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Indie Fresse #002 — Catacomb Snatch

Superlevel Indie Fresse #002

„Anything to declare?“ — „Yeah. Don’t go to England…“

Vielleicht hätte der gute Notch diesen Ratschlag lieber nicht beherzigen sollen, denn dann wäre ihm vielleicht klar gewesen, dass Snatch nicht nur der Name eines sehr guten Filmes ist, in dem Schweine eine tragende Rolle spielen.

Aber das ist schon fast zu weit vorgegriffen. Tatsache ist, dass sich Jeremy und Dennis erneut eingefunden haben, um den geneigten Hörern (Das seid ihr!) die aktuellen Vorkommnisse und Phänomene der Indie-Welt nahezubringen.

Dass es dabei nicht nur um Catacomb Snatch geht, dürfte klar sein. Unter anderem lernen wir auch, was ein Zikkurat ist; warum Dennis entmannt wurde und was die Demokratisierung der Erstellung von Videospielen mit weiblichen Geschlechtsteilen zu tun hat.

Bevor ich euch in den Hörraum der zweiten Folge entlasse, will ich noch eine Sache anmerken. Hinter den Kulissen ist der Name dieses Podcasts bitterer Ernst. Bis auf’s Blut werden Formate, Inhalte und Soundlayouts diskutiert. Auch ihr könnt an dieser Schlacht teilhaben — indem ihr kommentiert.

Indie Fresse #002 — Catacomb Snatch 00:00 / 53:31

Ach ja, fast vergessen: Als wir letztes Mal sagten, dass wir eine Rezension von euch wollen, in der ein bestimmtes Wort steht und ihr dazu sagen müsst, welchen Swag ihr abgreifen wollt, meinten wir das so. Das habt ihr aber anscheinend nicht verstanden, deswegen ist noch gar nichts verlost worden.

Die Sachen aus Folge #001 sind also noch da und dieses Mal kommen noch die Sammlereditionen von Binding of Isaac und Terraria dazu (bereitgestellt von Headup Games o/). Wie ihr da rankommt, hört ihr im Podcast. Wann es soweit ist, dass wir darüber reden, steht in den…

Shownotes

00:00 - Start
00:30 - Hörerpost
00:40 - Wir schweifen ab
02:20 - Intro
03:00 - Überblick
04:20 - Unmanned (Molleindustria)
04:50 - Every Day The Same Dream
05:35 - Nachtrag: Dear Esther hat sich nach 5 Stunden amortisiert.
06:30 - ZiGGURAT (Tim Rogers, App Store)
08:00 - Super Crate Box iOS (App Store)
09:20 - Incubation: Time Is Running Out
09:45 - Mission in Space
10:00 - Hero Academy (App Store)
11:00 - Fray, X-COM
12:00 - Shank 2
16:30 - They Came From Verminest (Trailer)
17:10 - Locomalito
17:20 - Galaga
17:44 - Centipede
18:20 - Viriax
18:30 - Hydorah
19:25 - Maldita Castilla
19:35 - Gradius
20:30 - Diablo-Klon: Dungeon King
21:48 - Noch ein Diablo-Klon: Dungeon Hunter: Alliance
24:20 - Notorische Copycats: Gameloft
25:40 - Fists of Resistance
26:30 - Mojam Humble Bundle (Mojang, Wolfire Games)
26:45 - Game Jam
27:29 - Catacomb Snatch
31:00 - Über Catacomb Snatch
33:00 - Demokratisierung der Videospielentwicklung
34:00 - Game Maker
35:55 - Cactus
36:20 - Norrland
37:40 - PONYCLICKADVENTURE
38:20 - Adventure Game Studio
38:45 - Gemini Rue
39:20 - Wadjet Eye Games
40:26 - UDK
41:49 - Anna Anthropy (beyond "indie", Video)
42:25 - RPG Maker
42:48 - To The Moon
43:48 - Kairo ("Myst-Like")
44:06 - Myst
44:20 - Entwicklungsprozess von Kairo (Google SketchUp)
45:27 - Desura
46:30 - Unity
48:50 - TIGSource
49:40 - Artikelreihe auf RPS: "Punk's Not Dead"
50:20 - SWAAAG
51:28 - The Binding of Isaac in 30 Sekunden
51:45 - Terraria in 30 Sekunden
52:20 - "Gender-Debatte"
53:00 - Nächstes mal: Sonderfolge zum Independent Games Festival
53:30 - Ende

30 Kommentare zu “Indie Fresse #002 — Catacomb Snatch”

  1. Nico
    1

    Erscheint der Podcast auch im dazugehörigen Feed (oder wurde der abgesägt)?

