
Puh, das massive Aufkommen (mehr oder weniger interessanter) Kickstarter-Projekte im Bereich der Spieleentwicklung (siehe z.B. hier, hier und hier) führt gerade zu einer unangenehmen Übersättigung — zumindest empfinde ich das so. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob die zwei Entwickler der Space Quest-Serie den richtigen Zeitpunkt für Two Guys SpaceVenture wählten. Andererseits kann ich natürlich verstehen, dass man auf den Geldtransporter aufspringen und an Erfolge von Früher anknöpfen möchte.

Bei Old Man Baby handelt es sich nicht etwa um den Titel meiner Autobiografie, sondern um einen gelungenen Puzzle-Platformer, den ich euch empfehlen möchte.
Wie bei diesem Genre üblich, gilt es auch hier unbeschadet von A nach B zu gelangen, allerdings wird das Vorhaben etwas erschwert. Der Spielcharakter kann mittels Durchqueren eines Wasserfalls das Alter eines Babys, Erwachsenen oder Greises annehmen, was jeweils Vor- und Nachteile mit sich bringt. Der Senior verträgt zum Beispiel keine Sprünge in die Tiefe, das Baby kann gar nicht springen, ist aber leicht genug für Aufzüge. Und so weiter. Prima, ich vergebe vier von fünf Bandscheibenvorfällen.
Achtung: Das Spiel ist äußerst harntreibend. Ich übernehme keine Haftung für eingenässte Kleidung.

- Making-of | Reload | Donnerstag 20.15 Uhr in EinsPlus
- VIVA 1986
- My Three Hours With the Most Violent Videogame I’ve Ever Seen
- #sworcery
- Stunt Car Racer Win32
- Micro Sprint
- Carmageddon: Reincarnation by Stainless Games
- M!oment M!al – Messe(un)lust
- kollisionsabfrage | Ein offener Brief an Reload
- Box Life
- Puzzling: Double Fine Teases Ron Gilbert’s New Game
- Passengers
- TwitStreet – Twitter Stock Market Game
- Score in Videogames

Wir bei Superlevel lesen mit großem Vergnügen, in rauen Mengen und nicht bloß während der Ladevorgänge unserer Spiele. Da QUOTE.fm uns in letzter Zeit sehr bei der Suche nach lesenswerten Artikeln und Geschichten sowie bei der Diskussion über selbige zugute kam, haben wir uns dazu entschieden, besondere Empfehlungen zu bündeln und in einer neuen Artikelreihe namens “w00t zum Sonntag” zu präsentieren.
Diese Sammlung von Zitaten ist als wöchentliches Magazin zu verstehen, gefüllt mit lesenswerten Funden rund ums Thema Spiele, die der ein oder andere von euch anderenfalls womöglich übersehen hätte. Also bereitet Kaffee oder Tee, Plätzchen oder Mettbrötchen, Kaminfeuer oder Heizdecke vor, lehnt euch zurück und genießt unsere Lieblinge der letzten Zeit. Ein Klick aufs blau markierte Zitat führt zum jeweiligen Text. Viel Spaß!

Die gesamte Belegschaft des Internet-Online-Web-Magazins Superlevel ist besonders stolz, Ihnen heute das Spiel zum Muttertag vorstellen zu können. Bitte bewegen sie Ihren Mauszeiger auf das blaue “Diesen Beitrag weiterlesen”, um unsere Würdigung Ihrer Mutter in Erfahrung zu bringen. Wir danken Ihnen für Ihre Treue und Ihr Vertrauen in uns.

Ein leises Servus an euch, Leserschaft von Superlevel,
und auch an dich, Ludum Dare #23!
Heute geht alles vorbei. Mit dem heutigen Tag beende ich meinen Testlauf der 1.402 Spiele, die du uns geschenkt hast. Unsere Zeit zusammen war nicht immer leicht. Der rapide Schlafmangel sowie die erhöhte Koffeinzufuhr, die du mir aufgedrängt hast, hinterließen starke Spuren – insbesondere unter den Augen. Aber dennoch war es auch schön, faszinierend, ermutigend. Für das alles und noch viel mehr möchte ich dir, liebes Ludum Dare #23, mit einem kleinen Abschiedsbrief danken.
[Der letzte Beitrag der Ludum Dare #23-Reportage. Ein Stilbruch.]

So, what are indie games then? After listening to the Cactus keynote at the Berlin A MAZE Indie Festival and watching the various complaints levelled against the EA Indie Bundle, there seem to be lots of reasons to talk about about the meaning of the “indie game” label. And it’s a good question, too. Not even game designers themselves seem to able to define the word whenever we, the press, ask them to. So, what then, are indie games? Games made by independent developers? Affordable, digital-only games? Art projects? 8-bit puzzle platformers? A bad word?
Most people, it seems, love to talk about what indies should be, not about what they are. I’d like to try and explain why Journey and Super Meat Boy can both fit the indie label while Zynga and EA cannot.

