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Archiv: Tag „action“

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Ludum Dare 32: BED HOGG


Kissenschlacht bedeutet Krieg. Wenn Federn die Luft schwängern, die Schreie der Kämpfer über dem Schlachtfeld erklingen, leere Kissenbezüge wie Patronenhülsen zu Boden fallen und Getroffene keuchend das Weite suchen, ist das kein Spaß. Bei einer Kissenschlacht gibt es nur einen Gewinner: die Kissenschlacht selbst. Kissenschlacht als Selbstzweck – das ist auch das Thema von BED HOGG von Will Blanton, seinem Beitrag zu Ludum Dare 32 und Gewinner des 48-Stunden-Wettbewerbs. (…)

Not a Hero: Haddu Mördchen?

Der spannendste Kandidat bei der Wahl zum Britischen Unterhaus hat sie leider verschlafen. BunnyLord, ein sprechender Hase in schickem Zwirn aus der Zukunft, hat mit seiner im Vorfeld der Veröffentlichung des 2¼D-Deckungsplattformers Not a Hero geführten Wahlkampagne aber sowieso einiges durcheinandergebracht. Nicht nur strebte er ein inselweites, wenn nicht gar globales Bürgermeisteramt an, er entsandte auch noch einen Haufen kunterbunter Anti-Helden, die seine Umfragewerte durch das Bekämpfen der Kriminalität mit äußerster Brutalität beflügeln sollten. (…)

SUPERHOTline Miami: Fusion Food


Wäre SUPERHOTline Miami ein Gericht, es wäre wohl ein Nutella-Brot mit Schinken, vielleicht ein Räucherhering mit Marzipan oder ein Schweinebraten in Cola-Soße. Das Seltsame: Manchmal funktionieren solche zunächst wirr erscheinenden Kombinationen überraschend gut. Entwickler Florian „Albatr“ Dufour zeigt nun, dass das auch mit Spielen geht. Er kombiniert den bislang nur als Prototyp erhältlichen Shooter SUPERHOT, bei dem die Zeit nur dann normal schnell voranschreitet, wenn der Spieler sich bewegt, mit dem brutalen Top-Down-Shooter Hotline Miami. (…)

One-Hit-Kill-Athon: Titan Souls

Vielerorts ist zu lesen, Titan Souls sei so etwas wie eine Mischung aus Dark Souls und Shadow of the Colossus. Das ist grob falsch. Ein Spiel ist nämlich nicht automatisch wie Dark Souls, nur weil es wahnsinnig schwer ist und es wird auch nicht automatisch zu Shadow of the Colossus, weil es aus einer Vielzahl verschiedener Endbosse besteht. (…)

Exitus auf Knopfdruck: Vox Populi Vox Dei 2

Vor gut fünfeinhalb Jahren schrieb Fabu mal einen kurzen Artikel zu Vox Populi Vox Dei und beendete eben diesen mit dem Spruch “Let’s fetz!”. Nachdem ich mir nun die kürzlich erschienene Episode 2 genauer angesehen habe, muss ich ihm zustimmen: Gefetzt wird hier ordentlich, insbesondere Gedärme. Das Pixelblut spritzt fröhlich in Fontänen, die nächste tödliche Falle befindet sich nur einen Schritt weiter und von den zum Leben erweckten Riesenstatuen, die einem neben den Werwölfen noch so ans Leder wollen, brauche ich gar nicht erst anfangen. (…)

The Marvellous Miss Take: Ein Heist sie zu knechten

Gestatten: Take. Miss Sophia Take. Sollten Sie ein Liebhaber bildender Künste und moderner Diebesakrobatik sein, heiße ich Sie willkommen in meinem äußerst bescheidenen Domizil. Ah, Sie linsen schon zum Ostflügel, ja zu Recht, exquisiter Geschmack, der Herr! Den “Monet, Monet, Monet”-Trakt des Hauses habe ich ganz dem verblüffenden Impressionismus gewidmet, von Renoir bis Turner finden Sie hier jede Stilblüte des frühen 20. (…)