  2. Nico
    2

    Ah…da war ich wohl zu ungeduldig…

  3. Jeremy
    4

    Voll oberflächlich, ey. Wir schweifen ab ist viel länger (und darum besser)!

  4. Boerkiii
    5

    Hab eine Sekunde gebraucht, um zu Erkennen, das “pics or it didn’t happen” bezüglich eurer Nackheit beim Podcasten zu schreiben nicht die beste Idee wäre.

  5. @Yodarkus
    6

    Wir schweifen ab ist nicht der längste Podcast, den es gibt. Will hier keine Werbung machen, aber ich höre einen Podcast, der dauert 5 Stunden und mehr. ;)

    Wie gewohnt von Herrn Monoxyd mal wieder ein echt guter Podcast. Weiter so!

  6. Dennis
    7

    @Boerkiii

    Ich hab versucht, Jeremy und Marcus von meiner Nacktheit zu überzeugen, indem ich mit dem Mikro durch mein wallendes Brusthaar gefahren bin, aber leider hat Marcus das dann rausgeschnitten. =[

    @Yordakus

    immer nur her mit der Werbung!

  7. Asamak
    8

    haha, so selbstlos wie hier dargestellt ist der Indie Fund nicht. Natürlich muss der “Kredit” für Dear Esther zurückgezahlt werden. Und zwar mit satten 100% Zinsen. Im Fall von Dear Esther gab es 55.000$. Es dauerte 5h bis diese Summe erreicht war und erst danach bekam der Entwickler einen Anteil an den Einnahmen.

    Trotz der immensen Zinsen hat der Indie Fund seine Vorteile. Wenn das Spiel floppt, bleibt der Indie Fund auf den Verlusten sitzen und der Entwickler ist aus dem Schneider. Zudem wüste ich nicht, wie man einer Bank ein Projekt wie Dear Esther erklären sollte, um einen Kleinkredit zu bekommen. Von dem bürokratischen Aufwand mal abgesehen.

    Ob das alles so selbstlos läuft, darf jeder selbst beurteilen. Schließlich kann man sich da nicht bewerben sondern wird ausgewählt, wenn man selbst für genug Öffentlichkeitsarbeit und TamTam sorgt. Und bei einem Spiel, dass bei Steam veröffentlicht wird ist das Risiko nicht wirklich hoch. Da hät ich gern auch Geldgeber gespielt. Vielleicht bringt ja jemand in Erfahrung, ob die vor oder nach der Steam-Zusage die Finanzierung angeboten haben.

    Das mit der Gender Debatte meint ihr nicht ernst, oder?
    Binding of Isaac hät ich gern :-D

  8. Jeremy
    9

    Re: Indie Fund:

    Was? Genau das haben wir doch so gesagt, oder?

  9. Hamrath
    10

    Eine recht gute Quelle für Grafiken, die man im Game Maker o.ä. benutzen kann ist übrigens: http://opengameart.org/

    Nicht alles ist toll, ein paar Perlen sind wirklich dabei. Mmmh, mal gucken, ob die Ponys haben…

  10. Dennis
    11

    Re: Indie Fund

    Das Indie Fund Modell funktioniert (inzwischen) folgendermaßen:

    Die Entwickler müssen die Investition des Funds bei Release des Spiels zurückzahlen. Über die folgenden zwei Jahre geben Entwickler 25% der Einnahmen an den Fund, bis der Indie Fund das Doppelte seines Investments zurück hat. Falls das Spiel nicht profitabel ist, muss das Investment nicht zurückgezahlt werden.

