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Indie Fresse #020 – Interview: Tim Rogers

„Before dying, you managed to talk to the one dude who made you kill the alien freaks who killed everybody else.“

Tim Rogers kommt für mich einem persönlichen Helden ziemlich nahe und ich bin mir nicht sicher, was das genau über mich aussagt. Der US-Gamedesigner und Autor hat kaum Geld, er ist neurotisch, besessen von Mathematik und ist nicht in der Lage seine Gedanken in unter 37.000 Zeichen zu fassen. Als Ausgleich ist er einer der brillantesten Köpfe der Spieleindustrie. Er steckt hinter dem gnadenlos guten Arcade-Shooter und Indie-Fresse-Schrei-Sponsor Ziggurat, taucht in Werbespots zu Dyad auf und seine Abrechnung mit Facebook-Games Who Killed Video Games gilt zurecht als einer der wichtigsten Spieletexte der letzten Jahre.

Und Who Killed Videogames war auch der Grund dafür, warum ich Tim Rogers bei seinem täglichen Mahl (bestehend aus einer Plastikschale mit Nüssen und gekochtem Spinat) gestört habe. Für die aktuelle Gamestar-Ausgabe habe ich mit ihm darüber gesprochen, wie grausame Mathematik aus vielen Free2Play-Spielen ausbeuterische, unethische Geldmaschinen macht.

Shownotes:

0:00:00 - Start
0:02:00 - Der beste Text der Welt über Videospiele
0:05:25 - Tim Rogers' Ernährungsplan
0:18:26 - Final Fantasy: All the Heroes
0:19:58 - Gashapon
0:24:43 - ...ist teilweise illegal in Japan
0:27:20 - EA und die Microtransaction-Generation
0:28:07 - Dragon Quest
0:49:55 - Ziggurat
0:51:50 - Sid Meier
0:51:53 - Will Wright
0:52:35 - Bryan Reynolds verlässt Zynga
0:53:50 - Stephen Totilo interviewt die Zynga-Designer
0:54:45 - Tim Rogers' TNNS
1:01:03 - Temple Run 2
1:10:28 - Nexon's Kart Rider
1:20:28 - Tim Rogers' nächstes Spiel: Faster Blaster
1:21:41 - Ende
1:23:30 - Die zweite Frage: Was isst Tim Rogers?
1:27:04 - Tim Rogers spielt Tastatour
1:30:03 - Was Tim Rogers isst
1:30:04 - Das echte Ende

9 Kommentare zu “Indie Fresse #020 – Interview: Tim Rogers”

  1. Dominik Johann
    1

    Hach, ein echt faszinierender und sympathischer Typ.

    Tim Rogers ist auch okay.

    • Dennis Kogel
      3

      Das liegt an Dyad.

  2. Benjamin Filitz
    4

    Schön, dass Dennis die ersten 15 Minuten am besten gefallen, in denen es nur um Dennis geht.

    Ansonsten, Tim Rogers redet genau so, wie Tim Rogers schreibt. VIEL. Und jedes Detail ist wichtig, selbst der Preis von einzelnen Inapp-Purchases.

    • Dennis Kogel
      5

      Fairerweise muss ich sagen: In den ersten Minuten konnte ich auch was sagen, bevor der Monologmodus angeworfen wurde.

      Und die russischen Pfannkuchenfastfoodläden sind halt immer eine gute Geschichte.

  3. Peter Klement
    6

    Ich finde es toll, dass auf diesem Planeten einen Kaviar-Fast-Food-Schuppen gibt.

    • Dennis Kogel
      8

      Urghs, ist wahrscheinlich ein Versehen, Google macht das gerne mal, doof ist das trotzdem.

    • Fabu
      9

      Ja, die Meldung kommt bei mir auch. Kann übrigens auch gern mal ein (Hot)link in den Kommentaren zu einer unseriösen Seite sein, der sowas auslöst.

2 Trackbacks zu “Indie Fresse #020 – Interview: Tim Rogers”