In den vergangenen Monaten habe ich sehr wenig über Videospiele und den ganzen Indie-Kram an sich geschrieben. Alles wirkte irrelevant, monoton, viele Diskussionen und Produkte langweilten mich. Videospielen gerieten aus meinem Fokus, wurden von anderen Dingen verdrängt. Währenddessen entwickelte sich Superlevel rasant; Dom, Dennis und Marcus bereicherten das Online-Magazin enorm.
Ich überlegte aufzuhören.

- 25 Of The Most Memorable Video Game Box Covers
- Hartverdrahtet – Infinite complexity in 4096 Bytes
- Ski Safari
- 8BitMemory Mouse Pads
- What Happened To Black Mesa: Source?
- Pixel-fitting by Dustin Curtis
- Quick-Saves: Player Control Over Narrative & Meaning
- Superlevel Indie Fresse on Bitlove
- Minecraft-Server künftig möglicherweise im Abo
- Nintendo Special!!! – 30,000 Dominoes

Heute Abend um 20:15 Uhr wird auf EinsPlus die erste Folge von Reload ausgestrahlt.
“Dass Videospiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, weiß jeder, der sich nicht jeder technischen Entwicklung konstant verweigert. „Reload“ geht den aktuellen Spiele-Trends auf den Grund und beleuchtet ihre Ursprünge. Dabei werden die Entwicklungen des Gamings von der Frühzeit bis heute analysiert.”
Klingt gut. Im Hintergrund der Sendung agieren u.a. Heiko Gogolin (ehemaliger Chefredakteur der GEE) und Uke Bosse (ehemaliger Nazi-Offizier).
Wer ungeduldig ist, den Sender nicht empfangen kann oder die halbstündige Sendung zu einem späteren Zeitpunkt konsumieren möchte, wird hier fündig. Oder nach dem Klick.
Hallo Zielgruppe. In der Vergangenheit wurden wir des Öfteren gefragt, warum wir denn nicht den Klingelbeutel-Dienst Flattr ins Blog integrieren — schließlich wolle man uns mit Geld und Liebe überhäufen. So sei es, am Ende eines jeden Artikels findet ihr nun einen Flattr-Button. Jeder Autor verfügt, sofern er es denn wünscht, über einen eigenen Button, d.h. auf diese Weise getätigte Spenden kommen dem jeweils Verantwortlichen zugute. Eine Ausnahme bilden bereits veröffentlichte Artikel, die dem Superlevel-Account zugewiesen sind. Das ist etwas doof, liegt aber am hier verwendeten WordPress-Plugin. Vielleicht fällt uns diesbezüglich noch eine Lösung ein.
Ich persönlich betrachte Flattr tendenziell skeptisch. Nicht, weil mir die Idee nicht zusagt, sondern weil ich die Verbreitung als zu gering einstufe, um einen nennenswerten Geldfluss generieren zu können. Vielleicht liege ich da aber auch vollkommen falsch und der Einsatz von Flattr macht sich bezahlt. Das wäre natürlich ganz famos. Smiley.

Stellt euch vor, ihr wärt der Bionic Commando, mächtigster Abenteurer/Cyborg, der mit einem Greifhakenarm durch den Dschungel schwingt. Jetzt stellt euch vor, ein böser Wissenschaftler hätte euch beide Beine gebrochen, alle Waffen weggenommen, und euch in ein putziges Pixel-Etwas verwandelt, um bunte Laufvögel vor Lavaströmen zu retten. Das wäre dann Chain Champ.

Na holla die Waldfee aber auch, Leserschaft von Superlevel!
Das war vielleicht ein Tag (und eine Nacht). In keiner der bisherigen Testrunden habe ich so viele gute und vielseitige Spiele auf einmal erleben dürfen. Es fiel mir am Ende wahrlich schwer, meine größeren Lieblinge herauszupicken. Doch fünf digitale Prachtexemplare hatten diesmal einen interessanten Einbau des Zufalls in ihrer Spielmechanik, der heute näher beleuchtet werden soll. Dabei lässt der Zufall das Spiel nicht zwangsweise willkürlich werden, sondern konkretisiert oder gar konstituiert es erst. Spannend ist jedoch auch das Ausbleiben des Zufalls, was beispielsweise ein basaler Faktor für die meisten Kriegsshooter ist. Von Glücksspiel ist hier keine Rede mehr.
“To celebrate we’re giving away 20 of the best Epic tracks from our games over the years. We’ve hand picked and remastered a soundtrack that includes everything from Jazz Jackrabbit to Unreal Tournament.”
Die einen lassen ihre Kunstwerke drucken, andere platzieren sie auf Leinwänden oder als .JPGs in mittelgut besuchten Blogs. Auf der My Famicase Exhibition 2012 in Tokyo wurde es Künstlern aus der ganzen Welt ermöglicht, ihre Bilder als Labels für Famicom/NES-Spiele auf Cartridge-Dummies zu präsentieren.
Nicht nur das Medium selbst ist ungewöhnlich: Jeder Beitrag wurde passend zur eigens erdachten Spielidee des Künstlers gestaltet. Meine fünf Favoriten gibt es (inklusive Kurzbeschreibungen der häufig japanischen und entsprechend verrückten Ideen) nach dem Klick, alle anderen der insgesamt 80 Labels in der Famicase-Galerie.