    Das mit den 25% war mir übrigens neu. Das mit der eigenen Auswahl nicht. Laut einem Interview (das ich grade nicht parat habe) war das der Tatsache geschuldet, dass es einfach zu viele Bewerbungen gab, um vernünftig auszuwählen. Das momentane Auswahlmodell ist aber bei weitem nicht ideal.

    Ob Steam ein Erfolgsgarant ist…ich weiß ja nicht. Es hilft auf jeden Fall enorm.

  11. Dom
    13

  12. Steven
    14

    Wow. Richtig guter Podcast. Ich habe meine wahre Freude daran und werde wieder Geld für Spiele ausgeben, die ich bis vor einer Stunde noch nicht kannte.

  13. Jana
    15

    “Der Fluch der Indie Games ist, sie sind kreativ -- und kreativ will eigentlich keiner …” -- Ich glaube eher der Fluch der Indie Games ist der Preis. Immer wenn es an die Diskusssion um Indie Spiele geht, auch bei eurem Podcast kann man das schön beobachten, wird mit dem Indie-Status immer auch ein ganz niedriger Preis gefordert. Was ich dann oft höre sind Sätze wie: “Richtig, richtig tolles Spiel, kostet aber leider $ 2,49 :(“. Bei eiem Angry Bird mag der Preis super funktionieren, aber sobald das Spiel zwar gut gemacht ist, aber von weniger beworben wird, kann man als Entwickler eigentlich kein $ 0,99 Spiel mehr machen.
    Und wenn dann noch gesagt wird, dass die besten Indie-Spiele eigentlich die kostenlosen (“blauäugig”) sind …ich frag mich wann die Blase irgendwann platzt und die ersten Firmen krachen gehen, bzw. eine Indie Firma auf Dauer davon leben kann und will.
    Das ist dann eher Hobby, aber nicht mehr Indie…

  14. joch_n
    16

    Huch! Warum kommt denn das Intro erst nach der Hörerpost? Hab zuerst verzweifelt den Anfang gesucht um herauszufinden dass es danach zu hören ist. m)
    Meiner Meinung nach ist das eine merkwürdige Reihenfolge. Aber gut, das ist vielleicht auch Geschmackssache.
    Dann hör ich mal weiter… dumdidum :P

  15. Jana
    17

    Unity ist übrigens frei, auch wenn man Geld damit verdient! Aber die Pro-Version hat Echtzeitschatten, Profiler, RenderToTexture und anderes Zeug : https://store.unity3d.com/ (>Read more).

  16. Dennis
    18

    @Jana

    Hm, meinst du? Ich persönlich zahle eigentlich ganz gerne auch mehr für kleinere Spiele und habe auch nichts dagegen, wenn Entwickler ihr Spiel für mehr als 2,50 verkaufen.

    Ich glaube für Steam gilt: Toleranzgrenze bis 10 Euro. Ab 10 Euro muss ein Spiel schon sehr besonders sein.

    Preispolitik wäre aber auch ein interessantes Thema, Wir könnten dich dann ja auch mal einladen =]

  17. Jeremy
    19

    Und wenn dann noch gesagt wird, dass die besten Indie-Spiele eigentlich die kostenlosen (“blauäugig”) sind …ich frag mich wann die Blase irgendwann platzt und die ersten Firmen krachen gehen, bzw. eine Indie Firma auf Dauer davon leben kann und will.

    Das ist durchaus ein interessantes Thema, das mich persönlich auch sehr nervt. (Daher im Podcast mein Kommentar, 1,50€ sei ja fast ein halber Döner einself)

    Locomalito ist allerdings eine Ausnahme. Der entwickelt explizit und mit voller Absicht ohne Profitgedanken im Hintergrund. Ich finde das bewundernswert und toll, wenn man über komische Auffassungen von korrekter Preispolitik redet, ist er aber eher fehl am Platze. :)

  18. Asamak
    20

    @Jeremy
    Es kam mir beim anhören eher so vor, als wenn da keine genaue Klarheit bestand, wie die Kreditvergabe beim Indie Fund im Detail aussieht. Wobei meine Antwort ein wenig ausgeuftert ist. :-)

    @Jana
    Eine Blase gibt es im Indie Sektor nicht. Es wäre mir neu, wenn es Investoren gäbe, die haufenweise Geld in die Entwicklung von Indie Spielen pumpen würden.
    Aber du hast insofern schon recht, das viele Indie Entwickler nicht von ihren Spielen leben können und viele Projekte aus diesem Grund wieder aufgegeben werden.

