kriecht aus eurem Schneckenhaus, zieht die alten Kleider aus. Wir wollen fair und ehrlich sein, setzen uns’re Kräfte ein“, heißt es in einem Pfadfinderlied. So weit, so gut – aber müssen diese wohlwollenden Pfadfinder ihr Lied mitten im Wald so laut grölen, dass sie sogar die Toten wecken? Nein, meinen Ludovic Espérou, Alain Bellenger, Mérédith Alfroy und Alexandre Bourdier. (…)

Ludum Dare 29: Arctic Antics

„Es gibt Anzeichen dafür, dass die Artvertreter*Innen des Orcinus Arca ein ausgeprägtes Desinteresse an der Publikation von Forschungsberichten über sich haben. Aus mir unbekannten Gründen fingen sie in wildester Manier an, um die Eisscholle herumzuschwimmen, nur als ich ihnen die VHS-Kassette mit “Free Willy 2 – Freiheit in Gefahr” präsentierte. Ein weiteres Indiz für eine wutähnliche Gefühlsregung war das kurzzeitige Hervortreten ihrer Augen.

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Sleepy Time: Symphonie der Onanie

Viele Männer müssen nachts raus. Das Problem ist nicht etwa Blasenschwäche, sondern schiere Schlaflosigkeit. Die Ursache liegt oft in beruflichem Stress, häufig aber auch in Beziehungsproblemen oder anderen Sorgen. Die Lösungsansätze fallen unterschiedlich aus: Alkohol, Tabletten, Drogen, aber auch Sport oder Entspannungstechniken führen zu Müdigkeit. Viele Herren greifen stattdessen allerdings lieber zu einem Schlafmittel, das sie ohnehin permanent mit sich führen: ihrem Penis – Entspannung und Schlaf per Masturbation. (…)

Ludum Dare 29: The Valley Rule

Tiefe, dunkle Höhlen haben mich schon als Kind fasziniert. Sie haben meine Fantasie angeregt, indem sie mir suggerierten, dass sich hinter jeder Felsspalte ein neuer Gang verbergen könnte, der am Ende zu einer noch viel größeren Höhe führt, in der vielleicht sogar Tiere leben, wie die Schwanzlurch-Larve Grottenolm etwa. In den touristisch erschlossenen Höhlen, die ich bislang zu Gesicht bekam, waren mir derlei Entdeckungen bislang verwehrt. (…)

Ludum Dare 29: The Sea Has No Claim

Der Malaysia-Airlines-Flug 370 verschwand am 8. März diesen Jahres auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos vom Radar der Flugverkehrskontrolle. Seither mussten die Angehörigen der Passagiere so gut wie alles in einem solchen Fall Denkbare ertragen: stümperhafte Behörden, Terror-Vermutungen und die üblichen Verschwörungstheorien. Darüber hinaus den Nervenaufrieb einer permanenten Suche mit allen verfügbaren Mitteln der Technik. (…)

Ludum Dare 29: Delve

Wer an der Oberfläche von Einrichtungsgegenständen kratzt, entdeckt womöglich eine feine Schmutzpatina. Beim Kratzen an der Oberfläche von Medien, Literatur und Musik entsteht vielleicht ein tieferes Verständnis von künstlerischen Inhalten. Und an der Oberfläche von Menschen zu kratzen, enttarnt bisweilen unbekannte Charaktereigenschaften. In Delve lässt Entwickler Conor Mccann die Spieler an der Oberfläche einer flashgewordenen Kunstinstallation kratzen. (…)

Ludum Dare 29: Beneath The City

Bei Schleichspielen ist es wie in der Physik: Entscheidend ist das Experiment. Entweder wird damit eine Theorie bestätigt oder nicht. Wenn sie nicht bestätigt wird, haben wir es mit einem Fehler zu tun – entweder in der Theorie selbst oder bei der experimentellen Anordnung. Es ist daher nur freundlich von Entwickler Sébastien Bénard, dass er Spielern in seinem Ludum Dare-Beitrag Beneath The City jede Menge Zeit für die Entwicklung neuer Theorien lässt: Das Spiel ist rundenbasiert und Gegner bewegen sich nur, wenn sich die Spielfigur auch bewegt. (…)

Ludum Dare 29: BactoCo

Hach, Viren! Sie sind keine richtigen Lebewesen, aber einfache Zellen sind sie auch nicht. Wikipedia nennt sie infektiöse Partikel. Manch vernebelter Esoteriker geht gar von intelligenten Viren aus. Vor allem sind Viren jedoch nicht faszinierend, weil ihr Status biologisch umstritten ist, sondern weil sie unsichtbar sind. Arvi „Hempuli“ Teikari liebt Viren so sehr, dass er ihnen für Ludum Dare 29 mit BactoCo ein virtuelles Denkmal gebaut hat: einen Viren-Manager als Puzzlespiel. (…)

Ludum Dare 29: Mungo – Wrenchlord

Seit einiger Zeit stehen vor meiner Haustür zwei mobile Toiletten mit der Aufschrift „Ihr Geschäft ist unser täglich Brot“. Die nebenan in einem Neubau arbeitenden Handwerker sind vermutlich dankbar für ihre Existenz, mir jedoch treibt der Werbeslogan des Klovermieters jeden Tag die Tränen in die Augen. Gleichzeitig haben diese Aborte jedoch auch mein Bewusstsein für die Wichtigkeit einer funktionierenden Wasserversorgung geschärft. (…)

Spiderling: Vorkriegsjugend

Spinnen und Fliegen sind sich nicht gerade freundlich gesinnt. Erst neulich beobachtete ich durch ein Fenster, wie eine Spinne eine wild zappelnde Fliege in ihr Netz wickelte, um sie dort für den späteren Verzehr aufzubewahren. Ich fragte mich schon, ob ich vor dem gleichen Fenster in den nächsten Tagen Zeuge einer animalischen Seifenoper werden würde, einer Art Game of Thrones mit Insekten vielleicht. (…)

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