- The Gay Cat Adventure
- Sega sagt Gamescom ab
- The Prestigious 2011 AGS Awards
- Mojang: We’re boycotting E3
- Frauen die Computer spielen…
- Presseschau: Für ein paar Blogger mehr | NEGATIV
- Silly Sausage
- Electronic-Arts-Quartalszahlen: 100 Millionen Verlust drohen
- 10 Shocking Surprises And Secrets In Video Games
- Stay Forever – Folge 11: Torment!

Existenzialistische Grüße sende ich euch, Leserschaft von Superlevel!
200 weitere Spiele sind durchstöbert worden und so bin ich nun also bei der großen runden Zahl, der Tausend, angelangt. Langsam ist das Ende dieses Projekts in Sicht. Zur Zeit investiere ich täglich rund 16 Stunden in die Prozeduren des Testens und Schreibens. Aber was passiert, wenn die Reportage vorbei ist? Es wird eine gewisse Leere folgen, ein kurzzeitiges Tief. Dadurch, dass ich auf einmal wieder viel mehr Zeit für andere Dinge haben werde, wird mir jede Stunde, jede Minute für ein paar Tage viel deutlicher bewusst sein. Die Leere und die Fülle – in diesem Fall die Leere der Arbeit für eine Herzenssache und die Fülle an dazugewonnener Zeit – stehen damit in einem dialektischen Verhältnis zueinander. Diese Beziehung wurde mir heute durch fünf Spiele nochmal bewusst. Dabei wird sich zum Ende zeigen: Leere muss nicht zwangsweise als etwas Negatives verstanden werden.

Fast 11 Jahre ist es nun her, dass mit Lord of Destruction der letzte Teil der Diablo-Reihe auf den Markt kam. Jetzt steht der Release von Diablo III kurz bevor, die allgemeine Vorfreude könnte nicht größer sein und ich… Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, was in der dämonenverseuchten Welt eigentlich genau los ist.
Um das Gedächtnis älterer Spieler aufzufrischen und Neulingen eine Einführung in die Materie zu liefern, haben Blizzard in Zusammenarbeit mit dem Animationsstudio Titmouse und Regisseur Peter Chung (bekannt durch Æon Flux und Animatrix) einen animierten Kurzfilm namens Wrath produziert.
Der knapp sieben Minuten lange Film reißt aus Sicht von Deckard Cain die Thematik von D3 an und erklärt, was die verschiedenen Erzengel unterscheidet, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen und was sie von Bösewichten wie Diablo halten – dieser könnte im Spiel nämlich möglicherweise eine Rolle spielen.
Den Film gibt’s nach dem Klick, hier ein kleines Behind the Scenes. Also schnell beides ansehen, bevor Diablo III sämtliche Zeitpläne sprengt. Man sieht sich in Tristram!

- The Dorklyst: The 7 Greatest Spaceships in Videogame History
- LITERAL Skyrim Trailer
- Manipulative game monetization shows gamers no respect
- Gamers Get Girls | Online University
- The Ren’Py Visual Novel Engine
- How sanctions and violence doomed Syria’s gaming industry
- Züri
- Out Now: Tambour (Possible Metrics)
- Indie Fund: Risikokapital von Indies für Indies (Teil 1)
- Indie Fund: Risikokapital von Indies für Indies (Teil 2)

Ich heiße euch willkommen, Leserschaft von Superlevel!
Seit Freitag spiele und schreibe ich nun gut zwei Drittel der Zeit. 800 Spiele fanden bereits ihren Weg auf meinen Monitor, auf den ich mal gelangweilt, mal gebannt starrte. Heute feiere ich das Bergfest dieser Reportage: Über die Hälfte der Spiele sind getestet. Die erste Hälfte habe ich hinter mir, eine andere wartet noch. Ein Anfang, ein Ende – zwei Teile.
Das Wort “Teil” finde ich ebenfalls faszinierend. Er ist für mich undefinierbar. Was ist das schon: Ein Teil. Ist ein Teil nur ein einzelnes Fragment eines großen Systems? Lässt es sich einfach so von seinem Kontext abkoppeln, kann es für sich alleine stehen? Es heißt, dass das Ganze mehr als nur die Summe seiner Teile sei. Aber was bedeutet es dann, Teil von etwas zu sein, teilzunehmen, teilzuhaben? Sechs Spiele aus dem letzten Testdurchlauf treffen ihre eigenen Aussagen dazu. Eins davon ist mir darüber hinaus behilflich die Antwort auf eine ganz persönliche Frage zu finden: Was tue ich hier überhaupt?




