Superlevel

Autor: Sebastian Standke

Sebastian Standke

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FTL: Advanced Edition: Hurra, wir sterben wieder!

Sektor Fünf, Hard Mode. Ich fühle mich gut vorbereitet, alles ist in Ordnung. Mein Raumschiff hat eine komplett gefüllte Energieleiste, alle Systeme sind intakt sowie sämtliche Crew-Mitglieder am Leben, ich habe genügend Raketen an Bord, mein geliebter “Ion Stunner”, das Flak-Geschütz sowie zwei weitere Laser-Waffen sind auf Hochglanz poliert – es kann nichts schief gehen. (…)

The Lost Levels: 02/2014

Werte Zielgruppe, die ihr immer noch ein Rauschen in den Ohren vernehmt, hervorgerufen durch die dreist dröhnenden Böller zu Ehren des neuen Jahres: Ende Dezember trafen sich die Superlevel-AutorInnen zur Silvesterfeierei in Hamburg. Eine famose Feier, deren Hauptbestandteile prächtige Gesichtsfrisuren, schwer bewaffnete Samurais, gepflegte Konversationen über Spielejournalismus, wunderbare Musik sowie natürlich Pudding und andere Schlemmereien waren. (…)

Drachenväter – Interview mit Thomas Hillenbrand und Konrad Lischka

Über 340 UnterstützerInnen, bisherige Crowdfunding-Einnahmen von über 15.000 Euro, zwei prominente Initiatoren: Die Spiegel Online-Journalisten Thomas Hillenbrand und Konrad Lischka arbeiten sich derzeitig erfolgreich an einer Kulturgeschichte des (Pen’n’Paper-)Rollenspiels ab. Im Zentrum der Publikation steht das Kultspiel Dungeons & Dragons, wodurch sich der Buchtitel Drachenväter begründen lässt. Bereits vor einem Monat haben wir ein Choose-your-own-Interview mit den beiden veröffentlicht — da das Startnext-Projekt aber in einer Woche ausläuft, wollen wir das Interviewmanuskript an dieser Stelle nochmal als vollständig lesbare Variante präsentieren. (…)

The Lost Levels: 12/2013

Werte vorweihnachtlich gestimmte Zielgruppe, die Vorbereitung der alljährlichen Superlevel-Weihnachtsfeier liefen bereits letzten Monat an. Dem gesamten Team fielen hundert Steine vom Herzen, als bekannt wurde, dass nur drei Dinge noch wirklich fehlen: Ein Adventskalender für besinnliche Schokoladenfreuden, eine Packung dekorativer Schleifen zur Geschenkverzierung sowie eine riesige Jukebox mit stimmungsvoller Musik. (…)

Meatballphobia

Meatballphobia hat mein Hirn zu einer Spaghetti Bolognese verarbeitet. Meine langgezogenen Synapsen fühlen sich wie hauchdünne, bereits verkochte Nudeln an, die zu zerreißen drohen. Die Puzzle-Levels mit ihrer hackfleischartigen Konsistenz pressen sich auf die Nervenbahnen und drohen sie zu erdrücken. Meatballphobia hat einen enorm simplen Aufbau — und dennoch fordert es meine komplette Aufmerksamkeit ein. (…)

Intake

Sofern ihr an Entzugserscheinungen zwecks Mangel an grandiosen Arcade-Spielen leidet, empfehle ich euch unter meinem Decknamen Dr. med. Bastian Stanislawski getrost eine gehörige Ladung 1.487 Milligramm Intake. Mittels einfacher Spielmechanik, wunderbarer Dubstep-Untermalung und ausufernder Highscore-Euphorie werden sämtliche Gelüste gestillt.