Trash TV: Fernsehen macht dumm

Harald Schmidt kokettierte, als er noch relevant war, gerne mit dem Begriff “Unterschichtenfernsehen” und spielte damit auf die vermeintliche Verdummung an, die übermäßiger TV-Konsum mit sich führen sollte. Natürlich ironisch, denn seine Sendung lief ja selbst auf dem mit dem Ruf eher zweifelhafter Qualität belegten Privatsender Sat1. Die Harald Schmidt Show war vermutlich auch das letzte Mal, dass ich selbst wirklich fern sah. (…)

Apotheon: Der gute Ton

Kratos‘ Rachefeldzüge durch den Olymp waren in erster Linie blutig, doch hinterließ er auch ein Ausmaß an Sachbeschädigung, das beim Anblick des jüngst erschienenen 2D-Action-Adventures Apotheon die wahre Tragödie seiner Taten darstellt. Wenn auf all den zerschmetterten Amphoren des von ihm durchstreiften Keramik-Outlets der altgriechischen Mythologie solch feinziselierte Pinselstriche Verwendung fanden, wie bei der grafischen Gestaltung dieses bildhübschen Titels, mag man sich den Verlust für die Kunstnachwelt gar nicht ausmalen. (…)

Geometry Wars 3: Dimensions

Die Konzeptionsphase von Geometry Wars 3: Dimensions, dem bereits zweiten echten Nachfolger des Twinstick-Shooter-Überspiels Geometry Wars: Retro Evolved, dürfte von einer ähnlichen Fragestellung geplagt worden sein, mit der sich schon vor über 20 Jahren die Leipziger Grindcore-Kombo Die Prinzen konfrontiert sah. Grübelte der falsche Adel noch darüber, was er dem Girl schenken soll, das bereits alles zu haben scheint, sollte das noch recht junge Entwicklerstudio von Lucid Games einen Weg finden, ein eigentlich bereits perfektes Spielprinzip noch besser zu machen. (…)

7DFPS 2014: Paint the Town Red

Motorradclubs wie den Bandidos oder Hells Angels werden vielerorts Verbindungen zur organisierten Kriminalität nachgesagt, auch im Verfassungsschutzbericht einiger Bundesländer tauchen sie daher auf. Oft haben die Ermittlungsbehörden jedoch ihre liebe Not damit, einzelne Personen dingfest zu machen, denn die Mitglieder der Clubs decken sich gegenseitig. Daher setzt die Kriminalpolizei vielerorts auf V-Männer, die sie als Anwärter in die Clubs schickt. (…)

Sunset Overdrive: Der Boden ist Lava!

Es gibt mittlerweile Spiele, die sind von vorne bis hinten nach allen Regeln der Marketingkunst durchkalkuliert. Grafikstil, Sound, Mechaniken, Belohnungssysteme und Hintergrundgeschichte werden zu einem Konsensmonolithen zusammengepresst, der nach dem kurzfristigen Stillen des kreierten Hype-Hungers nur Leere im Magen zurücklässt. Dass nun ausgerechnet Microsofts neuestes Exklusivzugpferd, das von Insomniac Games entwickelte Sunset Overdrive, anarchisch mit den Blaupausen für großbudgetierte Blockbuster bricht, kann durchaus als erste positive Überraschung gewertet werden. (…)

Lords of the Fallen: Seelenverwandt

Heino Ferch ist kein schlechter Schauspieler. Er macht seine Sache sehr ordentlich, doch gehört er auch der Generation deutscher Schauspielerinnen und Schauspieler an, die sich Ende der 90er mit den Weltstars aus Hollywood messen sollten, aber nie einen vergleichbaren Glanz ausstrahlen konnten. Aufgrund der äußeren Ähnlichkeit watschte man Ferch deshalb gerne als den „deutschen Bruce Willis“ ab. (…)

Devil’s Dare: Beat me up, Scotty

Beat ’em ups haben etwas von Grund auf Ehrliches. Sie spielen nicht mit den Gefühlen der Menschen vor dem Bildschirm, indem sie ihnen eine langwierige Geschichte präsentieren, die sie dann am Ende selbst nicht aufzulösen wissen. Sie verlangen keine Einarbeitung in komplexe Regelwerke, sondern belohnen Können und Geschick. Sie sagen von Anfang an, was sie wollen und bleiben dann auch dabei. (…)

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