    @Dennis
    Die Spiele, die es bis zu Steam schaffen haben i.d.R. bereits einen umfangreichen Auswahlprozess bestanden. Zudem läßt Steam nur fertige Produkte zu. Wem mitten in der Entwicklung das Geld aus geht hat kaum eine Chance. Viele versuchen Ihr Glück bei Desura, da die auch Alpha-Funding zulassen. Aber die sind bei weitem nicht so erfolgreich wie Steam.

  19. Sideboard
    21

    Hy!

    Die bisherigen Folgen gefallen mir schon ganz gut. Vor allem waren mir die (Un)Tiefen der Indie-Szene gar nicht klar. Ihr solltet aber wirklich anfangen, der Debattenkultur gerecht zu werden, die der Podcasttitel verspricht. Na gut, schlagen muss nicht sein, aber ein bischen mehr, äh, ‘Diskussion’ würde vllt. nicht schaden. Aber womöglich kommen dafür noch passende Themen.

    Mit dem RPG-Maker habe ich mit einem Kumpel zusammen auch einige Jahre lang gearbeitet. Markus war davon ja wohl nicht so begeistert. Vielleicht sollte man ob der JRPG-Antipathie erwähnen, dass der RPG-Maker für alles Mögliche genutzt werden kann. Auch Action-RPGs à la Secret of Mana oder Adventures, Survival-Horror, Strategiespiele, Graphic Novels … Die Liste ist praktisch endlos.

    Ich warte gespannt auf weitere Folgen und hätte gern den Terraria-Code, damit ich einen Kumpel damit beglücken kann. :-D

  20. ganga
    22

    Oh cool neue Folge. Ich hab euch übrigens direkt nach dem ersten Podcast eine längere Mail geschrieben samt “bestimmten Wort”. Ist die bei euch nicht angekommen?

  21. Monoxyd
    23

    @ganga: Doch, ist angekommen. Du hattest nur vergessen, zu sagen, welches Teil du haben willst “DustForce o.ä.” hörte sich zu sehr nach “Gebt mir, was ihr habt…” an.

    Wir wollen eine klare Ansage! (Und eine Genderdebatte!)

  22. ganga
    24

    Achso. DUSTFORCE! Genderdebatte gibt’s dann später.

  23. Basti (pixelpinata)
    25

    Ich lachte hart, nachdem ich zuvor die aktuelle “Wir schweifen ab” Folge gehört hatte. Auch diesmal wieder jede Menge spannendes Zeug in der knappen Zeit untergebracht und mit merklicher Leidenschaft und Hintergrundwissen vorgestellt. Special Kudos gibt’s außerdem für die mühsam von Jeremy erstellten Shownotes.

    Freu mich auf die nächste Folge!

  24. Rob
    27

    Die Zeitanzeige in dem Flash-MP3-Player läuft rückwärts. Da muss man immer die Zeitangaben umrechnen. :C

  25. Manni
    28

    Incubation war doch nur PC, oder täusche ich mich?

  26. boscowitch
    30

    Fand die podcast super, auch das man direkt reingesprungen ist ohne intro fand ich gut, beim erstenmal zwar verwirrend (download manager parts fehler ??) aber dann hat es was ungezwungenes an sich.

    Was ich noch erwähnen wollte wegen game maker wäre
    Ren’Py ein Virtual Novel engine mit einer suuuper einfachen script spache dazu dank python auch noch multi os und für lau da opensource.
    http://renpy.org/

    Einige Games die damit gemacht sind habt ihr ja shcon im alten Podcast erwähnt wie z.b.:
    Analogue und
    Digital, auserdem noch
    Katawa Shoujo über das es hier ja auch einen längeren post gibt.

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