Der kleine Arcade-Shooter wird mittels Maus (nach Belieben zusätzlich mit der Tastatur) bedient und hat zum Ziel, sämtliche Pillen eines Levels von der Oberfläche zu fegen. (…)

Heute vor 8-Bit: Der Digitalspielekulturkalender

Sehr geehrte aufmerksame Zielgruppe: Einige von euch werden in letzter Zeit auf unserer Facebook- oder auch der Twitter-Präsenz festgestellt haben, dass täglich neue, ominöse Beiträge erscheinen. Diese sind jedoch nicht auf unsere aktuellen Artikel bezogen, sondern auf die Vergangenheit. Wer, wie, was, wieso, weshalb und warum soll heute in diesem kleinen Artikel mal geklärt werden. (…)

Choose your own Interview: Drachenväter

Thomas Hillenbrand und Konrad Lischka wollen die Kulturgeschichte des (Pen’n’Paper-)Rollenspiels der letzten 40 Jahre sowie deren Folgen analysieren und aufarbeiten. Insbesondere das Kultspiel Dungeons & Dragons steht im Zentrum ihres Buchprojekts, woraus sich auch der prägnante Titel Drachenväter ableitet. Bereits über 11.000 Euro konnten Hillenbrand und Lischka auf dem deutschen Crowdfunding-Portal Startnext dafür einsammeln. (…)

The Lost Levels: 11/2013

Werte verschnupfte Zielgruppe, die Kältewelle erreicht nun auch deutschsprachige Gefilde nach einem milden Oktober. Die herannahende Kälte hat bereits Grippeviren mittels parabelflugartiger Wellen an das AutorInnenkollektiv Superlevels gesandt. Fabu tappte im Dunkeln, als er den Superlevel-Medikamentenschrank aufzufinden versuchte. Auch Markus’ Placebos zeigten keine Wirkung. Im Fieberwahn liegend überlegten wir, wo wir in vergangenen Zeiten Aspirin und Hustensaft auftrieben. (…)

Spielsalon Kassel 2013

“Autorenspiele zeichnen sich durch eine individuelle Handschrift und eine persönliche Sicht der Dinge aus. Die Interaktivität wird künstlerisch genutzt, um intelligente Kommunikation mit dem Spieler zu bewirken.”

2011 wurde der erste Spielsalon Kassel — ein Festival der sogenannten ‘Autorenspiele’ — veranstaltet. Zwei Jahre später schreien Spielebegeisterte in Kassel und Umgebung nach einer Wiederholung, die in bereits einem Monat folgen wird: Vom 27. (…)

Cook, Serve, Delicious!

Wer mit Leidenschaft dem Kochen oder dem Essen fröhnt und sich zugleich nach einer von jeglicher Melancholie befreiten Version von Spielen wie Papers, Please oder Cart Life sehnt, könnte Cook, Serve, Delicious! lieben! Der Hardcore-(Restaurant-)Koch-Simulator ist ein kleines Meisterwerk unter den Zeitmanagement-Spielen und vermochte es mich für Stunden an den virtuellen Herd zu fesseln. (…)

Blast from the Past: Bubsy in Claws Encounters of the Furred Kind

Ich erinnere mich an viele Titel aus meiner Kindheit, die mir den Weg zum Computerspieleenthusiasten geebnet haben. Als ein Beispiel könnte ich Final Fantasy VII nennen. Es hat mich damals mit vielen Fragen konfrontiert, an die ich zuvor nie zu denken gewagt habe: Sind brutale Gewaltaktionen gegen einzelne für das Wohl des Planeten gerechtfertigt? (…)

Sebastian Standke

Aufgewachsen als Kind eines stets grummelnden Hafenarbeiters und der besten Backwarenfachverkäuferin der sieben Weltmeere, interessierte sich Sebastian logischerweise schon sehr früh für Computerspiele. Diese Leidenschaft beeinträchtigte seine Abiturnote nur minimal und sollte innerhalb seines Studiums der Kulturwissenschaften sogar zum persönlichen Forschungssteckenpferd werden. Im Frühling 2012 brach er jedoch aus seinem Elfenbeinturm heraus und verschanzte sich bei Superlevel.